Einzelbild herunterladen

Wochenblatt VG Montabaur

46

>J1

^SjVWSI

Keramikmuseum Westerwald:

Museumserweiterung in Angriff genommen - 3,1 Millionen Euro Projekt - Raumnot hat 2007 ein Ende

HÖHR-GRENZHAUSEN. Endlich geht s los! Die Rückseite des Keramikmuseums Wester­wald hat sich zu einer Großbaustelle gewan­delt. Es wird gebaggert, schwere LKW bringen Material für die Fundamente heran, und für die etwas schwierige Gründung werden tiefe Löcher gebohrt. Museumsleiterin Monika Gass freut sich, dass die Museumsarbeit lähmende Raumnot in „ihrem" Keramikmuseum ein absehbares Ende hat. Im Juli 2007 soll inklu­sive Innenausbau alles fix und fertig sein.

3,1 Millionen Euro kostet das nun in Angriff genommene Projekt, das den Kreishaushalt kaum belasten wird. Vor allem die hohe Zuwendung aus dem rheinland-pfälzischen Strukturfonds habe die Entscheidung pro Erweiterung erleichtert, meinte Landrat Peter Paul Weinert, der zusammen mit Höhr-Grenz­hausens Bürgermeister Jürgen Johannsen den Baufortschritt begutachtete. Denn auch Stadt und Verbandsgemeinde schultern mit je 100.000 Euro einen großen Kostenanteil. Die Kreissparkasse Westerwald, die Nassauische Sparkasse, der Freundeskreis des Keramik­museums und die kreiseigene „Museen im Westerwald GmbH“ tun ihr Übriges dazu.

Das Anfang der 80er Jahre erbaute Keramik­museum, das europaweit einen hervorragen­den Ruf genießt, leidet schon seit Jahren an akuter Raumnot. So muss schon für eine klei­ne Sonderausstellung ein Teil der ständigen Präsentation abgeräumt werden.

Das führte in der Vergangenheit oft zu Kon­flikten mit Besuchern, die wegen bestimmter

Ausstellungsteile angereist waren, die sich aber „wegen Umbaus“ unerreichbar im Maga­zin befanden. Auch die sich immer weiter ent­wickelnde technische Keramik findet sich in den bisherigen Räumen nur unzureichend prä­sentiert.

Schon bei der Museumsplanung wurde eine mögliche Erweiterung berücksichtigt. In den 90er Jahren konkretisierten sich die Pläne, die

nach Ansicht der beteiligten! noch heute aktuell sind undv« können. Am Ende der Baurr dem Museum an der Linden^ dratmeter zusätzliche Fläche b» ganze Haus 4741 Quadratmet« mik zur Verfügung haben. Trotz der umfangreichen Arte Museumsbetrieb ungehinderte

ri

f 31t

izv.s

40266

152£ ä: ,ABS,k ,800€,

en Ei

5 Klima *990 €,

r roen X

itenairb i.12.49

- -- _ — - ■ ■

Sie freuen sich über den Start der Erweiterungsarbeiten: v.l. Axel Simonis mm** im Westerwald GmbH“, Landrat Peter Paul Weinert, Höhr-Grenzhausens BPW Kl Jürgen Johannsen und Museumsleiterin Monika Gass.

Lehrer und Erzieher V lernen Klettern

So genanntes Top-rope-Klettern und die dazu gehörigen Sicherungstechniken stehen auf dem Programm einer Fortbildung des Kreisju­gendamtes in „Erlebnispädagogik“ am Mon­tag, 24. Oktober.

Ziel ist es, die pädagogische Kompetenz der Teilnehmer zu stärken. Geklettert wird im Mor­genbachtal bei Trechtingshausen /Rhein. Re­ferent ist Wilfried Dahlem. Bei schlechtem

Wetter geht es in die Kletterhalle. Kostenbei­trag: 20 Euro.

Anmeldungen und weitere Infos bei Jochen Bücher, Kreisjugendamt in Montabaur, Tele­fon 02602/124453.

I Krick-Krack-Kindertheater in Kölbingen

Das Kreisjugendamtlädtalle kleinen und großen Theaterfreunde in den Herbstferien zu einem besonderen Erlebnis ein: Am 26. Oktober, 15 Uhr, gastiert das Krick-Krack-Theater in der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Kölbingen mit dem Titel: „Peppi Pepperoni“. Das Stück eig­net sich für Kinder ab sechs Jahren.

Peppi setzt sich mit Witz und Tatkraft mit ihrem Alltag auseinander. Die Familie ist gerade im Begriff umzuziehen, und da steht Peppi jedem

im Weg. Was beim Umzug alles passiert und welche Ideen Peppi entwickelt, lässt viel Spaß erwarten. Eintritt für Kinder 50 Cent, Erwach­sene ein Euro.

fi Fußball-WM 2006:

Hotels und Pensionen können freie Betten melden Die Fußball-WM steht vor der Tür und es wer­den Übernachtungsmöglichkeiten für die vie­len Tausend in- und ausländischen Fans gesucht. „Gerade wegen seiner günstigen Lage zu den Spielorten Köln, Frankfurt und Dortmund wird der Westerwald ein bevorzug­tes Gebiet für Übernachtungen sein“, meint Christoph Hoopmann, Geschäftsführer des Westerwald Touristik-Service.

Aus diesem Grund weist Hoopmann die hei­mischen Beherbergungs- und Gastronomie­betriebe darauf hin, ihre Bettenkapazitäten während der WM der Internet-Bettenbörse zu melden. Diese wird derzeit durch die Rhein­land-Pfalz Tourismus GmbH eingerichtet. Die Bettenbörse ist für Anbieter kostenlos und wird auf den Intemetseiten der entsprechenden Regionen hinterlegt. WM-Gäste können die Zimmer dann online buchen.

Anmeldeformulare und weitere Infos vom

Westerwald Touristik-Service unter Telefon 02602/30010.

I lirnrnmm**. _... _

Land gibt Zuschüsse» 1.1 K zusätzliche Ausbilduf^gJ

Das Land Rheinland-Pfalz hi dungsplatzförderungsprogrami schussvariante erweitert.

Darauf macht die Wirtschi Seilschaft Westerwaldkreis. sam. Die Förderung beträgt pro Ausbildungsplatz 5.110 Euro. Antragsberechtigt sind Untei Freiberufler mit bis zu 250 B‘ mit Betriebsstätte in Rheii zusätzliche Ausbildungsplätte besetzen. k 85 kV

Es können lediglich Auszubildeni!» ji.gp sitz in Rheinland-Pfalz berücks^Fj^jj die zum 30. September 2005 fcCg.j mittelt gewesen sind und ihreAus 1 ?^ in 2005 beginnen wollen. rpTT" Der Zuschuss wird über diezuslif* ■ ’ mer beantragt. Anträge werden wp 1

stitions- und Strukturbank biszt«L_^ ber entgegengenommen.

Nähere Informationen und Anl# der WFG unter Tkm, (

Tel. 02602/124308 oder per JjeL:06

E-Mail Michael.Jodlauk®westet

angefordert werden. 10/03

,400 €,