att VG Montabaur
UND
55
Nr. 15/2006
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RENOVIEREN
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Schnee
Gas- u. Wasser-Installation Heiztechnik
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mmelbergj 1 Koblenz^ ■ >2606)2«! >2606)9611
MEISTERBETRIEB der INNUNG
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(orkboden:
ußwarm, elastisch und leise
ich vorall«
Üenbeläge aus der Rinde der fcrkeiche sind durch und durch «türlich und besonders wider- pndsfähig.
Räume (Bai Reiter ernten die Rinde der Kork-
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ir Verfüg«! :rgie. Meti net unter lertausdii
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(che in traditioneller Handarbeit. Foto|Amorim
Wärme ta iturmaterial aus der Plantage
Kk ist die Rinde der Korkeiche, für il r Ernte werden die Bäume weder ■Chädigt noch gefällt. Das Öko- iduktwird auch Bauherren zusa- |jn, denen Schutz und Erhalt unse- Umwelt am Herzen liegen - jimafl(ork als Baumaterial in Plan- tenjbewonnen wird. Im Alter von 11 Jahren ist eine Korkeiche reif zum piälen. Das geschieht - wie schon |t mehreren hundert Jahren - in Iditioneller Handarbeit und so Irsichtig, dass der Stamm unver- Ihrt (bleibt. Die Rinde wächst ächig nach und bekommt nach dem]Sehälen eine jeweils glattere, Inere Struktur. Eine Korkeiche wird (PPRÖ lsz ^00 Jahre alt, im Verlauf ihres mgen Lebens wird sie nur alle 9 Ihre^eschält.
roßes Volumen, geringes
)€inW.%rtcht
Struktur des Korks ähnelt einer jonigwabe: Ein Kubikzentimeter iterial setzt sich zusammen aus 30 * s4 2 Millionen Zellen. Die Eigen- ^ (haften von Kork ergeben sich aus TlTlbH j) rer $t r uktur und der chemischen ■usammensetzung. Korkgewebe lergien f'F'ält fast 90 Prozent gasförmige P°ffe; seine sehr geringe Dichte von U2|)is 0,20 macht ihn voluminös, Iber leicht. Kork setzt sich zusam- tnfus:
45% Suberin (Harz), ca. 5 °°t 27% Lignin (Holzklebstoff),
,fle^VI 20/0 f Zellulose unt > Polysacchari- Stärke und Zucker),
th.de
• 6% Tannin (Gerbstoff),
• 5% Wachsen,
• 5% Asche und anderen Mineralien.
Kork wiegt wenig und schwimmt - seit Jahrtausenden nutzen Fischer diesen Vorteil, um ihre Netze wiederzufinden.
Vielseitiger Baustoff
Als Baumaterial ist Kork leicht und
• formbeständig: Die Zellmembranen sind elastisch - setzt man etwa einen Flaschenkorken starkem Druck aus, wird das Gas in den Zellen komprimiert, und ihr Volumen verringert sich. Lässt der Druck nach, bekommt das Material sofort ursprüngliches Volumen und Form zurück - Fachleute sprechen vom Rückstellvermögen.
Als Bodenbelag „erholt" sich Kork schnell von einem schweren Gegenstand und kehrt zu seiner Ursprungsform zurück.
• dicht: Suberin, eine . komplexe Mischung aus Fettsäuren und Alkoholen, macht das Korkgewebe undurchlässig für Flüssigkeiten und Gase. Es gibt Korkstücke, die viele Jahrhunderte lang im Wasser gelegen haben, ohne zu faulen.
• warm und weich: Kork leitet Wärme, Schall und Erschütterungen kaum weiter - das Gas befindet sich in winzigen, hermetisch verschlossenen Hohlräumen mit elastischen Zellwänden. Kork gilt als der Naturstoff, der am besten dämmt.
• verschleißfest: Die Zellstruktur ist widerstandsfähig gegen Verschleiß durch Reibung und anti-allergen, weil sie keinen Staub aufnimmt. Darüber hinaus ist der Baustoff feuerhemmend und eignet sich als Brandschutzmaterial.
------ Quelle: www.haus.de
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