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Wochenblatt VG Montabaur

Gackenbach

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

freitags.von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Gemeindehaus, Im Wiesengrund 1

Telefon Gemeindehaus.06439/1764

Fax Gemeindehaus.06439/909362

E-Mail Gemeindehaus:. og-gackenbach@t-online.de

Privatanschrift: Halfterweg 16

Telefon privat.06439/900990

Fax privat.06439/900968

E-Mail:. Ulrich.Weidenfeller@t-online.de

Dienststunde fällt aus

Waldbegang des Ortsgemeinderates mit dem Revierförster

Am Freitag, 24.06.2005, ab 17.00 Uhr, findet ein Waldbegang der Mit­glieder des Ortsgemeinderates unter Führung unseres Revierförsters Manfred Henkes statt. Die Dienststunde fällt aus diesem Grund aus.

Hans Ulrich Weic/enfeller, Ortsbürgermeister

Konzert des Kinder- und Jugendchores Buchfinkenland

Bitte beachten Sie den Hinweis auf das Konzert unter der Rubrik: Buch­finkenland in dieser Ausgabe.

Horbach

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Dienstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr

oder nach Vereinbarung in der Gemeindeverwaltung

Hauptstr. 42.Tel.: 06439/901310

Ortsbürgermeister privat.Tel.: 06439/909227

Privatanschrift: Im Boden 1

E-Mail privat: uli @ kleinkunst-mons-tabor.de

Fax Gemeindeverwaltung.06439/901874

E-Mail Gemeindeverwaltung/Ortsbürgermeister: gemeinde-horbach @ gmx.de

Internetseite der Ortsgemeinde Horbach: www.horbach-ww.de Änderungen werden durch Aushang am Bürgermeisteramt bekannt gegeben.

Sprechstunde

... am 28. Juni erst um 19.00 Uhr

Wegen eines vorherigen Diensttermins beginnt die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters am Dienstag, 28.06. erst um 19.00 Uhr. Werde bis 20.00 Uhr erreichbar sein. Gerne stehe ich aber auch unter 06439/909227 zur Verfügung.

Um Beachtung wird gebeten.

Uli Schmidt, Ortsbürgermeister

Ein Dorf erinnert sich

Horbach gedachte der Befreiung von der Naziherrschaft

Sowas darf bei uns nie wieder passieren! Um dazu beizutragen hat die Gemeinde mit einer eindrucksvollen Veranstaltung im Gemeindehaus an das Ende der Naziherrschaft vor 60 Jahren erinnert. Ein besonderes Anlie­gen war es, auch junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Die waren auch gekommen, denn schließlich referierte die Horbacher Schü­lerin Jennifer Sanner über ihre Recherche zu Kriegsgeschehnissen im Buchfinkenland. Sie hatte mit einer Projektgruppe vom Gymnasium Mon­tabaur unter Leitung ihres Lehrers Peter Beutenmüller (Gackenbach) nachgeforscht über das Schicksal von Unteroffizier Günter Koch, der am 13. Februar 1945 mit seiner Fw 190 D-9 (Nummer 16) bei Hübingen zer­schellte. 1954 wurde Günter Koch auf den Soldatenfriedhof Montabaur umgebettet. “Er muss ein froher junger Mann gewesen sein”, deutete Jen­nifer Fotos, die sie von ihm bei der Recherche aufgespürt hatte.

Im zweiten Teil der Veranstaltung las Dr. Uli Jungbluth (Selters) aus sei­nem neuen Buch “Metallgeschmack”: Der Westerwälder Junge Adolf wächst mit der Hitler-Jugend in den Nationalsozialismus hinein, kennt nichts anderes als das System und verliert als Soldat in Russland ein Bein. Im Lazarett blättert er in seinem Tagebuch, erinnert sich und denkt nach bis zur Ernüchterung. Jungbluth liest über erschütternde Geschehnisse, Gedanken und Gefühle, die Passagen beeindrucken - insbesondere die vielen Jugendlichen im Saal.

Zugegeben: die Veranstaltung war hart. ‘Wie konnte so etwas gesche­hen?”, fragten insbesondere die jugendlichen Teilnehmer. Wir müssen uns die unglaublichen Vorgänge aus der Vergangenheit vergegenwärti­gen und uns daran erinnern, damit so etwas in der Zukunft nicht mehr

Nr - 25/2005 I W° chl

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Jennifer Sanner mit einem Wrackteil und Uli Jungbluth mit seinem Buch “Metallgeschmack’’

cassiert. Rechtsradikalismus ist leider auch heute im Westerwald noch

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aktuell, wie der große Einsatz der Polizei vor wenigen Tagen gegen die ‘Kameradschaft Westerwald gezeigt hat.

Seme würden wir zu einer weiteren “Erinnern-Veranstaltung” mit Zeit­zeugen aus dem „Tausendjährigen Reich” einladen. Motto: ältere Mitbür­gerinnen erzählen den Jugendlichen, wie das damals war. Ältere Horba- ■:her, Bewohner des Altenheimes oder andere Personen, die dazu bereit sind,' sollten sich melden. Jugendliche Teilnehmer für ein solches Ge­spräch werden sich sicher genug finden.

Uli Schmidt, Ortsbürgermeister

Waldbegang

Gemeinderat war auf dem “Teufelspfad” unterwegs

Unser Revierförster Manfred Henkes hatte gerufen und viele Gemeinde­ratsmitglieder mit familiärer “Unterstützung” waren gekommen: gelockt hatte er mit einem abendlichen Waldspaziergang bei schönstem Som­merwetter. Ziel: den Teilnehmern Grundkenntnisse über die Ökologie und Ökonomie des Waldes vermitteln. Dabei war sicher hilfreich, dass sich auch unsere Jagdpächter Wolf gang Schenk und Martin Wendlandt mit auf die kleine Exkursion links und rechts vom “Deifelspädche” begaben. Fazit der über dreistündigen Waldbegehung: Investitionen in unseren Gemein­dewald sind wichtig und richtig!

Hier die wichtigsten Erkenntnisse für alle “Waldeigentümer”, also alle Horbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger:

• der Wald hat 4 wichtige Funktionen: Erholungsfunktion (Wald ist dw größte Sportplatz), Trinkwasserreservoir. bedeutender Wirtschafts­faktor und er dient als Luftfilter

Naturverjüngung ist ein wichtiges Merkmal eines sich selbst rege­nerierenden natürlichen Waldökosystems und dazu auch finanziell günstig - viele Bäume werden erst gefällt, wenn die Naturverjüngung im Umkreis bereits erfolgt ist - ein “unaufgeräumter” Wald dient der Naturverjüngung

Leseholz wird im Horbacher Gemeindewald zu einem günstigen Preis angeboten - aber nicht alle “Kunden” würdigen dies, z.B. in dem sie den Wald auch außerhalb zugelassener Wege mit Fahr­zeugen befahren

Hochwertiges Holz soll produziert werden, dies brachte bei der Buche in Spitzenzeiten bis zu 500,00 Euro / Fm Baumfällung: ob ein Baum geerntet, also gefällt wird, hängt nicht nur von der Qualität des Holzes ab, sondern auch davon, ob das so ent­stehende Licht sich positiv auf die Naturverjüngung auswirkt

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