Nr. 52/2005
VG Montabaur
Gackenbacher Gemeindehaus erstrahlt in neuem Glanz
«Monate lang war das Gemeindehaus Gackenbach eine Baustelle: von August 2004 btt Juli 2005 wurde umgebaut und renoviert, und zwar mit tatkräftiger Unterstützung der Burger. Insgesamt kostete das Projekt etwa 14 0.000 Euro; davon flössen 76.800 Euro als Zuschuss des Landes Rheinland-PIalz Außerdem leisteten 38 Mitbürgerinnen und Mitbürger * darunter Mitglieder des Orlsgemein- derats. des Arbeitskreises .Gemeindeleben' und des Jugendtrefta • mehr als 800 Stunden ehrenamtliche und unentgeitflche Arbeit.
Oie Geschichte des Gemeindehauses begann 1966 Damals kaufte die Orts- gemeinde ein Fachwerkhaus aus dem 17.
Jahrhundert, das im Kern dee alten Unlardorfs steht. Zunächst wurde dtt untere Etage viele Jahre lang für Gemeindeange- legenheiten genutzt , die Wohnung im ersten Obergeschoss war bis Mitte 2003 vermietet.
Als de Sanierung des Gebäudes bevorstand, regte der Arbeitskreises .Gemeindeleben* an. dort einen Jugend- und einen Dorftreff sinzunchten. Nach fast einjähriger Umbau- und Renovterungsza« erstrahlt das Gemen- dshaus in neuem Glanz und kann auch vtaf- ttibger als bisher genutzi werden: Im Ober
geschoss bekam der Gemeinderat einen neuen Sitzungsraum, der Ortsbürgermeister ein eigenes Dienstzimmer. Außerdem wurde eine kleine Küche eingerichtet. Im Erdgeschoss liegen die Räume für die beiden erwähnten Treffs. Neu sind auch die Sanitäranlagen. Der Jugendtreff ist drei Mal wöchentlich zu festen Zeiten geöffnet. Im Dorftreff richtet der Arbeitskreis .Gemeindeleben’ einmal monatlich ein Dorffrühslück aus. zudem finden unter seiner Regie, Spiel-, Bastei- und Backnachmittage statt. Die Vereine können diese Räume für Sitzungen und Besprechungen nutzen.
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Ehrengäste bei der tirtwethungsfeter waren (von links): Pfarrer Dieter Thon, Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weiden teller. Bürgermeister Edmund Schaaf. Architekt Hotger Kapptet. Bauleitern Petra Neust. Andree Stein, 1. Beigeordneter der Verbandsgememde Montabaur mit Töchterchen Lea
Familie und Wirtschaft: Unternehmergespräch im Schloss
.Familie und Wirtschaft - auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen?* Unter diesem spannenden Thema stand das Unternehmergespräch im Schloss Montabaur. zu dem Bürgermeister Edmund Schaaf im Juli 2005 eingeladen hatte.
Unter den Gästen an diesem Abend waren auch Landrat Peter Paul Weinert und .Schlossherr“ Axel Kehl, Vorstandsvorsitzender der Akademie Deutscher Genossenschaften.
Mit vielen anderen Zuhörern lauschten sie dem Vortrag des Publizisten und Journalisten Jürgen Uminski aus St. Augustin, der u.a. die Zusammenhänge von Wirtschaftswachstum und demographischer Entwicklung aufzeigte und in seinem Fazit die Ausgangsfrage mit einem klaren Ja! Ohne Aber!“ beantwortete.
Edmund Schaaf hatte schon in seiner Begrüßung das Engagement der heimischen Wirtschaft gelobt: Er dankte den Unternehmen, dass sie auch in schwieriger Zeit Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen sowie kulturelle und soziale Projekte sponsern.
Dass die Kultur vor Ort Zukunft hat, bewies das Rahmenprogramm: Das Blue Noise Jazztett des Peter-Alt- meter-Gymnasiums unterhielt die Gäste hervorragend.
Dialog beim Untemehmergespräch aut Schloss Montabaur.

