35
Nr. 19/2005
henblatt VG Montabaur
f fl r ) deil eofcw.
te >nkin
Ul 3 er demfc,.
a-a
Kommen, '
J9 21, Ruft,
vald.de
m
* use n, Groß nausen,^
Montabaui
fortablenWol»
f-bis3-ZiJ
) als suche« cf im r
irun Wo« I
1620/505, Fim
der
derl
ereichen mitäS| i derl i. In eineniwal ante ßewohnerl ittesdienst wfl igskonzepiat.J en zu. Heiiil t/2207), Biuderl ecfrich, Tel. Tei| er.de.
Vertagen iwi |
tung
iterinderWl
in nach ein«| jmf igen,
jH
Emioren-Wohnpark Montabaur
I?» nanzheitliche aktivierende Pflege mit anspruchsvollem Wohnkom- " ■ deinen 201 Einzel- und 20 Doppelzimmern für stationäre Lang- und > rt ' ri pitDflege an. Für Beratung und Terminabsprache stehen Ihnen der r rZ htiinasleiter, Herr Rieck, und die Pflegedienstleiterin, Frau Wagen- fht unter Tel. 02602/1060-0 oder Fax 02602/1060-555 zur Verfügung
Pv.senioren-wohnpark.com).
rheodor-Fliedner-Stiftung
W'niorenstift Katzenelnbogen, Wohnen im Alter
Inständiges Wohnen in Mietwohnungen, Wohnen mit hauswirtschaftli- Versorgung im Einzelappartement, Pflege rund um die Uhr, Kurz- fcftpflege, mobiler Mittagstisch, Telefon 096486/918-0, Fax 918-123.
1 E-Mail: info@seniorenstift.fliedner.de
Internet: www.seniorenstift.fliedner.de
Senioren- und Pflegeheim Haus Simmern GmbH
Notdienst für Tages-, Kurz- und Langzeitpflege aller Pflegeklassen felefon: .02620/8011
'aritas-Altenzentrum St.-Josefs-Heim Arzbach
[eben wie zu Hause in wohnlicher Atmosphäre [angzeit-, Kurzzeitpflege, Nachsorge nach Krankenhausaufenthalt Kooperationspartner “Hilfe aus einer Hand”. Wir beraten Sie gerne, fei. (02603)93910 - Fax (02603)9391-30 E-Mail: christoph.hoehn@cv-ww-rl.de
Allgemeines
Orientierungshilfe im menschlichen Grenzbereich
hformationsveranstaltungen der Westerwald Bank zu Jatientenverfügung und Vorsorgevollmacht
[War es nun die unwürdige Szenerie rund um den qualvollen Tod der amerikanischen Koma-Patientin Terry Schiavo oder das langsame Sterben Ion Papst Johannes Paul II. - die mediale Wirklichkeit hat einen im täglichen Leben lange verdrängten Grenzbereich mit voller Wucht ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Exakt die Stimmungslage in der Öffentlichkeit traf die Westerwald Bank mit Informationsveranstaltungen zu den hemen Patientehverfügung und Vorsorgevollmacht. An sechs Abenden blieb in den großen Stadthallen der Region kein Platz unbesetzt, als Hospizverein, Ärzte und Notare rechtliche, ethische und medizinische Fragen erörterten.
3anz klar, die Medien machten in jüngster Vergangenheit Sterben in einer [Weise öffentlich, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Um dennoch auf einfeinhalb Stunden Information emotional richtig eingestimmt zu sein, schilderte Heinz-Peter Rüffin vom Hospizverein Westerwald in der Stadthalle [in Ransbach-Baumbach zu Beginn drei Beispiele aus Begleitsituationen, ■die das Ausmaß der Thematik zwar andeuteten, in ihrer ganzen Band- preite aber nicht offenbaren konnten. Frau D., 55 Jahre alt, bricht im Büro zusammen - Schlaganfall wird später im Krankenhaus diagnostiziert, eine Folge nicht konsequent genug behandelten Bluthochdrucks. Weitere Beeinträchtigungen stellen sich ein und damit letztlich die Frage, mit welchen Folgen der Mensch weiterleben möchte. A. ist 88 Jahre alt und lei- |det seit mehr als 30 Jahren an einer schweren chronischen Bronchitis. Zu Atemnot und Angst kommen häufige Krankenhausaufenthalte in immer Kürzeren Abständen. Wie soll verfahren werden, wirksame Medikamente nit absehbaren Folgen verabreichen oder immer wieder mit maschineller Beatmung den gesundheitlichen Tiefpunkt zu übenwinden versuchen? Frau M., 46, musste vor fünf Jahren die linke Brust entfernt werden. Später treten Gehbeschwerden und Rückenschmerzen auf und deuten schonungslos an: der Krebs hat sich ausgebreitet. Sechs Monate später stirbt [sie im Krankenhaus. Ohne Chemotherapie wäre der Leidensweg wesentlich kürzer gewesen, doch der Lebensweg auch. Schwierige Fragen stellten sich bereits viel früher ein: Ist volle Aufklärung darüber angebracht, [dass eine Heilung nicht mehr möglich ist?
rWer klug ist, sorgt vor”, ist Titel einer Broschüre des Bundesjustizmini- feteriums, die dazu anregt, sich rechtzeitig mit einer Situation auseinander zu setzen, die eintreten kann, aber nicht eintreten muss. Schließlich [sind - möglichst wenn man dazu körperlich und geistig in der Lage ist Entscheidungen von besonderer Tragweite zu treffen. Wie soll im Ernstfall »die Behandlung aussehen und bis zu welchem Punkt soll sie reichen? Welcher Person vertraut man sich an, wer soll in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten entscheiden, wenn man selbst aus Krankheits- Sonden dazu nicht mehr in der Lage ist?
Antworten darauf gab Heinz-Peter Rüffin: “Die Patientenverfügung regelt, [wie die Ärzte mit einer Person umgehen sollen, wenn sie sich dauerhaft [oder vorübergehend nicht dazu äußern kann.” Deshalb ist es wichtig, sich »über die eigenen Wertvorstellungen in gesunden Tagen klar zu werden »und zum Beispiel zum Ausdruck zu bringen, dass man eine andauernde I Behandlung nur dann möchte, wenn eine realistische Chance auf Heilung [besteht und nicht nur eine theoretische. Anders als in Holland oder Frankreich steht die Patientenverfügung in Deutschland rechtlich bisher noch I auf wenig verbindlichem Fundament. Erst für den Herbst werden vom »Gesetzgeber verlässliche Regelungen erwartet, bis dahin gibt es keine 9©nerelle Rechtssicherheit. Doch wer ergänzend zur Verfügung einer Per- SOn seines Vertrauens rechtsgeschäftliche Vertretungsverantwortung in
Form einer Generalvollmacht erteilt, der vermeidet auf jeden Fall eine in der Praxis sehr umständliche Betreuung durch die Gerichte. Derzeit streiten in Deutschland die Juristen noch über die Auslegung des maßgebenden Selbstbestimmungsrechts. Was letztlich Gesetz wird, ist noch offen. Entscheidungen treffen bis dahin Richter im Einzelfall.
Verstanden werden sollte die Patientenverfügung als vorweggenommene Ausübung des Selbstbestimmungsrechts, das dem Menschen das Recht und die Würde gibt, dem natürlichen Sterben seinen Lauf zu lassen. Im Grenzbereich zwischen Leben und Tod ist die Patientenverfügung zwar kein Allheilmittel, in jedem Fall aber eine Empfehlung und Orientierungshilfe. Weitere Informationen geben die Kundenberater der Westerwald Bank. Die Veranstaltungsreihe zu diesem Thema wird fortgesetzt.
Eine Information der Westerwald Bank eG
Sportmediziner Prof. Billigmann hält Vortrag in Westerburg
Der Sportmediziner Prof. Dr. Peter W. Billigmann spricht im Rahmen der Impulse-Vortragsreihe der Kreissparkasse Westerwald am 24. Mai in der Stadthalle Westerburg zum Thema “Fit für den Job - Deutschland bewegt sich”. Der Vortrag mit anschließendem Publikumsgespräch beginnt um 19 Uhr.
Vielen Sport- und Fitnessinteressierten ist Professor Billigmann aus Sprechstunden im Rundfunk oder Publikationen in der Tagespresse bekannt. Er ist Honorarprofessor an der Universität Koblenz-Landau und beschäftigt sich neben sportmedizinischen Fragen auch mit dem Thema “Gesunde Ernährung”. Er hielt bereits Vorträge auf Kongressen in Budapest, Wien und New York. 1989 wurde er als Vertreter der Sportmedizin in den Landesausschuss für Leistungssport berufen. Seit 2000 ist er im Vorstand der Internationalen Rheinland-Pfalz- Rundfahrt und gehört zum Beirat der Motorsport Akademie Nürburgring GmbH. In seinem im Jahr 2000 gegründeten Institut betreut er sportmedizinisch nationale und internationale Spitzenathleten diverser Sportarten. Er ist u.a. Mannschaftsarzt des TTC Grenzau (mehrfacher deutscher Tischtennismeister), Arzt für Leistungsdiagnostik bei der Düsseldorfer EG und dem 1. FC Kaiserslautern sowie leitender Teamarzt des GS-l-Renn- stalls Team Gerolsteiner.
Über 4,4 Millionen Jahre haben sich unsere Vorfahren ihrer Umwelt angepasst, um zu überleben. Diese Entwicklung hat eine Hard- und Software hervorgebracht, die auch heute noch unsere körperlichen, psychosozialen und mentalen Bedürfnisse steuert. In jüngster Zeit haben sich unsere Lebensbedingungen drastisch geändert. Aufgezwungene Verhaltensstrukturen sind entstanden, die nicht mehr im Einklang mit der menschlichen Entwicklung stehen. Die Folge: Körper und Psyche revoltieren. In seinem Vortrag erläutert Prof. Billigmann die biologischen, psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen dieser Entwicklung und deren Folgen für unsere Gesundheit. Schlagworte wie falsche Nahrungszufuhr, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, Single-Gesellschaft und soziale Vereinsamung werden ebenso beleuchtet wie die Entstehung von Hyperaktivität (ADS), Depressionen, Sucht sowie stressbedingte Erkrankungen.
Eine Information der KSK Westerwald
Zweites MitgliederForum
der Volksbank Montabaur - Höhr-Grenzhausen eG
Große Resonanz fand das diesjährige MitgliederForum der Volksbank Montabaur - Höhr-Grenzhausen eG im April. Im Rahmen der vier Veranstaltungen in Wirges, Höhr-Grenzhausen, Montabaur und Wallmerod interessierten sich insgesamt rd. 700 Mitglieder für die Informationen zur Geschäftsentwicklung ihrer Volksbank und zum Thema Nordic Walking. Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Volksbank, Rainer Raabe, gab Manfred Bernhart, Sprecher des Vorstandes, einen Überblick über gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Tendenzen in 2004. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes, bewegtem Finanzmarktgeschehen und rückläufigem Konsum sowie der Investitionszurückhaltung des Gewerbes konnte sich die Bank gut behaupten. Zufrieden zeigten sich die Vorstände mit der deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses vor Steuern, das von 1,5 Mio. Euro auf ca. 2 Mio Euro gesteigert werden konnte. Die bereits im Jahr 2002 eingeleitete konsequente Hebung von Rationalisierungspotenzialen und Synergieeffekten aus dem Fusionsprozess zahlte sich hier u.a. aus.
Rainer Raabe, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Montabaur - Höhr-Grenzhausen eG, bei der Eröffnung des MitgliederForums am 28. April 2005 in der Sporthalle in Wallmerod

