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Nr. 09/2006
Nachruf
^ 27 Februar 2006 verstarb im Atter von 71 Jahren
Herr Wolfgang Müller
Herr Müller war von 1972 bis 1974 und von 1984 bis 2004 Mitglied des Verbandsgemeinderates der Verbandsgemeinde Montabaur. 20 Jahre war er Vorsitzender der CDU-Fraktion. In dieser Zeit gehörte er dem Haupt- und Finanzausschuss und anderen wichtigen Gremien der Verbandsgemeinde Montabaur an
Für sein kommunalpolrtisches Engagement wurde WoHgang Müller 1986 mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz und 1994 mit der Freiherr- vom-Stem-Plakette ausgezeichnet.
Wolfgang Müller zeichnete sich in seiner kommu- nalpolitischen Arbeit durch sein breites Wissen, Engagement. Fairness und Sachlichkeit aus. Sein abgewogenes Urteil und sein Sachverstand wurden im Verbandsgemeinderat von allen Fraktionen anerkannt und respektiert. Er brachte bei seiner kommunalpolitischen Arbeit allen Menschen Respekt und Wohlwollen entgegen. Zu seinen hervorragenden Eigenschaften gehörten Weitblick und Beharrlichkeit Durch sein verbindendes Wirken trug er wesentlich dazu bei, dass die Verbandsgemeinde Montabaur sich zu einer echten Gemeinschaft aus den 24 Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur entwickelt hat. Die wirtschaftliche Entwicklung der Verbandsgemeinde Montabaur und das Ergreifen der Chancen, die der ICE-Bahn- hof in Montabaur bietet, lagen ihm stets ebenso am Herzen wie die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen in unserer Verbandsgemeinde und die Erhaltung des Selbstverwaltungsrechts aller Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Wolf- gang Müller hat durch sein Engagement, sein Wissen und seine Ideen wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung der Verbandsgemeinde Montabaur
Rat und Verwaltung danken Herrn WoHgang Müller für sein kommunalpoWtisches Wirken und für die zum Wohle der Allgemeinheit geleisteten Dienste. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.
Montabaur, 28. Februar 2006 Edmund Schaaf Für die Verbandsgemeinde Bürgermeister Montabaur
nswertes über den Umgang lie Kultivierung von Bärlauch
JeheNaturpftanze und somit auch eine Saisonpflanze. Obwohl wir anspruchsvoll ist, kann man sein Wachstum und den Ertrag pprechende Pflege beeinflussen.
kein Schnittlauch! Wer sich im Gartenfachhandel oder in der r ün 9^ 0r Baumärkte ein Töpfchen mit einem einzelnen Pftänz- as arnteies wird ja nicht angeboten) gekauft hat. wird schmerz- I" e lt t ' a * )en - dass es nach dem Abernten verschwunden war.
S!*T' cken * ^ ,anzen * n einem großen Blumentopf soll- a| s Grundstock zur Verfügung haben, um auch von Anbe-
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ginn an etwas ernten zu können.
Schneiden Sie die Blätter nur zur Hälfte ab und lassen Sie den Rest stehen, damit sich die Zwiebel noch ernähren kann. Sie wird es Ihnen danken, indem Sie Ihnen im nächsten Jahr mehr Blätter zur Verfügung stellen wird.
Bereits im Juli ziehen sich die Blätter zurück und die Pflanze geht in die Winterruhe.
Jetzt können Sie die Zwiebel im Garten auspflanzen. Sie werden feststellen, dass die einzelnen Zwiebeln mit sehr viel Wurzeln ausgestattet sind. Ein Anwachsen ist problemlos. Auf keinen Fall sollten Sie aber die Zwiebel von der Erde befreien und längere Zeit trocken liegenlassen.
Wählen Sie als Standort einen Platz an dem Ihre angehende Bärlauchkolonie nicht den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist. Unter Sträuchem, Laubbäumen und Hecken, dort wo nicht umgegraben wird, fühlt sich er sich wohl. Große Ansprüche stellt er nicht, denn in der Natur kommt er auch auf mageren Böden vor. Er bevorzugt allerdings als Standort den feuchten humusreichen Boden in Auwäldern und wächst dort besonders üppig mit bis zu 30 cm langen Blättern. Unter Nadelbäumen führt er sich nicht so wohl.
Natürlich können Sie den Bärlauch auch in einem großen Blumentopf auf dem Balkon überwintern. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Erde ausreichend feucht gehalten wird und der Topf nicht zu lange klirrender Kälte ausgesetzt ist. Den Topf jedoch im Keller oder in der Garage zu Überwintern ist nicht zu empfehlen, weil sich die Pflanze sonst zu früh entwickelt.
Im Garten ausgepflanzt macht auch die größte Kälte den Pflanzen nichts aus! Ihr Bärlauch vermehrt sich auch und das sogar recht üppig. Bereits kurz nachdem im März die ersten Blätter aus der Erde schauen, entwickelt sich eine Knospe, die langsam mitwächst und an der sich bis zu 20 Samenkörner entwickeln können, die im Juni zu Boden fallen und für Nachwuchs sorgen. Der Samen, der zu Boden fällt, braucht nicht sorgsam gesammelt oder mit Erde zugedeckt werden. Er geht im nächsten Frühjahr von selbst auf und eine kleine Zwiebel entsteht, der es unter günstigen Bedingungen 4 bis 5 cm lang werden kann. Erst im nächsten Jahr wächst erneut ein Blatt, das dann 15 cm lang wird. Im dritten Jahr bekommt diese Pflanze dann eine Blüte und auch ein Zweites Blatt. Es bildet sich dann eine neue Zwiebel und Sie können im Jahr darauf mit weiteren Blättern rechnen, so dass Sie nun auch da und dort ganze Blätter ernten können.
Natürlich können Sie auch den Samen ernten und flach in den Boden unterbringen und ihn damit auch an anderer Stelle aussäen. Sie sollten ihn aber nicht zu lange aufheben. Es hat sich gezeigt, dass schon ein Lagern von zwei Monaten ohne Erdkontakt zu erheblichen Ausfällen führt. Am Bachrand, unter Erlen, Weiden, Haselnusssträuchem wird er aber aulgehen und sich entwickeln, wenn er nicht entdeckt und rücksichtslos abgeemtet wird.
Es hat sich gezeigt, dass Mäuse im zeitigen Frühjahr an den frischen Blättern knabbern und dass auch Schnecken ihn nicht verschmähen, aber er wird nicht derart befallen, dass sein Bestand, wenn er erst einmal Fuß gefasst hat, gefährdet wäre. Man kann sagen, dass Sie, wenn Sie diese Anweisungen beachten, in einigen Jahren über einen Bestand verfügen, der es Ihnen ermöglicht, jedes Jahr eine Bärlauchkuttur zu beemten.
IMPRESSUM:
Di» Heimat- und Bürgerzeitung mit den öffentlichen Bekanntmachungen sowie der Zweckverbände nach § 27 der Gemeindeordnung für Rhld.-Pfalz (GemO) 31. Jan. 1994 .qvB, s. 153 und den Bestimmungen der Hauptsatzungen in den leweite geltenden Fassungen, erscheint wöchentlich.
CH Druck und Vertag: Vertag ♦ Druck Unus Wittich KG. 56195 Höhr-Grenzhausen. Postf. 1451 (PLZ 56203 Rheinstr. 41). Tel.: 0 26 24 /
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ail: Franz-Peter Eudenbach, unter Anschrift
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?■W^' chen Tw,: Verbandsgememdeverweltung. der Bürgermeister.Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil
mich für den Anzeigenteil: Annette Steil, unter Anschrift des Verlages.
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