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r^Töernacht und gleichzeitig angeregt werden, in der Dorfchronik 1^96« ) unsere außerordentlich interessante Schulgeschichte nach*

56 Willi Müller, Ortsbürgermeister

Nr. 39/2004

ceniorennachmittag

Jer Verbandsgemeinde Montabaur

_29. September 2004

! Abfahrtszeiten der einzelnen Busse können Sie der Rubrik Verwaltung informiert" (siehe Seite 10) entnehmen.

«Jahre Schule Niederelbert

u.m-her Schulort im Westerwald verdankt seine Existenz der bildunas- Eerischen Politik der 1960er und 1970er Jahre. Dies gilt aber nicht IflrNiederelbert. das in diesem Jahr auf eine 250-jährige Geschichte als iShulstandort zurückblicken kann. Nachdem Hermann-Josef Hucke in Lrer Dorfchronik die Niederelberter Schulgeschichte ausführlich Schreibt soll in diesem Beitrag mit einigen Hinweisen an das Jubiläum Ertunddas Interesse geweckt werden, vielfältige Einzelheiten in der [Sschronik nachzulesen. Den Hinweis auf dieses Jubiläum finden wir in W Einleitung zur Niederelberter Schulchronik. Hier ist folgende Nach- rictrtdes Lehrers Johann Klein überliefert:

Die Kinder zu Niederelbert besuchten früher die Schule zu Holler, weil letzteres aber zu entfernt liegt, so geschah die Trennung beiläufig um das ^1754 unter dem Schullehrer Peter Dommermuth zu Holler.

Dort war nämlich eine Kirchspielschule für die Gemeinden Holler, Unters­ten, Stahlhofen, Daubach und Niederelbert eingerichtet. Nachdem bereits etwa 1750 in Stahlhofen der erste Lehrer eingesetzt wurde, ver­stärkte sich auch in Niederelbert der Wunsch nach einer eigenen Schu­le Um 1754 war es endlich soweit; die Niederelbert er Kinder wurden im oitunterrichtet. Dies entsprach auch einer Forderung des damaligen Trie- rerKurfürsten Franz Georg von Schönbom (1729-1756), der bereits 1730 seine Untertanen zum Bau von Schulhäusem aufforderte und damit auch den Gedanken der Dorfschule förderte. Der erste Lehrer war Johann Adam tenroth. Unterrichtet wurde von Martini (11. November) bis Ostern. Das zum Beheizen der Schule notwendige Holz wurde von den Kindern mit- gebracht. Um die Weihnachtszeit gab es 14 Tage Ferien. Der Unterricht begann üblicherweise morgens um 8.30 Uhr und endete um 11.00 Uhr; nachmittags dauerte er von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Im Sommer wurde keine Schule gehalten. Der Lehrer erhieltdie Kost auf dem Reihengang. Er wurde also während der Schulzeit abwechselnd von allen Eltern der Schulkinder verköstigt. Zur Anstellung der Lehrer ist in der Schulchronik vermerkt:Mit dem jedesmaligen Lehrern wurde jährlich ein neuer Accord (=Vertrag, Vereinbarung) abgeschlossen, wer am wenig­sten forderte, wurde als der Beliebteste und Geschickteste angenommen In Niederelbert, so schreibt Hermann-Josef Hucke, wurde zunächst ein bestehendes Gemeindebackhaus als Schule genutzt. Es stand wohl im Bereich des heutigen Rathauses. 1758/1759 wurde im Haus des Lehrers unterrichtet, seit etwa 1779/1780 jedoch wieder im Gemeindebackhaus. Oie außerordentlich schlechten Gebäudeverhältnisse waren wohl der Grund, dass die Kinder bald darauf wieder, wie die Schulchronik berich­tet, *3 bis 4 Winter in die Schule zu Holler gingen. Danach wurde wieder in Niederelbert unterrichtet, da "die Anzahl der Schulkinder zu Niederel­bert sehr groß war und dieselben bei kalter Witterung oft in 10 - 20 Tagen die Schule zu Holler nicht besuchen konnten. Ober die Beschaffenheit ter Schule erfahren wir in der Dorfchronik, dass in den 1790er Jahren das Gemeindebackhaus umgebaut und der Backofen vor die Schule gesetzt wurde. An seine Stelle wurde ein Zimmer hergerichtet, das nun als Schu­te zu dienen hatte. Doch darin war es zu dunkel und zu feucht, so dass , tech einigen Wintern das Schulzimmer in das obere Stockwerk verlegt wurde. Es war nach heutigen Maßen 26,5 qm groß und für damals über 100Schulkinder natürlich viel zu klein. Am 26. Juni 1823 wurde der Grund­stein für den dringend notwendigen ersten Schulbau gelegt. Die Bau­summe war auf 2.225 Gulden veranschlagt. Zur Finanzierung genehmig­te die Herzoglich Nassauische Landesregierung in Wiesbaden den Ein- sjlagvon 165 Klaftern Eiche. 50 Klaftern Buche. 30 Klaftern Fichte und 'wo Schwellen. Das neue Schulhaus, das heutige Tapetenparadies , am 21 ./22. Oktober 1824 - vor 180 Jahren - bezogen. Der Bau «ostete 2.313 Gulden. Von 1834 bis 1972 war auch im Rathaus ein Klas- ^waum eingerichtet. Heute dient er als Sitzungssaal des Gemeindera- ^ 5 - April 1961 beschloss der Gemeinderat den Bau einer neuen modernen Schule mit einem Wohnhaus für den Schulleiter, und man wähl- als Standort das Hanggelände oberhalb der Gartenstraße aus. Die Genehmigung zum Bau erfolgte am 25. März 1963. Der Kostenvoran- JJtag belief sich auf 599.000 DM. Die Bausumme betrug etwa 900.000 nah* ^ n ahm man Abschied von der alten Schule, die mitden dazu- POrenden Flächen für 52.000 verkauft wurde. Unter den Klängen des Wlmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr zog am 19. Juni ein statth- 2 u ug mit p 1 arrer Wolfgang Langer, Bürgermeister Hermann Merz J Nauptlehrer August Wörsdorfer zur neuen Schule, der heutigen ^schule-Am Hähnchen. . iA1 u

ibS 6 i hres B «stehens erlebte die Niederelberter Schule die Wech- des 6r , d ? r beschichte in ihren extremen Ausprägungen, von de klJiV^rhunderts, dem Zeitalter der Aufklärung, über das 19. Jah obrili m J S8inen Reformbemühungen in der ersten Halfteun S k | ^ en Denken und Handeln während der Kaiserzeit bis hin zum 2n 1 S ?? Jahrhunderts. Es war eine Zeit mit reformenschen, Ansat Ü* Weimarer Republik, aber leider auch mit unseligen^30^ 8 der Wertvorstellungen durch das verbrecherische Reg

Nationalsozialisten. Von etwa 1960 bis heute brachten zahlreiche Refor­men und die sich daraus ergebenden organisatorische Veränderungen außerordentliche Herausforderungen für die pädagogische Arbeit und manche Probleme für Eltern und Kinder. Die Lehrkräfte der Grundschule Am Hähnchen, die auch von Kindern aus Holler und Untershausen besucht wird, vermitteln heute den Schülerinnen und Schülern nicht nur Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen. Wichtiges überge­ordnetes Lernziel ist auch die Einübung demokratischer Verhaltenswei­sen, insbesondere durch Förderung des Selbstvertrauens, der Selbstän­digkeit und kritischen Bewusstseins. Eingebunden in dieses Ziel ist die Erziehung zur Toleranz, Aufrichtigkeit, Gemeinsinn, Verantwortung, Rück­sicht und Achtung der Umwelt.

Für diese beispielhafte Arbeit von Schülern, Eltern und Lehrkräften wur­de die GrundschuleAm Hähnchen 2002 mit einem Preis des Grund­schulverbandes besonders ausgezeichnet.

Willi Bode

Quellen:

Archiv der Ortsgemeinde Niederelbert Schulchronik Niederelbert

Niederelbert, Texte und Bilder im Spiegel der Zeit, Ein Heimatbuch, zusammengestellt von Hermann-Josef Hucke unter Mitarbeit zahlr. Bür­ger, Hrsg. v.d. Ortsgemeinde Niederelbert 1995, S.96 -125. Marie-Luise Crone, Das Kurtrierische Schulwesen gegen Ende des 18. Jahrhunderts - vorgestellt am Beispiel des Lehrers Anton Pehl in Holler, in: Nassaui­sche Annalen 2000, S.287ff. Hessisches Haupt-Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 221 Nr. 4990; Abt. 211 Nr. 6135

AktionSaubere Landschaft

Wie bereits in den vergangenen Jahren, so wollen wir auch dieses Jahr wieder unsere Umwelt von dem befreien, was von verantwortungslosen Mitmenschen vorsätzlich oder unabsichtlich entlang den Wanderwegen weggeworfen wurde. Im Interesse an unsere Umwelt und dem Land­schaftsbild um Niederelbert bitte ich Sie, sich dieser Aktion anzuschließen und am kommenden Samstag, 25.09.2004, an der AktionSaubere Land­schaft 2004 teilzunehmen, damit die Natur um unser Dorf für uns selbst, aber auch für alle Besucher und Freunde von Niederelbert sehenswert bleibt. Wir treffen uns um 9.30 Uhr am Sportplatz.

Für Erfrischungen nach dem Sammeln wird gesorgt.

Christoph Neyer, 1. Ortsbeigeordneter

KarnevalvereinEiwerter Gickel e.V.

Wir erinnern an unser Oktoberfest am 16.10.2004. Wir werden zunächst eine Wanderung rund umEiwert machen und uns dann im Dorfbrunnen von Toni auftischen lassen. Wegen der Planung hinsichtlich der Teilneh­mer bitte umgehend Anmeldung bei Barbara Sabel (Tel. 02602/18390) und Bernd Nink (Tel. 02608/944847).

Vorankündigung: Jahreshauptversammlung am 30.10.2004

SV Blau-Weiß Niederelbert

El-Jugend

Am Donnerstag, 23.09.2004, haben wir um 17.30 Uhr ein Auswärtsspiel gegen die Jugend von Staudt in Staudt.

Treffen Rathausplatz Niederelbert um 17.00 Uhr.

ALTE HERREN

Am Samstag, 25.09.2004, findet kein Spiel statt. Wir treffen uns aber spä­testens um 16.00 Uhr, am Rathaus, zum bekannten Anlass.

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

donnerstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr

Gemeindeverwaltung, Tel.02608/595

Fax: .02608/9449805

E-Mail: gemeinde@oberelbert.de

Ortsbürgermeister, Tel.: .02608/1499

Vermietung der Stelzenbachhalle:

Jürgen Mans, Stelzebach-Stubb.944603

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Oberelbert vom 09.09.2004

Investitionsliste zum Haushaltsplan 2005 und zum Investitionsprogramm 2004 - 2008

Der Ortsgemeinderat beschloss, für die nachfolgenden Maßnahmen in den kommenden Jahren Mittel bereitzustellen:

Neubau Feuerwehrhaus

Neubaugebiet - Planungskosten

Beachvolleyballfeld

Kirmesbaum - Stellvorrichtung

Fotovoltaikanlage Stelzenbachhalle i

Friedhof - Baumschnitt und Hecke

Friedhof - Urnengrabfeld oder -mauer

Festplatz und Fußweg zum Festplatz

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