Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 14/2006
um.
WZ
|WAB verschickt 70.000
(Cebührenbescheide
[Telefonische Anfragen vermelden - IEinwände nur schriftlich |Am 30. März wurden die aktuellen Müllgebüh- Irenbescheide verschickt. In diesem Zusammenhang weist der WAB nochmals darauf hin, dass [pur Grundstückseigentümer sowie Besitzer von [Eigentumswohnungen einen Bescheid bekom- |men. Mieter können aufgrund der gesetzlichen [Vorgaben keine eigenen Abrechnungen erhalten. |Der Versand von über 70.000 Gebührenbeschei- |den innerhalb weniger Tage stellt die Mitarbeiter [des Abfallwirtschaftsbetriebes in jedem Jahr auf [eine hohe Belastungsprobe.
[Erfahrungsgemäß hat dies zur Folge, dass in den [ersten Tagen nach Versand der Bescheide telefo- fnische Anfragen nur in beschränktem Umfang [bearbeitet werden können.
|wAB-Werkleiter Volker Best empfiehlt daher, Änderungen, Einwände oder Fragen zum Gebührenbescheid unbedingt schriftlich innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Bescheides oder per FAX (02602/80568) unter Angabe der Gebührenkontonummer an den WAB in Moschheim, Bodener Str. 15 zu richten. Von telefonischen Anfragen wird abgeraten, da die Telefonleitungen nach dem Versand der Gebührenbescheide erfahrungsgemäß überlastet sind. Hinzu kommt, dass viele Änderungen ohnehin einer schriftlichen Bestätigung bedürfen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich per E-Mail mit dem WAB in Verbindung zu setzen (beratung@wab. rlp.de). In diesem Zusammenhang wird nochmals an die Broschüre „Hausmüllgebühren 2006" verwiesen, die bereits vor einigen Wochen an alle Haushalte verteilt wurde.
Die Gebühren sind innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheides zu zahlen, ein eingelegter Widerspruch führt nicht automatisch zur Aufhebung der Zahlungsverpflichtung.
Wer sich die Begleichung der Gebühren zukünftig Vereinfachen will, erteilt am besten gleich eine Einzugsermächtigung und hat damit die Chance, einen Preis zu gewinnen.
Um Geduld bittet der WAB in der nächsten Zeit auch diejenigen Bürger, die aus einem anderen Grund, als dem Gebührenbescheid in Moschheim anrufen wollen. Durch die Überlastung der Telefonanlage kann es Vorkommen, dass sie öfter nicht "durchkommen". Der WAB dankt allen Kunden für ihr Verständnis und hofft, dass die „heiße Phase" nicht allzu lange andauert.
Der Westerwald will's schnell, und jetzt geht's los!
Limit erreicht: 2.000 Breitband-Interessenten haben sich gemeldet
„Wir sind von der Resonanz überwältigt. Damit hat keiner von uns gerechnet." So kommentiert Landrat Peter Paul Weinert das bisherige Ergebnis der Aktion „Der Westerwald will's schnell" Schon [sechs Wochen vor Ablauf der Anmeldefrist sind 2-000 DSL-Anmeldungen bei der Wirt- ■schaftsförderungsgesellschaft Westerwald (WFG) “jingegangen. Damit ist der Westerwaldkreis einer lachendeckenden Einführung von schneller Breitbandtechnik einen Riesenschritt näher gekommen. Denn 1.500 Anschlüsse haben die Anbieter f ev ?9 Telekom und Kabel Deutschland als Limit r ihre großen Investitionen in ein Westerwald Wes Netz gesetzt. Diese Hürde ist jetzt genommen. Nach Ansicht von WFG-Geschäfts-
führer Wilfried Noll, Initiator der Aktion „Der Westerwald will's schnell", unterstreicht dieses vorläufige Ergebnis die Notwendigkeit, die schnelle Kommunikationstechnik einzuführen und die Aufgeschlossenheit der Westerwälder gegenüber neuen Technologien. Auch zeige sich hier, dass der Westerwald auch für global agierende Unternehmen einen interessanten Markt darstellt.
„Dem Umbau des Kabel-TV-Netzes in ein hochmodernes rückkanalfähiges Übertragungsnetz steht nun nichts mehr im Wege", so Projektleiter Jörg Neisius von Kevag Telekom. Demnach stehen die Vertragsverhandlungen über die gemeinsame Erschließung von über 120 Ortsgemeinden kurz vor dem Abschluss.
Nach den Plänen der KEVAG Telekom und der Kabel Deutschland werden die umfangreichen Baumaßnahmen in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Vor Weihnachten dürften voraussichtlich die ersten breitbandigen Anschlüsse in Betrieb sein.
Der Kabel-TV-Kunde der KEVAG Telekom wird somit mit Geschwindigkeiten bis 6,2 Mbit/s surfen können. Wichtig für Kunden von Kabel Deutschland: Hier plant man, die eigenen 13.000 Kabelkunden auch möglichst bald mit schnellem Internet zu versorgen.
Gebäudeenergieberatung wird gefördert
Kreisverwaltung weist auf Möglichkeiten der "Vor-Ort-Beratung" hin
Gebäude-Energieberatung vor Ort kann unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Darauf weist das Umweltamt der Kreisverwaltung hin. Denn das Interesse an einer energetischen Sanierung vom Gebäuden ist auf Grund hoher Energiepreise derzeit sehr groß. Viele Sanierungswillige suchen in dieser Situation eine kompetente aber auch unabhängige und neutrale Fachberatung, die ihnen ein durchdachtes Sanierungskonzept für die betreffende Immobilie an die Hand gibt. Hier kann eine umfassende "Vor-Ort-Bera- tung" durch einen zertifizierten Energieberater weiterhelfen. Und eine solche Beratung kann sogar förderfähig sein, wenn die Baugenehmigung vor 1984 erteilt wurde und das Gebäude überwiegend zu Wohnzwecken genutzt wird.
Gefördert werden unabhängige Beratungen, die sich umfassend auf den baulichen Wärmeschutz, die Heizungsanlagen-Technik sowie eine eventuelle Nutzung erneuerbarer Energien beziehen. Dazu sind die energetischen Schwachstellen an Gebäudehülle und Heizungsanlage von einem dafür besonders qualifizierten Ingenieur oder Gebäudeenergieberater (HWK) aufzuspüren und aufzulisten. Zunächst wird der Experte eine detaillierte Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes erstellen. In einem schriftlichen Gutachten fasst er die Ergebnisse zusammen, er gibt Hinweise auf empfehlenswerte Energiespar-Maßnahmen, ihre Wirtschaftlichkeit und prüft den Einsatz erneuerbarer Energien. Er gibt Tipps, wie der Eigentümer die vorgeschlagenen Maßnahmen am besten und kostengünstigsten umsetzen kann, und er informiert über mögliche Fördermittel.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss zu den Beratungskosten. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Gebäudetyp und der Anzahl der Wohneinheiten. Für ein Ein-/Zwei-Familienhaus kann ein Zuschuss von bis zu 300 Euro für eine Beratung gewährt werden. Darüber hinausgehende
Kosten muss Hauseigentümer als Eigenanteil selbst tragen.
Weitere Informationen und eine Liste mit Ingenieuren und den unabhängigen Gebäudeenergieberatern (HWK), die "Vor-Ort-Beratungen" durchführen, ist online auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), www.bafa.de verfügbar. Der Förderantrag wird dort direkt vom dem beauftragten Energieberater gestellt. Der Beratungsempfänger erhält eine um den Zuschussbetrag verminderte Honorarrechnung.
Weitere Infos von Olaf Glasner, Umweltreferat der Kreisverwaltung, Telefon 02602/124-370 oder der E-Mail: Olaf.Glasner@westerwaldkreis.de
„Bürokratie-Abbau - Jetzt!"
Landrat unterstützt Kampagne der Landwirtschaft
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Auch Landrat Peter Paul Weinert (rechts) schließt sich der Forderung der Landwirtschaft nach Bürokratieabbau an und will innerhalb seiner Möglichkeiten bei Landesministerien sowie im Landkreistag auf Entbürokratisierung drängen. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Heribert Metternich (links) stellte der Landrat die bundesweite Kampagne „Bürokratie-Abbau - jetzt!" der Presse vor. Schwerpunkt ist eine Fragebogenaktion, an der alle Landwirte Vorschläge machen sollen, welche bürokratische Hemmnisse wegfallen müssten. Daraus wird ein „Schwarzbuch" erstellt und der EU-Kommission, der Bundesregierung und den Ländern übergeben.
„Wir wollen wieder mehr draußen mit unserer Hände Arbeit etwas schaffen und nicht die meiste Zeit am Schreibtisch verbringen und teilweise unsinnige Formulare und Fragebögen ausfüllen", betonte Metternich.
Vor allem die gut ausgebildeten, jungen Landwirte verlören die Lust an der Landwirtschaft bei dem Wust an Bürokratie und Kontrollwut. Metternich: „Die ausufernde Bürokratie lähmt die unternehmerischen Leistungen unserer Betriebe."
KW 14
Verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald
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