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Nr. 18/2005

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Neues zur Altersteilzeitförderung

Die Agentur für Arbeit fördert mit dem Altersteilzeitgesetz den gleitenden Übergang in den Ruhestand.Arbeitgeber wenden sich an uns, wenn sie die frei werdende Stelle wiederbesetzen wollen, so Ulrich Heibel, Fach­mann für Zuschüsse nach dem Altersteilzeitgesetz in der Agentur für Arbeit Montabaur.

Die Wiederbesetzungspflicht kann durch die Einstellung eines arbeitslos gemeldeten Arbeitnehmers erfüllt werden. Seit 01.01.2005 werden auch Bezieher von Arbeitslosengeld II als arbeitslos gemeldete Arbeitnehmer anerkannt, sofern eine Kostenzusage durch den zuständigen Träger der Grundsicherung erteilt wird. Die Kostenzusage muss vor der Einstellung desWiederbesetzers erfolgen.

Tierheim des Mons & Tabor Tierschutz e.V.

Wer hilft Tieren in Not? Für alle Angelegenheiten in Sachen Tierschutz steht der Mons & Tabor Tierschutz e.V. gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern: Tierheimleitung, 1. Vorsitzender Klaus Böckling, Tel. 02602/180826 oder im Notfall 917653, Mobilfunk 0171/2439685.

Wissenswertes

Kindergarten St. Peter informierte sich über Berufe

Kinder erhielten Einblicke hinter die Kulissen des Senioren-Wohnpark Montabaur

Am vergangenen Diens­tag, den 19. April 2005, besuchten 15 Kinder des Kindergartens St. Peter in

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Ketten mit ihren Erziehe­rinnen den Senioren- Wohnpark Montabaur, um sich über die unter­schiedlichen Berufe zu informieren. Im Moment dreht sich in derBären- Gruppe alles um das ThemaBerufe.

Bei strömenden Regen hatte man sich auf dem

Weg in die Joseph-Kehrein-Straße gemacht und kam dort leicht durch­nässt an. Nachdem die größten Nässeschäden beseitigt waren, lud der komm. Einrichtungsleiter, Rolf Köhnen, seine kleinen Gäste und die Erzie­herinnen zu einem stärkenden Frühstück ein. Spontan gesellten sich eini­ge Bewohner zu den Kindern und genossen ebenso den warmen Kakao. ImGänsemarsch machte sich dann die Gruppe auf den Weg durch den Senioren-Wohnpark. Erste Station war der Wirtschaftsbereich, von aus die gesamte Hausreinigung und die Wäscheversorgung gesteuert wer­den. Die Augen aller Gäste wurden immer größer als die Container mit sauberer Wäsche und den Wäschesäcken mit der Schmutzwäsche vor ihnen standen. Mit solchen Mengen hatte keiner gerechnet. Weiter ging es in die Küche. Obwohl der Zutritt eigentlich untersagt ist, machte der Küchenleiter, Herr Altstedt eine Ausnahme und erläuterte die Geräte der Großküche, in der das Essen für bis zu 300 Personen hergestellt werden kann. Die Größe und Schnelligkeit der Spülmaschine beeindruckte eben­so wie die großen Kühl- und Vorratsräume. Nun folgte der Besuch bei den Männern der Technik, den Hausmeistern. Im Untergeschoß erläuterten die Haustechniker G. Ambrus und J. Frensch mit einfachen Worten die komplizierte Technik, die für den Betrieb einer derartigen Einrichtung erfor­derlich ist. Nicht nur die Kinder waren von den Dimensionen der Hei­zungsanlage, der Lüftung etc. beeindruckt.

Abschließend besuchten die Gäste noch den Pflegebereich und das Restaurant. Für den Verwaltungsbereich stand schon keine Zeit mehr zur Verfügung. Beeindruckt vom großen Gebäude, den vielen Maschinen und unterschiedlichen Berufen, die für die Bewohner des Senioren-Wohnpark Montabaur im Einsatz sind, erfolgte die Rückfahrt der kleinen und großen Gäste mit dem Bus des Senioren-Wohnpark.

Kinderbuchautor besuchte die Augst-Schule Neuhäusei

Kann man mit jemandem befreundet sein, der behindert ist?

Dieser Frage ging der Kinderbuchautor Stefan Gemmel bei seinem Besuch der 4.und 5. Klassen in der Augst-Schule in Neuhäusel nach, zu dem der Verein der Freunde und Förderer der Augst-Schule den Autor eingeladen hatte. In Rollenspielen durften die Schüler selbst ausprobie­ren, wie schwierig es ist, sich mit anderen zu verständigen ohne reden zu können. Ganz schön lange dauerte es dann auch bis sie erraten hatten, was der Partner ihnen erzählen wollte. Auf diese Weise bekamen die Schüler eine kleine Ahnung davon, wie es Kathrin ergeht, wenn sie von ihren Erlebnissen erzählen will. Mit der elfjährigen Kathrin zusammen hat Stefan Gemmel das BuchKathrin spricht mit den Augen geschrieben, aus dem er den gespannt lauschenden Schülern Ausschnitte vorlies. Erstaunt hörten die Schüler, dass das behinderte Mädchen weder Arme noch Beine bewegen kann, im Rollstuhl sitzt und sich mit Hilfe einer Buch­stabentabelle verständigt. Mit ihren Kopfbewegungen zeigt sie einen Buch­staben und setzt so Wörter zusammen. Stefan Gemmel ermuntert die

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