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Wochenblatt VG Montabaur

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Ausstellung t _ . . .

Unsere Partnerstadt Tonnerre liegt im führenden Abbaugebiet für Kalkstein in Frankreich.

Seit jeher wird der Stein des Tonnerrois sehr geschätzt. ... , Q . . ,

So u. a. als Baumaterial der Kathedrale von Troyes und der Abtei von Vazela y> a,s Bodenbelag des Grand Louvre in Paris oder als Verkleidungsmaterial des Flughafens von Riad.

Mehr als 1.500 Menschen arbeiten in der steinverarbeitenden Industrie sowie als Steinbre eher, Steinmetz, Steinplattendecker oder Steinbildhauer in den handwerklichen Betneben

und künstlerischen Ateliers Burgunds.

In Kooperation mit der GesellschaftAssociation Pierre de Bourgogne der Hand- Werkskammer Auxerre laden wir Sie hiermit zur Vernissage der Ausstellung ^

Schön und unvergänglich am Dienstag, 03.08.2004,19.30 Uhr, in der Bür- ^* gerhalle des Rathauses in Montabaur recht herzlich ein.

[Bitte' bea( jerneinde

Neben einer Fotodokumentation werden Einrichtungsgeg enstände, Bauele­mente, Steinböden sowie zahlreiche Skulpturen Tonnerrer Bildhauer zu sehen sein. Nähere Informationen: Tel. (0 26 02) 94 77 59.

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Begegnungen mit Freunden standen im Mittelpunkt

e *Tour de Bourgogne endete in TonnA

Anspruchsvollen Radsport mit französischer Lebensart und vie­len menschlichen Begegnungen verbinden. Dies ist einer Gruppe Radsportler der RSG-Montabaur im Weinland Burgund überzeu­gend gelungen. Nach acht Etappen einerTour de Bourgogne mit Besuchen in vier Partnerstädten und Abschluss in Tonnerre kamen alle zehn Pedaleros zu dem Ergebnis: Ideal zum Radfah­ren - aber auch ideal zum Genießen von Produkten aus Küche und Weinkeller.

Acht anspruchsvolle Etappen über insgesamt ca. 1.100 Kilome­ter wurden dabei zurückgelegt. Die Tour stand ganz im Zeichen der deutsch-französischen Partnerschaft. Höhepunkte waren des­halb Besuche und Begegnungen in den Partnergemeinden Ton­nerre (Montabaur), Semur (Höhr-Grenzhausen), Cosne (Bad Ems) und Villeneuve (Braubach), die alle auch Etappenziel waren. Dort wurden die Westerwälder Radler jeweils herzlich empfangen. Der Startschuss zur 1. Etappe fiel in der Kreisstadt durch Landrat Peter Paul Weinert fast zeitgleich mit dem der großenTour de France. Nach heftigem Regen wurde das erste Etappenziel Het­zerath im Wittlicher Land mehr schwimmend als radelnd erreicht. Die Gedenkstätten in Verdun und die Weinberge der Champagne waren Höhepunkte der drei folgenden regen- und windreichen

Taqesstrecken, darunter dieKönigsetappe über 201 km An diesem Tag legten die Wäller Radsportler sogar 19 km mehr zuruck als die Profis der Tour de France - wenn auch wohl etwas langsamer.

Mit der Ankunft'in Villeneuve-s-Yonne begannen dann diePartner­schaftstage. Wie auch an den Folgetagen, waren die Radler bei mehr oder weniger radsportbegeisterten Familien untergebracht und lernten dasSavoir vivre kennen und schätzen. Auf dem Weg nach Cosne-s-Loi- re wurden die Gäste trotz Gewitter und Kälte von einer Vielzahl einhei­mischer Radler empfangen und über die restlichen 40 km sicher ans Ziel geleitet. Viele erfreute Gesichter in einem eigens aufgestellten kleinen Festzelt entschädigten für eine anstrengende Etappe. Der Ruf als einer der schönsten mittelalterlichen Städte Burgunds war Semur-en-Auxois, der Partnerstadt Höhr-Grenzhausens, bei den Sportlern der RSG schon vorausgeeilt: Die Erwartungen wurden noch übertroffen. Wieder von hei­mischen Radlern eskortiert, ließen ein Stehempfang, Abendessen und Stadtrundgang keine Wünsche offen.

Unverhofft kommt oft, hieß es dann am letzten Etappenziel in Montabaurs Partnerstadt Ton­nerre: Dort warteten Offizielle der Stadt und das Partnerschaftskomitee mit Presse und örtlichen Radsportlern auf die Gäste aus dem Westerwald - bis zu diesen war die Nachricht von dem geplanten Empfang jedoch nicht vorgedrungen. Mit fast zwei­stündiger Verspätung fanden die RSGler und die Gastgeber dann aber doch noch zusam­men: Die Wäller wurden an ihren eigens für die Tour hergestellten T-Shirts mit Aufdruck der Partnerstädte erkannt. Der kaltgestellte gute Tropfen konnte also doch noch geleert werden. Wie an den Vortagen überbrach­te Uli Schmidt (Horbach) als neugewähl­ter Kreisbeigeordneter des Westenwald kreises die Grüße aus der Heimat. Er dankte für die Gastfreundschaft der fran­zösischen Freunde. Die Gastgeber wür-

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