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Wochenblatt VG Montabaur

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Oie Krebsze - etzt eine neue Therapie!«

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individuellen Form un Größe der Prostata kör. zu 25 Nadeln eingefüi den, die eine gleich kontrollierte Ersbildu beiführen. Dabei minimale Temperatur unter -40°C erreicht gewährleisten die ziel Zerstörung des ge ProstataepwaVo«

D ie Rate an Prostata-Er­krankungen in Deutsch­land ist unverändert hoch. Mehr als 40.000 Männer erkranken hierzulande pro Jahr. Häufigstes Verfahren, dem Krebs Einhalt zu gebieten, ist bisher die chirurgische Entfer­nung der Prostata. Immer mehr Patienten entscheiden sich aber gegen die radikale Operation und ziehen diesem Eingriff eine Strahlentherapie oder andere Behandlungen vor. Doch auch diese Therapien bergen Kom­plikationen und Nebenwirkun­gen. Hoffnung für alle Betrof­fenen bringt nun ein Verfahren, das die bösartigen Krebszellen einfach einfriert: die so ge­nannte Kryotherapie. Im Nord- West-Krankenhaus in Frank­furt am Main wurde kürzlich der 100. Patient mit der neuen Methode behandelt.

Bereits seit Anfang der 1960er Jahre hat man mit die­sem Verfahren experimentiert. Technische Neuerungen erlau­ben nun ein lokalisiertes Ein­frieren und Auftauen ausge­wählter Gewebebereiche. Die den extremen Temperatur­schwankungen ausgesetzten Krebszellen sterben ab. Be­nachbarte Organe werden durch diese Technik nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Der Arzt arbeitet mit ultradünnen Nadeln

Bei der weiterentwickelten Kryotherapie werden ultra­dünne Nadeln mit einem Durchmesser von 1,47 mm verwendet. Dadurch wird eine exakte individuelle Konturie­rung der Prostata ermöglicht. Die Nadeln werden über eine 5-mm-Lochplatte, ein so ge­nanntes Template, durch den Dammbereich in die Prostata eingeführt (siehe Abbildung). Der Arzt kann im Vor­feld genau

Kryotherapie - Krebszellen in der Prostata werden durch Kälte abgetötet

(mit freundlicher Genehmigung der Oncura GmbH)

planen, in welchem Bereich die Nadeln platziert werden sollen. Das Einfuhren der Nadeln über das Template ermöglicht eine punktgenaue und einfache Handhabung und Manövrier- barkeit der Nadeln.

Der gesamte Eingriff erfolgt unter Ultraschallkontrolle über das Rektum So kann der Arzt während der Behandlung je­derzeit die Platzierung der Na­deln ändern oder zusätzliche Nadeln einführen bzw entfer­nen. Mit Hilfe von bis zu fünf Temperatursensoren wird die Temperatur des Gewebes in der Prostata und den umliegenden Bereichen genau überwacht Um insbesondere die Harnröh­re vor der extremen Kälte zu schützen, wird diese zusätzlich über einen Katheter mit war­mem Wasser gespült Den End­darm schützen Warmenadeln vor möglichen Kälteschäden.

Auf dem Bildschirm kann der behandelnde Arzt in Echtzeit die Zerstörung der Krebszellen, die so genannte Ablation, ver­folgen und kontrollieren. Die gesamte Prozedur dauert etwa zwei Stunden. Der Eingriff er­folgt in der Regel unter Allge­mein- oder Spinalanästhesie. Der Patient kann je nach indi­viduellem Gesundheitszustand in der Regel nach ein paar Tagen das Krankenhaus wieder verlassen und nach wenigen Tagen seine Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen.

Wie funktioniert die Kryotherapie?

Die Kryotherapie nutzt die Temperaturempfindlichkeit der Zellen. Diese benötigen einen relativ begrenzten Temperatur­bereich, um ihre physiologi­schen Funktionen

erfüllen zu können. Sinkt die Temperatur ab, gefriert zu­nächst das Wasser außerhalb der Zollen Durch diesen Vor­gang, der bei einer Temperatur von etwa -7°C bis -10°C ein­setzt. wird den Zellen Wasser entzogen, die Zellen selbst be­ginnen zu schrumpfen. Bei ei­ner Temperatur von etwa -15°C entstehen dann auch innerhalb der Zellen Eiskristalle.

Man geht davon aus, dass bei etwa -40°C alles biologische Leben in den Zellen erloschen ist Diesen Kälteeffekt nutzt man bei der Kryotherapie aus. Durch anschließendes langsa­mes Auftauen der Zellen wird schließlich wieder Wasser in die Zellen aufgesogen, so dass die­se zerplatzen; ihre Funktions­fähigkeit ist somit endgültig zerstört Die Behandlung er­folgt dabei in zwei aufeinan­derfolgenden Einfrier-/Auftau- zvklen

Wie werden die Temperaturschwankungen erreicht?

Heute wird zum Einfrieren Argon und zum Auftauen Heli­um eingesetzt. Die Gase werden zunächst in hochkomprimierter Form in die Nadeln eingeleitet. In den Nadeln werden die Gase über eine Düse entspannt und dadurch entsprechend des Gas­koeffizienten des jeweiligen Gases spezifische Tempera­turänderungen erzeugt. Die Nadelspitzen selbst sind echo- gen und können somit im Ul­traschall optimal dargestellt und dadurch ihre Positionen kontrolliert werden.

Die neue Technologie erlaubt es, viele ultradünne Nadeln ein­zusetzen. Dadurch wird eine ge­naue Modellierung des

Für welche Patientei ist eine Kryotherapij geeignet?

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klinischen Alltag bereits ( | reich eingesetzt werden.: für welche Patienten kos diese Therapiefonn überhf in Frage?

Die Kryotherapie ist| wenig belastendes, akr sl wirksames Verfahren, ausgesetzt, der Tumorka die Prostata begrenzt Ullrich Witzsch, Nord-Wd Krankenhaus, Frankfurt! Main

Das Verfahren eignet siel bei unterschiedlichen Kr Stadien (TI bis T3). Voraus zung ist allerdings ein d siertes Geschehen ohne Ms tasenbildung. Untera werden dieser Therapietecl derzeit in der Regel solche tienten, bei denen eine pri re Strahlentherapie verJ hat, bei denen es alsozusojcj nannten Lokalrezidiveh kommen ist. Geeignet ist. j Kryotherapie aber auch bj Patienten, die z.B. auf Crp

von Begleiterkrankungeu» anderen Risikofaktoren .^1 radikalen ProstataoperaJ zugeführt werden können»' die eine solche invasive^ ration bzw. eine s traä therapie aus xndividuel Gründen ablehnen. ! Im Gegensatz zuance|

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Kryotherapie bei Megf treten des Krebses b | wiederholt werden. JJ dere durch die »«4,

ultradünner Nadeln

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