Einzelbild herunterladen

42

Wochenblatt VG Montabaur

1 Frauen treten in Aktion

4 Beruf. Leben und Familie stehen 3 im Mittelpunkt einer Kampagne

Frauen in Aktion". So lautet das Motto einer Arbeitsgruppe, die jungst von der Gleichstel­lungsbeauftragten des Westerwaldkreises. Beate Ullwer. ins Leben gerufen wurde und die im kommenden Jahr eine Kampagne rund um Beruf. Leben und Familie" starten soll.

Die Auswahl der Themen ist vielfältig: Exi­stenzgründung. Wiedereinstieg in den Beruf. Laufbahnberatung. Flexible Arbeitszeitgestal- tung. Kinderbetreuung. Netzwerke. Zeitarbeit. Elternzeit - Auszeit. Rolle der Väter. Frauen untypische Berufe. Gesundheit im Beruf und weitere mehr. Termin und Ort der Auftaktver­anstaltung in Form eines Aktionstages stehen schon fest: 31. März 2006 in der Stadthalle Ransbach-Baumbach.

Die Arbeitsgruppe sammelt derzeit Veranstal­tungen und Termine rund um den genannten Themenkomplex, die in einem Jahresplaner abgedruckt werden sollen. Interessierten Insti­tutionen und Veranstalter innen, die mehr über die Aktion wissen wollen, erteilt die Gleich- stellungsbeauftragte gerne Auskunft, entwe­der Tel. 02602/124 499 oder per Email an

Beate.Ullwer@westerwaldkreis.de.

gestutzt, hat die noch amtierende Bundesre­gierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem Bundesbeteikgung ganz gestnchen wer­den soll. Käme das so. so Wemert weiter, wur­de die Mehrbelastung des Wesferwaldkreises durch Hartz IV von zwei auf fast sieben Millio­nen Euro steigen Und selbst wenn man die rund 900 000 Euro gegen rechne, die einige Verbandsgemeinden bei dieser Operation gut­machten. bliebe eine Zusatzbelastung von 6 Millionen Euro WemertDas wurde unseren Haushalt völlig sprengen"

An dem Beispiel zeige sich, dass vielmehr die Gegenrechnung des Deutschen Landkreista­ges stimme, wonach der Bund seine Kosten­beteiligung nicht streichen, sondern von 29 auf 35 Prozent erhöhen musste Bei diesem Prozentsatz wäre die Sache für uns knapp ausgeglichenSo musste es ei­gentlich sein, weil wir Hartz IV nicht erfunden haben und weil andernfalls ein Haushaltsaus­gleich völlig unmöglich wird Jedenfalls müs­sen wir uns alle nach Kräften bemühen, den Raubzug des Bundes durch die kommunalen Kassen zu verhindern", so der Landrat

Den Raubzug des Bundes verhindern

Hartz-lV: Streichung der Bundeszuschüsse würde Kreishaushalt völlig sprengen - Kreistag verabschiedete Nachtragshaushalt Auf die enorme Mehrbelastung des Wester­waldkreises durchHartz IV wies Landrat Peter Paul Weinert in der jüngsten Kreistags­sitzung bei der Verabschiedung des Nach­tragshaushaltes hin. Die Aufwendungen des Kreises erhöhten sich von den im vergange­nen Jahr geschätzten 1,6 Millionen Euro auf 1,9 Millionen. Für die nicht eingeplanten, je­doch gesetzlich vorgeschriebenen Mehraus­gaben für die Kosten der Unterkunft von Hartz-IV-Empfängern fand Landrat Weinert deutliche Worte: Ich will zur inhaltlichen Arbeit der ARGE an dieser Stelle nichts sagen. Die finanzielle Seite aber entwickelt sich sozusagen programmgemäß zur Kata­strophe. Als ich im ursprünglichen Haushalt eine Mehrbelastung des Kreises von 1,6 Mil­lionen Euro, eingeplant habe, bin ich von man­chen mit der Begründung gescholten worden, das sei Schwarzmalerei. Nach der tatsächli­chen Entwicklung müssen wir jetzt noch 300.000 Euro nachlegen; die zusätzliche Belastung des Kreises durch Hartz IV wird also 1,9 Millionen Euro betragen nach Abzug der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft von 4,9 Millionen Euro. Man sieht an diesen Zahlen, welche unverfrorene Ver­drehung der Tatsachen die seinerzeitige Behauptung war, die Kommunen würden aus Hartz IV einen Gewinn ziehen, mit dem sie ja die Kindergärten ausbauen könnten.

Der Gipfel der Frechheit sei aber, dass jetzt das Bundeswirtschafts- und Arbeitsministeri­um noch einezweite Schönrechnung erstellt habe. Weinert: Auf dieses Märchenpapier

I Abluftreinigung soll

Geruchsbelästigung stoppen

Hahner können bald aufatmen - Kreisverwaltung genehmigte Biofilter Spnchwörtlich aufatmen können bald die Ein­wohner von Hahn am See Die Kreisverwal- tung in Montabaur erteilte letzt der Firma Hins- ke GmbH die Genehmigung zum Bau einer Abluftreimgungsanlage Diese soll sicherstel­len, dass es rund um den Firmensitz Etting­hausen zu keinen Geruchsbelästigungen mehr kommt. Für Abhilfe sorgen eine Ablufterfas­sung und eine Abluftreimgungsanlage (Biofil- ter). Der vollständige Genehmigungsantrag ging Anfang August bei der Kreisverwaltung in Montabaur ein.

Mit dieser Genehmigung durfte das Ziel, die Geruchsemissionen der Firma Hinske zu redu­

zieren und die Gen^ allem in Hahn am See^ sem, nunmehr erreicht^ ter löhr vom Umw^tretärat' tung zuversichtlich.

Die Firma Hinske. die in h, läge Schweinefutter für S* be und Substrate fürß^gg bereitung und Kochen der Erfassung aller ströme im Betrieb be^-T Abiuft wird über einen 'tib-s Blotilter zugeführt Oie Grj gereinigten Abluft nach dem noch weniger als 500 6s- r Kubikmeter enthalten Uüsyl der vorgelegten Gutachtadt» * L Den der Firma Hinske daJjW dass nach einer Anfahntfii I I Wochen von dem Betriebt E stigungen mehr ausgehend! Zl Die umfangreichen Auftakt gungsbescheid, so Löhr,^| die Abluttanlage und der B#, wacht werden und die in Verbindung mit einer Abluttreiniguog betrieben«^

v«

iten

O Der Westerwa!dta[ fördert Kultur Mit insgesamt 22.800 Emor/i waldkreis in diesem Jahrs^-i de und das Theaterwesen. $:> gerkreis Unterwesterwald 5: Sängerkreis Oberwestern# Vereinigung Westerwälder^ ster 5.300 Euro sowie derK- Westerwald 10.900 Euro. Das AmateurlheaterCov^ü Baumbach wird mit 500E.'/ Die SchauspietechuleTar^ erhält 300 Euro, das Hob ater, Herschbach 400 Euro.".: Theater e.V. 500 Euro

frfcrte

Ü^at./Unte

urgerze

itansbach technisch geeic J NK, Tel

BBS Montabaur:

Erweiterung geht zügig voran

18 neue Fach- und Klassenräume - Fertigstellung im nächsten Sommer MONTABAUR. Sehr zügig geht es Erweiterungsmaßnahme an der Bern' den Schule (BBS) Montabaur voran.

mit der der Berufsbildern

luort, 2 2 . teenbode Für insgesamt über 3.2 Mi : ^lll/303 Westerwaldkreis als ScM'j/fcr*' Quadratmeter hinzugewof^r^* 2 neue Fach- und Klassen/*«' 1 »a wird das gesamte Schulgei#* '' 29 '

technisch aut den neuest® 1 werden. Mit der FertigsteW Oes Schuljahres 2006/07

, KM 29! 1/755!

verantwortlich für den .....un; Pressestelle der Kreisverwaltung EfE $ Peter-Mtmeier-Platz »- S 6 aio Montabaur Tel.: 02602 / 120-000 e-Mail, preeeestelle^es^ .

J qm, 3;