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Wochenblatt VG Montabaur
Nr - 40/20
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Unversicherter Regelfall
(wnp). Über 70 % aller Unfälle passieren in der Freizeit; die meisten davon im eigenen Zuhause. Wenn sich schwere Konsequenzen wie Erwerbsunfähigkeit oder teure Behandlungen aus dem Missgeschick ergeben, stehen viele Menschen schnell vor dem finanziellen Aus. Besorgniserregend ist die Situation vor allem für Hausfrauen, die trotz ihres langen Arbeitstages weder innerhalb noch außerhalb der Arbeitszeit versichert sind. Passiert ein Unglück, sind die Fol
gen mitunter gravierend: Knochenbrüche oder schwere Verbrennungen machen komplizierte ärztliche Behandlungen nötig. Teure kosmetische Behandlungen, wie sie z. B. bei Verbrennungen nötig werden können, werden oft nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Zudem fällt der Patient für längere Zeit aus oder wird sogar zum Invaliden. Versicherungsexperten empfehlen deshalb den Abschluss einer privaten Unfallversicherung.
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Zur größten deutschen Inflation kam es im November 1923.
Eine Goldmark war damals eine Billion Papiermark wert (10 hoch 12).
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BerufsunfälilQliell- die unterschätzte Gefahr
200.000 Menschen scheiden Jahr für Jahr vorzeitig wegen Berufsunfähigkeit aus dem Berufsleben aus. Die Ursache: Krankheit, besonders häufig Nervenleiden und Erkrankungen an Skelett und Bewegungsapparat, Stichwort Bandscheibe.
Seit der Rentenreform im Jahr 2001 ist die private Absicherung der Berufsunfähigkeit für jeden Berufstätigen, der nach dem 31.12.1960 geboren wurde, unverzichtbar. Denn das bisherige System der Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten wurde durch das der sogenannten „Erwerbsminderungsrente" ersetzt. Die gesetzliche Rente leistet seither nicht einmal 40 % des letzten Bruttoeinkommens, in den ersten fünf
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Jahren der Berufstätigkeit wird bei Berufsunfähigkeit, abgesehen
von wenigen Ausnahmen, nichts gezahlt. Entscheid den Erhalt der Erwei rungsrente ist zudem das stungsvermögen des mers, das ärztlich nad werden muss. Nurwerwenj drei Stunden pro Tag ai kann, erhält die volle Ei minderungsrente. Arb« halten diese Leistung, drei bis unter sechs StundenJ beitsfähig sind. Das stungsvermögen orientiertj nicht an der bisher ausg«|'‘ Tätigkeit, sondern ist i gig von Ausbildung um eher Qualifikation.
Die Berufsunfähigkeitsveßj
rung ist daher eine Sicherung, die nach einer ren Krankheit oder einem
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