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Wochenblatt VG Montabaur

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Stallpflicht für Hausgeflügel bis Mitte Dezember

Bußgeld bei Versäumen der Meldepflicht - Veterinäramt bietet Beratung an

Noch ist der Erreger der klassischen Geflü­gelpest (Vogelgrippe) nicht in Deutschland angekommen, die vom 22. Oktober an bun­desweit geltende Stallpflicht für Hausgeflügel schlägt aber im Westerwaldkreis hohe Wellen. Bei den Fachleuten der Kreisverwaltung steht das Telefon nicht mehr still. Zahlreiche Bürger, die ihr Geflügel in Ausläufen halten, erkundi­gen sich nach dem genauen Inhalt der Bestim­mungen, insbesondere nach Ausnahmemög­lichkeiten oder wollen einfach ihrem Ärger über die ihrer Meinung nach überzogenen Maß­nahmen Luft machen. Bei manchem Anrufer ist offenbar die Angst vor veterinärpolizeilichen Kontrollen stärker ausgeprägt als das Interes­se an einer sachlichen Erörterung: Nach ihrem Namen und dem Standort des Geflügels be­fragt, legen sie einfach den Hörer auf.

Dr. Helmut Stadtfeld, Veterinärdezernent der Kreisverwaltung, gibt nähere Hinweise zu der jetzt erlassenen Eilverordnung des Bundes: „Die Stallpflicht gilt für alles erdenkliche Haus­geflügel einschließlich Perlhühner, Fasane, Laufvögel (Strauße) und Wachteln, nicht aber für Tauben.

Das Geflügel ist grundsätzlich bis einschließ­lich 15. Dezember 2005 in geschlossenen Ställen zu halten.

Abweichungen sind nur in Absprache mit dem Veterinäramt möglich. Eine solche Erleichte­rung besteht darin, dass die Tiere auch unter einer überstehenden, nach oben dichten Ab­deckung und mit einer vogelsicheren Umzäu­nung gehalten werden dürfen. In diesem Fall ist aber eine monatliche tierärztliche Über­prüfung mit Dokumentation fällig.

Ist selbst eine solche Haltung beim besten Wil­len nicht zu realisieren, so kann die Kreisver­waltung auf Antrag auch „andere Absonde­rungsmaßnahmen“ zulassen, allerdings nur in Verbindung mit aufwändigen blutserologi­schen Untersuchungen des Geflügels.“

Die Kreisverwaltung wird ab der kommenden Woche nicht umhinkommen, im gesamten Kreisgebiet die Einhaltung der neuen Vor­schriften zu überprüfen. Mit einem saftigen Bußgeld - so Stadtfeld - müssen insbeson­dere die Geflügelhalter rechnen, die einer längst bestehenden Verpflichtung, nämlich der Anzeige ihres Bestandes beim Veterinäramt, immer noch nicht nachgekommen sind. Eine „Amnestie“ verspricht der Veterinärdezernent aber allen Tierhaltern, die sich im Verlauf der kommenden Woche noch melden. Die Anzei­gepflicht gilt für alles Geflügel (auch Tauben), unabhängig von der Haltungsform.

Bei den Veterinärkontrollen wird auch darauf zu achten sein, dass die eingesperrten Tiere artgerecht gehalten sind. Kleine, dunkle Ver­schlage, wie sie mitunter für die nächtliche Unterbringung genutzt werden, sind für eine Haltung „rund um die Uhr“ nicht akzeptabel. Dr. Helmut Stadtfeld verspricht aber, dass ver­sucht werden soll, die riesigen Probleme, vor denen manche Tierbesitzer angesichts der neuen Lage stehen, gemeinsam zu lösen.

Geflügelhalter, die unüberwindliche Schwie­rigkeiten bei der Einsperrung ihres Federviehs sehen, sollen sich umgehend mit der Kreis­verwaltung Telefon 02602/124282 in Verbin­dung setzen.

Deutliche Erhöhung der Abfallgebühren unausweichlich Landrat informierte Werksausschuss - _ Kreistag beschließt im Dezember Die Mitglieder des Werksausschusses hatten das im Grunde schon erwartet, was Landrat Peter Paul Weinert ihnen in der jüngsten Sit­zung zu berichten hatte: Die Müllgebühren werden im kommenden Jahr, wie in den ande­ren Kreisen auch, kräftig steigen.

Allein die Erhöhung der Kraftstoffpreise wird sich mit rund zehn Euro pro Haushalt nieder- schlagen: immerhin verbraucht die Müllautot- Flotte des Kreises pro Jahr 1,5 Millionen Liter Diesel. Dazu kommt die zum 1. Januar fällige Neuvergabe der Sperrmüllbearbeitung durch private Subunternehmen - hier ist nach den derzeitigen Marktverhältnissen mit einer Ver­doppelung der Kosten zu rechnen.

Und schließlich werden auch die Turbulenzen um die Verarbeitung des Restmülls in der Sta- bilatanlage Rennerod nicht ohne Auswirkung bleiben. Dort ist zwar die unmittelbare Insol­venzgefahr abgewendet, nachdem sich alle vier Anlieferkreise mit dem neuen Preis von

114 Euro je Tonne eio v haben. „Immerhin ist es« zu vereinbaren, der wenig« des derzeitigen MarkipJ unterstrich Landrat Weinen

Die Erhöhung der Gebühi«u wesentlich drastischer au# Westerwaldkreis für die Beh ; % mülls den derzeitigen Maring Euro die Tonne zahlen mii^

Alles zusammen jedoch istfüi nenhaushalt mit Mehrbelasti zehn und 20 Prozent zu re^j en Berechnungen werdend führt. Sie werden nachV< ausschuss im Dezembern» schäftigen, der dann auch die« bühren im Einzelnen festte!

Landrat Weinert ist sieb '■ Westerwaldkreis im Vergib ren Städten und Kreisen un liegen wird, „denn die Koste:™ treffen, treffen die meisten^

Seit Inkrafttreten der Technisdi für Siedlungsabfälle (TASI) amt; die Mülldeponien praktischnidti werden dürfen, sei der Müllmat Fugen geraten und selbst^ handelte Konditionen und M nichts mehr. Dagegen vorGerd wäre wegen der langen Verfaß nig Erfolg versprechend, so i

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% Das sind die neuen Jugen -1 draumleiter, die vom Kre/s-l Jugendamt für ihre verant-9£%% w wortungsvolle Aufgabe vor-pr** j bereitet wurden.

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Jetzt fit für den Jugendraum Kreisjugendamt schulte Jugendraumbetreuer Sage noch mal jemand, die Jugend hätte „kei­nen Bock“ aufs Ehrenamt. Sage und schrei­be über 30 junge Leute konnte Kreisjugend­pflegerin Katrin Grönke zur Grundschulung für die Betreuer von Jugendräumen in den Ortsgemeinden im Jugendbahnhof Bad Mari­enberg begrüßen.

Das Kreisjugendamt in Montabaur hatte schon öfter zusammen mit den Jugendpflegem der Verbandsgemeinden ehrenamtliche Jugend­arbeiter geschult, doch noch nie hatten sich so viele Interessierte eingefunden, um zwei Sam­stage zu opfern und sich mit einem recht trockenen Stoff, dessen Kenntnis für die Lei­tung eines Jugendraumes unabdingbar ist, zu

beschäftigen: Jugendschutzgi Pflicht, Hausordnung und Hai neben gab es aber auch wietöj keit zum ungezwungenen Aust) Ausprobieren von neuen Sp$ Jugendraum.

Die Teilnehmer waren nachjt Stunden „Unterricht“ zwar 9 durchaus zufrieden. „Es hatS und es war sehr abwechsfwfj te nicht gedacht, was man am alles zu bedenken hat“. So um ten sich die zukünftigen Ju P Die Kreisjugendpflege wird arf den Jahr wieder GrundscfuWJ bandsgemeinden znbieten.w für Fortgeschrittene, einem? Themen geplant. P™ 60

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