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Wochenblatt VG Montabaur

-H-— - J^ r -14/2006

Welterfolgs-Musical

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Ostermontag, 17. April 2006, 20.00 Uhr, Stadthalle Montabaur

Mit Robert Stigwood’s "Jesus Christ Superstark präsentiert die Stadt Mon­tabaur in Zusammenarbeit mit Times Square Productions, New York und Arena Theater & Festspiele, Xanten ein Musical-Highlight.

In dem Welterfolgs-Rockmusical wird die Passionsgeschichte auf der Grundlage des Neuen Testamentes dargestellt. “Jesus Christ Super­star” erzählt in eindrucksvollen Bildern die Geschichte der letzten sie­ben Tage im Leben von Jesus von Nazareth aus der Sicht von Judas Escariot.

Im November 1969 erschien in England die Single “Superstar 3 ’ von And­rew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Songtexte). Bekannte Songs wie “Everything’s Alright”, "I don’t know how to love him”, “Superstar” und “Heaven on their Mind” sorgten für Furore.

Mit Sicherheit gibt es wenige Musicals, die so kontrovers diskutiert wur­den und werden, seit der Uraufführung am 12.10.1971 im Mark Hellinger Theater, New York.

Eintritt:

Vorverkauf: 27, 24, 21 € (Kategorie 1 - 3)

Vorverkauf sstel len:

Kulturbüro, Montabaur, Tel. 02602 - 9979484 Buchhandlung am Rathaus, Montabaur,

Tel. 02602 - 5333

Westerwald Reisebüro, Montabaur,

Tel. 02602-9313-13 Holiday Express Beate Melcher,

Montabaur, Tel. 02602-917770 Westerwälder Zeitung, Montabaur,

Tel. 02602 - 160440

Koblenzer Kartenhaus, Koblenz,

Tel. 0261 - 1335771 _ www.proticket.de

- Inhalt -

In Jerusalem und Umgebung

Die Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesus’ wird aus der Sicht von Judas Iscariot erzählt. Jedoch ist es nicht nur der Judas der christlichen Mythologie, der hier beschrieben wird.

Der Mann, dessen Namen gleichbedeutend mit dem Begriff “Verräter” geworden ist, ist vielmehr ein normaler Mensch, der mit wachsen-der Besorgnis beobachtet, wie die neue ethisch-religiöse Bewegung, an der er teilhat, zum Ziel von Fanatikern wird und wie ihr Anführer Jesus von

seinen hysterischen Anhängern in solch einem Ausmaß verehrt wird, dass Anlass zur Sorge besteht.

Judas’ Versuche, seinen Herrn und Meister auf den Boden der Tatsacher zurückzuholen, ihn an seine eigentliche Mission zu erinnern, werden vor dem überspannten Jesus, auf den nur Mary Magdalene einen beruhi­genden Einfluss zu haben scheint, launisch abgeblockt.

Die Besorgnis ist berechtigt, denn die Priester Jerusalems sind beunru­higt über den von Jesus verursachten Wirbel, der die Aufmerksamkeit aer römischen Machthaber auf diesen Teil der Welt zu lenken droht, oie beschließen, die gefährliche Bewegung samt ihrem aufrührerischen r-un- rer auszuschalten, zumal Jesus sich auch durch die Appelle des Honen­priesters Caiaphas nicht von seinem Weg abbringen lässt und der mod den Hass auf die römischen Besatzer geschürt wissen möchte.

Als die Lage sich immer stärker zuspitzt und Jesus Anzeichen zeigt, unter dem auf ihm lastenden Druck zusammenzubrechen (der Stadthalter Pon­tius Pilate hat unterdessen von seinem Traum berichtet, in dem er J urae Tod eines Mannes aus Galiläa verantwortlich gemacht wird, und Jesu* die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel vertrieben hat), schieD Judas alle Zweifel beiseite.

Er glaubt, die einzige Möglichkeit, Gewaltakte unter der Bevölkerung zu verhindern, sei die, Jesus einsperren zu lassen. Deshalb sucht er die nie- ster auf und verrät ihnen für 30 Silberlinge, die er nur widerstreben annimmt, wann und wo sie Jesus allein und ohne Gefahr gefangen neh­men und so einen Aufruhr verhindern können.

Beim letzten Abendmahl sieht Jesus sein Schicksal voraus und deutet auf

Judas als den Verräter, der sein Verhalten jedoch damit rechtfertigt, da

Jesus seinen Idealen untreu geworden sei. Im Garten Gethsemane wi

Jesus von Soldaten aufgespürt und verhaftet; der Jünger Peter leugn , ihn überhaupt zu kennen.

Judas erkennt, dass er von Gottes Fügung benutzt worden IS ^ !^ e

Bestimmung Jesus’ auf Erden zu vollenden, und erhängt sich voller Ver­zweiflung.

Weder Pilate noch Herod, der König von Galiläa, wollen den Gefangen®^ aburteilen, aber die von Priestern aufgewiegelte Volksmenge, die SIC . Jesus betrogen fühlt, der sich nicht verteidigen und keine Wunder vor i Augen vollbringen will, zwingt Pilate, ihn zum Tode zu verurteilen. Jesu wird gekreuzigt, während Judas’ Stimme die Frage stellt, warum alles su kommen musste, wie es gekommen ist:

War es Teil eines Plans, Jesus zu einem “Superstar” zu machen, an den man sich in alle Ewigkeit erinnern würde?