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Wochenblatt VG Montabaur

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Nebenkosten von Wohnraum senken

Kostenfreie Tipps für die Erneuerung von Heizungsanlagen

Die Nebenkosten von Wohnraum, diezweite Miete, steigen stetig. Mit rund 40 Prozent nehmen dabei die Heizkosten den ersten Platz ein. Viele Heizkessel sind veraltet, verursachen unnötig hohe Heiz- kosten und sollten dringend ausgetauscht werden.

Der Austausch wird durch Gesetze und Verordnungen vorgeschrie­ben. Ab dem 1. November dieses Jahres dürfen Heizkessel bestimm­te Abgasverlustgrenzwerte nach der Bundes-Immissionsschutzver- ordnung nicht überschreiten. Darüber hinaus schreibt die Energie­einsparverordnung bis 2006 den Austausch von Heizkesseln, die vor Oktober 1978 eingebaut wurden, vor. Davon sind unter anderem auch Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäusern betroffen.

Hinweise, ob eine Modernisierung der Heizungsanlage sinnvoll ist, geben der Verbrauch und das Alter der Anlage. Dringender Hand­lungsbedarf besteht nach Aussage der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch bei einem Verbrauch ab 22 Litern Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche für Hei­zung und Warmwasserbereitung. Als Orientierung für die Nutzungs­dauer von Anlagenkomponenten dient die VDI2067. Diese Richtlinie gibt für die Nutzungsdauer von Heizkesseln 18 bis 20 Jahre, für Geblä­sebrenner nur zwölf bis 15 Jahre sowie für Armaturen und Tank (Stahl­blech) 20 Jahre an.

Die Modernisierung der Heizungsanlage ermöglicht einen Wechsel der Heizenergie. Die Umstellung von Heizöl auf Erdgas wird häufig in Erwägung gezogen, wenn die vorhandene Tankanlage erneuert wer­den müsste oder der Umbau auf eine Dachheizzentrale wirtschaftli­cher ist. Der Schornstein wird bei einer Gas-Dachheizzentrale für die Abgasabführung nicht benötigt und muss daher auch nicht saniert werden.

Auch unter umweltrelevanten Aspekten haben moderne Erdgas-Anla­gen entscheidende Vorteile, da dieser Energieträger von allen fossi­len Brennstoffen die geringsten Emissionen verursacht. Allein der jähr­liche Kohlendioxid-Ausstoß pro Haushalt lässt sich beispielsweise durch die Umstellung einer veralteten Ölheizung auf eine neue Erd­gas-Brennwertheizung um rund drei Tonnen reduzieren.

Wichtige Tipps zum ThemaSanierung und Modernisierung von Hei­zungsanlagen enthält eine gleichnamige Broschüre der ASUE. Sie bezieht sich insbesondere auf Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäu­sern. Die Broschüre kann im Internet unter www.asue.de aus der RubrikEnergie im Haus/Veröffentlichungen heruntergeladen oder bei der Gasversorgung Westerwald GmbH, Tel. 02624/9101 -66, E- Mail: karina.diefenbach @ erdgas-ww.de. bestellt werden.

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Nr.;

Nachruf

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem Mitglied

Erich Neeb

Ugan­

der am 7. September 2004 im Alter von 55 Jahren von uns gen ist.

Lange Jahre Mitglied des SPD-Ortsvereins und der SPD-Frakt' im Gemeinderat, vertrat er in Verantwortung engagiert, mit au zeichnetem Sachverstand und auch immer kritisch hinterfragend? 6 ' ne und unsere gemeinsamen Vorstellungen, die es zum Wohled* Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde umzusetzen galt Er immer ansprechbar und hilfsbereit. Selbst bei seiner Krankheit ste^ te er sich in den Dienst der Sache und kandidierte anlässlich der Kommunalwahicn in diesem Jahr für den Gemcinderat.

In Dankbarkeit und großer Anerkennung verneigen wir uns vor sei­ner aufrichtigen Lebensleistung. Erich Neeb hat sich um unsere Par- tei verdient gemacht.

Wir werden ihn als guten Freund in Erinnerung behalten.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen beiden Kin­dern und allen, die um diesen schmerzlichen Verlust trauern.

SPD-Ortsverein und SPD-Fraktion im Gemeinderat Eitelbom

Udo Schöfcr Vorsitzender

Danken auch Sie ...

... mif einer T-amilienameige!

Trude

Danksagung!

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut von mir zu er­zählen.

Lasst mir einen Platz zwi­schen euch so wie ich ihn im Leben hatte.

Herzlichen Dank

allen, die sich in Trauer mit uns verbun­den fühlten, ihre Anteilnahme auf vielfäl-

Homann

tige Weise zum Ausdruck brachten und gemeinsam mit uns Abschied nahmen.

Ein besonderer Dank gilt allen, die unse­rer Mutter im Leben Freundschaft und Hilfe schenkten sowie dem Team des Ignatius-Lötschert-Hauses in Horbach.

Montabaur,

Im Namen aller Angehörigen:

im September 2004

Walter Klug

Gehofft haben wir gemeinsam, gekämpft hat er allein, verloren haben wir ihn alle.

Allen, die unserem lieben Verstorbenen die letzte Ehre er­wiesen und uns in so vielfältiger Weise ihre Anteilnahme zeigten, sagen wir herzlichen Dank.

Besonderen Dank dem Gesangverein und der Feuerwehr Eschelbach, allen anderen Eschelbacher Vereinen, den Ver­bandsgemeinde-Feuerwehren, dem Jahrgang, der Firma Munsch, den Freunden, der Nachbarschaft und unserer Ver­wandtschaft sowie Herrn Pfarrer Barthenheier.

Helga Kirchem Eckhard und Mike

Volker

Kirchem

* 22.4.1969 t 16.8.2004

Eschelbach, im September 2004