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Wochenblatt VG Montabaur

Diabetiker-Selbsthilfegruppe Dernbach - Wirges - Montabaur

18.05.2005,18.00 Uhr

Thema: Blutdruck und Durchblutung om „nirtnraxis

Referent: Eberhard Strutz. Diabetologe, Diabetische Schwerpunktprax ,

Dernbach

Ort: Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach (Cafeteria)

Flugsportverein “Glück Auf” Ailertchen e.V.

Der Flugsportverein “Glück Auf” Ailertchen richtet an J^|" 9 s ®^ w^ster- bis 16.05.2005 wieder seinen mittlerweile über die Grenzen d waldes hinaus bekannten ‘Tag der offenen Tür aus. Beginn, samstags ab 13.00 Uhr, sonntags und montags ab 11.00 Uhr.

“Atempause” sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

“Atempause” ist ein häusliches Betreuungsangebot des Caritasverban- des Westerwald-Rhein-Lahn e.V., das pflegende Angehörige von der Betreuung eines dementen Menschen innerhalb ihrer Familie entlas . Ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen diese Aufgaben für einige stun­den. Nähere Informationen erhalten Sie über die Einsatzleitung der Uari- tas-Sozialstationen (AHZ) und über die Beratungs- und Koordinierungs- Stellen. Tel. 01805/578899.

Montabaur

Sbv

Sprechzeiten mit Stadtbürgermeister Klaus Mies

Sprechzeiten mit Stadtbürgermeister Klaus Mies können unter der Ruf­nummer 02602/126-324 oder 126-335 (Büro des Stadtbürgermeisters) vereinbart werden.

Fax-Nr. 02602/126-255 E-Mail-Adresse: KMies@montabaur.de Handy-Nr. 0160/90511966

Nichtöffentliche Sitzung des Kulturausschusses des Stadtrates der Stadt Montabaur

Die nächste nichtöffentliche Sitzung des Kulturausschusses des Stadtra­tes der Stadt Montabaur findet am Montag, 09.05.2005,16.00 Uhr, im neuen Tagesraum der Stadthalle Haus Mons Tabor statt.

Stadtrat tagte am 28.04.2005

Josef Otto Schneider als „Ehrenbürger“ der Stadt Montabaur ausgezeichnet

Im Rahmen der öffentlichen Ratssitzung im Sitzungssaal des Rathauses wurde Herr Josef Otto Schneider am Donnerstag, 28.04.2005 mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Montabaur ausgezeichnet. Einstimmig hat­te sich der Stadtrat auf Vorschlag von Dr. Hans Munsch für diese beson­dere Anerkennung ausgesprochen.

Stadtbörgermeister Mies über­reichte “Ehrenbürger " Josef Otto Schneider die Urkunde

Jl

Auszüge aus der Laudatio des Stadtbürgermeisters Klaus Mies

„Ein Bürgermeister hat viele Auf­gaben. Zu den schönsten zählen Gratulationen, Danke sagen und Ehrungen vorzunehmen.

Ich freue mich heute, dir lieber Josef Otto, im Namen der Stadt Montabaur, der Beigeordneten und des

Stadtrates nicht nur zu danken, sondern dich auch mit dem Ehrenbür­gerrecht der Stadt Montabaur auszuzeichnen.

Ich habe mich natürlich gefragt, warum du dafür 80 Jahre alt werden musstest? Lag es daran, dass du kein Politiker gewesen bist?

Die Frage wird sicher unbeantwortet bleiben. Deshalb möchte ich jetzt einfach begründen, warum die Stadt Montabaur dich mit dem Ehrenbür­gerrecht auszeichnet:

Du bist kritisch - aber nicht verletzend.

Du bist traditionsbewusst - aber kein Fundamentalist.

Du bist Neuem aufgeschlossen - aber hängst nicht dem Zeitgeist nach. Du bist bescheiden - verkriechst dich aber nicht.

Du hast eine feste Meinung - bist aber nicht intolerant.

Du siehst häufig auch kleine Dinge in der Natur und deinem Umfeld - bist aber nicht unrealistisch.“

Neben vielen Chroniken und Gedichtbänden wurden in der Zeit nach 1 pro v,ele Veröffentlichungen von Josef Oho Schneider he/ausgegeS^v“ denen einige von Bürgermeister Klaus Mies namentlich erwähnt wurden. „Irn Jahre 2003 wurde von dir ein „Schusterlied“ getextet, von Tornas Glanr vertont und anlässlich des Schustermarktes der Öffentlichkeit vorgestellt

Josef Otto Schneider ist durch seine Gedichtbände, die westrundfunk vom inzwischen verstorbenen Baldur Seifert nl!" % den auch über die Region hinaus bekannt. a esen %

Seine jährlichen Beiträge zum Volkstrauertag sind fester Besten* Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur. Nach Mitwirken 5 Feier 50 Jahre Reichsprogromnacht 1938 (im Jahre 1988) 2.« * Großen Markt besteht ein umfangreicher Schriftverkehrzu dreinh 61 aen Montabaurer jüdischen Mitschülern, die heute in den USA und Neuseeland leben. Dazu betreut Herr Schneider jüdische auf den Spuren ihrer Familien in Montabaur weilten .

Von seinen Artikeln Stadtgeschichte relevant

erhält das Stadtarchivs« 15 nografischen Mitschriften sonstiges Material, was n ? Regel über das hinausgeh !! in Zeitungen veröffentlicht L Wie aus der Liste der iS archiv vorliegenden PublikZ nen ersichtlich, befassen 41 diese überwiegend sehen Themen.“

mit stäf

In seinen weiteren Ausführungen verweist der Stadtbürgermeister auf iml tere Stationen im Leben von Josef Otto Schneider

Gründungsmitglied der Deutsch-Englischen Gesellschaft zwischen iul! tabaur und Brackley (1975)

Vorsitzender des Karnevalsvereins „Heiterkeit 1 von 1974 bis 1987 mitdem Schwerpunktthema „Heimat Mons Tabor". Ihm wurde in dieser Eigenst die Petrus-Plakette der Stadt Montabaur durch Bürgermeister Mann* anlässlich seiner Prinzenkürung (Prinz Karneval - Josef Otto I. Prinzun Steuermann) verliehen.

„Diese herausragenden Verdienste von Josef Otto Schneider für das geschichtliche Geschehen in und für die Stadt Montabaur bedürfenf besonderen Anerkennung.

Deshalb lieber Josef Otto Schneider verleihe ich dir im Namen der Stad Montabaur die Ehrenbürgerschaft und ernenne dich zum Ehrenbürger Stadt Montabaur.

Den Worten des Dankes undder Anerkennung schloss sich CDU- Fraktionsvorsitzender Dr. Jacoby - stellvertretend für alle Fraktionei im Stadtrat - an. Mit einem Blu­mengruß der Fraktionen gratulier­te Dr. Jacoby zur Ehrenbürgei, schaft und hob nochmals die te ausragende Leistung von Ji Otto Schneider hervor. Im Namen der Verbandsgemeinde brachte Bürgermeister E

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Schaaf seine Glückwünsche. In seinen Dankesworten knüpfte Bürger­meister Schaaf an die Worte seiner Vorredner an. „Nicht nur die Stal Montabaur, sondern auch die Verbandsgemeinde Montabaur könne stob darauf sein, einen Bürger zu haben, der mit so viel Engagement für sei­ne Heimatstadt tätig ist.“ Tief bewegt bedankte sich „Ehrenbürger Josel Otto Schneider“ für diese hohe Auszeichnung. In seiner Oankesrede schloss er neben dem Bürgermeister und dem Stadtrat auch seine Fami­lie, Freunde und Weggefährten mit ein. Sein besonderer Dank galt Hei Dr. Munsch, auf dessen Vorschlag ihm die Ehrenbürgerrechte ver wurden. Mit Dr. Munsch verbrachte Josef Otto Schneider seine Jugenö in der ehemaligen „Seminarstraße“ - heutige Joseph-Kehrein-Straße. Als Dank erhielt Bürgermeister Mies und der Stadtrat einen handsig» ten Gedichtband „Heimat Mons Tabor“ von Josef Otto Schneider.

Im Anschluss an die offizielle Ehrung lud Bürgermeister Mies zum! empfang in die Bürgerhalle des Rathauses und zum Eintrag in dasGol-J dene Buch der Stadt Montabaur ein.

Abbruch der Güterhalle des Alten Bahnhofs sowie Herstellung einer Fußwegeverbindung wurde mehrheitlich zugestimmt Mit 17 Ja-Stimmen und 11 Nein-Stimmen beschloss der Stadtrat mehl heitlich den Abriss der Güterhalle und der Verladerampe des Alten Bahn-J hofs. Gleichzeitig wurde die Herstellung einer Fußwegeverbindung zt| sehen dem ICE-Bahnhof und der Innenstadt beschlossen und die V waltung beauftragt, die Ausschreibungen hierfür durchzuführen.

Der Entscheidung waren kontroverse Diskussionen vorausgegangen. DteJ se spiegelten sich wider in den Stellungnahmen der Fraktionen

Fraktionsvorsitzender Dr. Jacoby (CDU) fasste 5 Gründe zusammen,#] um seine

Fraktion den Abriss der Güterhalle befürwortet:

1. Die Güterhalle bildet städtebaulich einen Riegel zwischen der Innenj

stadt und dem ICE-Park fl

2. Die ca. 100 Jahre alte Güterhalle ist nach dem Urteil eines fachlich'®!

sierten Architekten, der die Sanierung des Rathauses Altbau durch I nicht denkmalschutzwürdig. f

3. Die Güterhalle hat erhebliche bauliche Mängel und keine Infrastruktur

4. Jede Nutzung der Güterhalle in der Eigenverwendung durch die ® | ist mit erheblichen Investitionen verbunden. Dafür hat die Stadt kein

5. Für ein wertloses Gebäude sollte die Stadt kein Geld ausgebaj- Guterhalle wurde seitens der Bahn mit einem Gebäudewert von Euro bewertet. Weil die Halle für die Stadt wertlos ist, wurde der Kau p 1

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