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I Nachtragshaushalt auf der Tagesordnung
Kreistagssitzung am Freitag
Zu einer öffentlichen Kreistagssitzung ladt Landrat Peter Paul Weinert am Freitag. 14. Oktober in den Sitzungssaal I des Kreishauses in Montabaur ein.
Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Bericht der Gleichstellungsstelle der Kreis- verwaltung, der Nachtragshaushaltsplan des Westerwaldkreises für das Haushaltsjahr 2005, die Prüfung des Gesundheitsamtes durch den Rechnungshof Rheinland-Pfalz, die Satzung des Westerwaldkreises über die Durchführung von Sozialaufgaben sowie der Jahresabschluss des Kreissparkasse für das Jahr 2004. Sitzungsbeginn ist um 15.00 Uhr.
Die Gewaltspirale durchbrechen
„Runder Tisch Rhein-Westerwald“ informierte über Beratungssituation in den Kreisen
Die unterschiedliche Beratungssituation für Opfer familiärer Gewalt in den Landkreisen Neuwied, Altenkirchen und Westerwald war Thema der jüngsten Sitzung des Runden Tisches Rhein-Westerwald, der in Hachenburg tagte. In dieser Runde arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise, von Staatsanwaltschaft, Polizei, Frauenhaus sowie Beratungsstellen im Rahmen des rheinland-pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen zusammen.Das Ziel: eine bessere Koordinierung und Vernetzung der Hilfsangebote.
Im Westerwaldkreis ist die Erstberatung mit einem so genannten pro-aktiven Ansatz durch die Interventionsstelle in Westerburg sichergestellt. In den beiden anderen Landkreises übernehmen weiterhin die bestehenden Hilfseinrichtungen die Beratung Betroffener.
Neu im Landkreis Altenkirchen ist, dass das Land die Erstberatung nach einem Fallpauschalenmodell fördert. Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen erhalten nach den ersten Schutzmaßnahmen der Polizei bei der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
■ Aktion Lucia:
Frauen fordern einheitliches Brustkrebsregister
HACHENBURG. Fast 100 Frauen und auch einige Männer kamen anlässlich Aktion Lucia in und vor der Evangelischen Schlosskirche in Hachenburg zu einem meditativen Abendgebet zusammen, das von einer Aktionsgemeinschaft aus den Evangelischen Frauen im Dekanat Bad Marienberg, den KFD-Frauen und der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises gestaltet wurde.
Im Mittelpunkt des Gebetes stand eine Heilungsgeschichte aus dem Markus-Evangelium. Eva Knöllinger-Acker zeigte in ihrer Auslegung des Textes Mut machende Stellen auf und trug damit dazu bei, ein wenig Licht in das dunkle Kapitel „Brustkrebs in Deutschland“ zu bringen.Die diesjährige bundesweite Aktion setzt sich vor allem für ein einheitliches Krebsregisters in Deutschland ein. Denn Tag für Tag
und Erwachsene des Evangelischen Kirchenkreises in Altenkirchen und dem Caritasverband in Betzdorf unmittelbar Information, Unterstützung und Hilfe.
Der pro-aktive Beratungsansatz bedeutet in der Praxis, dass sich die entsprechende Beratungsstelle bei der betroffenen Person zeitnah meldet, wenn die Polizei wegen häuslicher Gewalt eingreifen muss und eine Ausweisung des gewalttätigen Täters aus der Wohnung erfolgt ist. Voraussetzung ist, dass das Opfer von Gewalt mit diesem direkten Hilfsangebot einverstanden ist. Das Ziel ist, die Gewaltspirale in der Familie zu durchbrechen und gemeinsam mit der Betroffenen Lösungen, meist auch für die Kinder, zu erarbeiten.
Im Landkreis Neuwied wird derzeit nicht mit Fallpauschalen gearbeitet. Diakonie, Caritas und die Beratungsstelle des Bistum Triers wechseln sich bei der Erstberatung Betroffener ab. Diese freiwillige Initiative der kirchlichen Beratungsstellen wurde vor der Einführung der Fallpauschalen entwickelt und den Kapazitäten der Beratungsstellen angepasst. Diese „kleine Lösung“ wurde im Hinblick auf die Probleme der Gewaltopfer und als Unterstützung der Polizeiinspektion Neuwied ange- boten und soll je nach Erfahrung zu einem späteren Zeitpunkt modifiziert werden. Informationen zum Runden Tisch Rhein-Westerwald bei der Gleichstellungsbeauftragten des Westerwaldkreises Beate Ullwer, Telefon 02602/124499 oder beim Frauenhaus Westerwald, Telefon 02662/5888.
Energieeinsparung in Altbauten wird gefördert
Umweltreferat der Kreisverwaltung gibt Tipps bei der Antragstellung
Seit dem 1. Oktober können in Rheinland-Pfalz Modernisierungsmaßnahmen in Wohngebäuden, die vor 1979 fertiggestellt wurden, außer mit den zinsgünstigen Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) auch mit einem Zuschuss des Landes Rheinland- Rtaiz gefordert werden. Dies teilt Olaf Glasner vom Umweltreferat der Kreisverwaltung mit. Forderfahig sind Maßnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfs für das Heizen und
die Warmwasseraufbe._,. ul beispielsweise die Innen“' <*,1 mung der Gebäude, der Aust a ™ stern oder eine neue Heizung« Voraussetzung ist aber, dass d» nisierungsmaßnahme den Ene®. Gebäudes um mindestens 30 w gerl wird. Die zu erwartende Ü rung muss durch einen zugefl verständigen, wie beispielswey Bundesamt für Wirtschaft undA* le anerkannten Energieberateri Gebäudeernergieberater im Hanj tigt werden.
"Ganz wichtig ist, dass mit derlei zum Zeitpunkt der Antragstey begonnen wurde", betont Glastw der Maßnahme gilt indesss^ Schluss von Leistungs-oder Lais gen oder die Aufnahme von Eigerj Die Höhe der Förderung beträgt^ 1.000 kWh erwarteter En mindestens 1.000 Euro, hö Euro. Die Kosten der I anerkannten Sachverständige^ ber hinaus mit weiteren 150Euro| werden.
Antragsberechtigt sind grundsät$ türtichen und juristischen Persoi tümer von Wohngebäuden in Rh- Eine Förderung von Unternehmen] möglich, wenn diesen indenles] ren nicht mehr als 100.000 Euroü, Beihilfen gewährt worden siniT aus wird die Förderung unabhä kommen gewährt.
Zuständige Behörde für dieses P’. das Ministerium für Wirtschaft, Ve'' Wirtschaft und Weinbau, die A'i erfolgt aber bei der„Effizienzofe Rheinland-Pfalz e.V“., Erwin-Sc? 14 in 67663 Kaiserslautem, Te’tfj 0631-34288444 (werktags von t Uhr). Weitere Infos von Olaf Umweltreferat der Kreisvenvaltro baur Telefon 02602/124-370 cde: Olaf .Glasner® westerwaldkreis £ formationen und Antragsformus im Internet unter www.eor.de zu=
sterben 53 Frauen an der Krankheit, 19.000 pro Jahr.
Etwa 50.000 Frauen erhalten jedes Jahr die niederschmetternde Nachricht: „Es ist Brustkrebs.“ „Das Sterben wurde trauernd und kämpferisch zugleich durch die Aktion Lucia ins Bewusstsein gerückt. Die Defizite der deutschen Brustkrebsmedizin müssen beleuchtet, erkannt und verändert werden“, forderte Beate Ullwer,
Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung. Die Veranstalterinnen waren mit
dem Verlauf der diesjährigen Aktivitäten sehr irgendwann der ser zufrieden und kündigten an, sich auch im te Ullwer in ihrer p nächsten Jahr wieder an der bundesweiten Erfüllung, zukünftig Aktion Lucia zu beteiligen. Vielleicht geht anzünden zu müssen
Verantwortlich für denTZhZZ » ________
Peter-Altmeier-P iatz t - 564 to Montabaur - reh * e# * Kr>ei SVerwaltung Wet
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