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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 40/2005

Kabellos ins Internet am Bahnhof Montabaur

WfG ermöglicht drahtlosen Internetzugang

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Die Schwangerenberatungsstelle in Hachen­burg von Pro Familie erhält einen Kreiszu­schuss in Höhe von 14.103 Euro, Donum Vitae in Montabaur 15.300 Euro, der Caritasverband in Montabaur 11.000 Euro und das Diakoni- sche Werk 19.470 Euro für die Schwangeren­beratungsstelle in Westerburg.

Für den Kinderschutzdienst beim Deutschen Roten Kreuz in Hachenburg leistet der Kreis eine Zuwendung in Höhe von 67.000 Euro.

„Botschafter des Westerwaldes“ berufen

Johannes Kalpers,

Hilmar Köpper, Reiner Meutsch und Dr. Theo Zwanziger wollen für die Region werben

Vier prominente Westerwälder werden die nächsten fünf Jahre im In- und Ausland für den Westerwald werben. „Botschafter des We­sterwaldes“ heißt der Ehrentitel, den die Aus­erwählten jetzt tragen dürfen.

Der Kreisausschuss bestätigte jetzt die Beru­fung von Johannes Kalpers (Heiligenroth), Hilmar Köpper (Rothenbach-Himburg), Reiner Meutsch (Kroppach) sowie Dr. Theo Zwanzi­ger (Altendiez).

„Alle genannten Herren sind zu diesem Amt bereit und fühlen sich sehr geehrt“, erklärte Landrat Peter Paul Weinert gegenüber dem Kreisausschuss. Der Kreistag des Wester­waldkreises hatte im Mai beschlossen, den Ehrentitel „Botschafter des Westerwaldes“ ein­zuführen. Dieser Titel soll Personen verliehen werden, die geeignet und bereit sind, sich für den Westerwald über die Region hinaus ein­zusetzen und positiv werbend für den Wester­waldkreis tätig zu sein. Insgesamt soll auf die­se Weise das Image des Westerwaldes in anderen Regionen verbessert werden.

Die Wahl auf Johannes Kalpers fiel deshalb, weil er einer der bekanntesten zeitgenössi­schen Sänger ist. Neben seinen zahlreichen

Opern- und Konzertverpflichtungen sowie Rundfunk- und Fernsehauftritten ist Kalpers Dozent für Gesang an der Musikhochschule Frankfurt. Kalpers wurde 1968 in Koblenz ge­boren, wuchs in Ransbach-Baumbach auf und wohnt derzeit in Heiligenroth. Besonders bei seinen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen lässt er kaum eine Gelegenheit aus, den Wester­wald als seine Heimat positiv hervorzuheben. Hilmar Köpper, von 1977 bis 1997 Vor­standsmitglied der Deutschen Bank und der­zeit noch Aufsichtsratvorsitzender von Daim­lerChrysler, lebt seit einigen Jahren mit seiner Ehefrau Dr. Brigitte Seebacher-Brandt im Westerwald. Hilmar Köpper betont bei vielen Gelegenheiten im In- und Ausland, wie wohl er sich im Westerwald fühle und dass er froh sei, seinen Altersitz in einer so landschaftlich schönen und menschlich angenehmen Regi­on genommen zu haben.

Reiner Meutsch ist Gründer und Geschäfts­führer eines der größten deutschen Reiseun- temehmen. Meutsch moderiert auch die sehr beliebte RPR-Sendung „Mein Abenteuer“, die im Juni zum 1000. Mal gesendet wurde. Bei zahlreichen Anlässen im In- und Ausland und besonders während seiner Radiomoderation bringt er regelmäßig zum Ausdruck, dass er be­geisterter Westenwälder ist und dass es sich da­bei um „die schönste Region der Welf handelt. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger war unter anderem mehrere Jahre Verwaltungsbeamter bei der Kreisverwaltung in Montabaur, Richter, Landtagsmitglied und Regierungspräsident. Seit 1992 gehört er dem Vorstand des Deut­schen Fußballbundes an, dessen Geschäfts­führender Präsident er seit Oktober 2004 ist. Der Vorgeschlagene ist gerne bereit, im Rah­men seiner vielfältigen Tätigkeiten für den Westenwald zu werben. Dr. Zwanziger wohnt zwar nicht im Westerwaldkreis, aber auf der westerwälder Seite der Lahn und erfüllt somit formal die Voraussetzungen des Kreistagsbe­schlusses. KW 40

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Jchnell, kabellos und mobil am Bahnhof Mon­tabaur im Internet surfen: Diese Herren haben es möglich gemacht. V.l Wilfried Noll (WfG), Hans-Peter Göderz, Dieter Herold (beide T- ißom) und Sascha Otten.

MONTABAUR. Auf dem Bahnhofsvorplatz einen Cappuccino trinken und dabei im Inter­net surfen - mobil und kabellos versteht sich. (Pas kann man jetzt am Bahnhof Montabaur, wo im Auftrag der Wirtschaftsförderungsge- lellschaft (WfG) Westenwald ein so genanntes W-LAN-Funknetz eingerichtet wurde, welches »kabellos das Einloggen ins Internet ermöglicht. „Wir sind ständig bemüht, die Attraktivität des Bahnhofs Montabaur für die Besucher und Reisenden zu steigern. Deshalb haben wir hier die Initiative ergriffen und dieses neue Ange­bot ermöglicht“, meint WfG-Geschäftsführer Wilfried Noll bei der Inbetriebnahme des Funk- tzes. Alles was man dazu braucht, ist ein W- N-fähiges Endgerät, z.B. Notebook, Laptop jpder einen PDA (Personal Digital Assistant), wie einen Internet-Browser.

Teile des Bahnhofs sowie des Vorplatzes sind mit drei so genannten Access-Points (Zu-

t ngsorte) ausgestattet. Damit ist der kabel­te Internetzugang innerhalb der Ausstel- jungs- und Bürofläche der WfG sowie in den äfes im und vor dem Bahnhof möglich.

Westerwaldkreis unterstützt Beratungsstellen

r ischüsse in Höhe von mehr als 343.000 Euro jewährt der Westerwaldkreis im Jahr 2005 verschiedenen Sozialeinrichtungen und Ver­ständen der freien Wohlfahrtspflege.

So erhält das Diakonische Werk in diesem Jahr eine Kreisunterstützung in Höhe von 26.332 Euro zur Förderung der Suchtpräven­tion und der Aufsuchenden Sozialarbeit für Drogenabhängige innerhalb des Westerwald- Kreises. 83.627 Euro erhält das Diakonische Werk für seine Soziale Beratungsstelle in Westerburg als Zuschuss für die ungedeckten Personalkosten, der Zuschuss für die Soziale (Beratungsstelle des Caritasverbandes in Mon- ttabaur beträgt in diesem Jahr 106.210 Euro.

Verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald

Peter-Altmeier-Platz i - 56410 Montabaur - Tel.: 02602/124-400 e-Mail: pressesteile@westerwaltikreis.de

C 20 Jahre

Fahr-Abstinenz passe

WeKISS und Gleichstellungsstelle ermutigten zehn Frauen, wieder das Steuer in die Hand zu nehmen und hatten Erfolg damit.

Um wieder mobil und unabhängig zu werden hatten die Teilnehmerinnen am Fahrermuti­gungstraining der WeKISS in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwald­kreises teilgenommen.

Die Referentinnen Susanne Baumann-Schardt und Beate Ullwer wurden von den Fahrschu­

len Graupner, Lutter, Schuster und Kleber unterstützt. Das Konzept, welches die We­KISS bereits vor einigen Jahren entwickelt hat, wird mittlerweile weit über die Region hinaus nachgeahmt und durchgeführt.

„Bei mir ist heute ein Knoten geplatzt“, sagte eine Teilnehmerin, nachdem sie das Fahrzeug sicher durch das Gelbachtal gesteuert hatte - und das nach 20 Jahren Fahr-Abstinenz.

Das Fahrtraining für Frauen soll auch künftig fortgeführt werden. Nähere Informationen erteilt WeKISS unter Tel. 02663/2540.