Einzelbild herunterladen

D

Nr. 12,

GmbH

fassen

02620/801

bach

Enthalt

Ibert

mehr als *1 tindenBajl Osten. Ml ch die sef Erteil

ken.

fürdtsk ' in den in / 'iw Fhtgi i Gilles in ii toKs'm

lesj haben w irtem gn fcjjfummjt.] nfdhigenMa,] weiligen 0o|

amen aber ij n von ffiuifj lislolen mSS er-Jugedlij Reich

versteck Dil]

I ouofi/iofl und sog« :iere(Gel rfstmfa aren als leichsvei en, einst rtlichj. rillen inet von Sit len. Jedodi J

ieit von m Hähncheni§

iten den (in f/unac/irt triktatr. A*| i ss g

ierevcnhih |

.ndann m eine nrichlunf^l doch im loser Est^l

gekehnM

an vermem ndaujienq Fingem raßej. Id aschinen ?ujl pähvag' 1 *

Höhncbrn*

Montabaur

I FeU r MS u hen di ! rfe "- °J e Ver ^ndigung war nick lttlcul, die Erlaubnis wurde nicht erteilt. Das bereits plündernde Volk ver­gleich mildem stellvertretenden Bürgermeister zurückzuhalten, hatte auch Zdie ersten Stunden Erfolg. Jedoch selbst die über Nacht aufgestellten zwi­rn Posten konnten oder wollten vielleicht auch die Plünderungen nicht hin- ifm Am nächsten Tag haben jedoch amerikanische Soldaten großzügig das Mr zur Abholung freigegeben. So ist leider eine den sozialen Notständen ,/recht werdende Verteilung nicht gelungen.

, die Erkundigungsfahrzeuge, die natürlich fortwährend in drahtloser Ver­bindung standen mit nachfolgenden Panzern, folgten dann auch etwa eine halbe 1 de später die ersten Panzerspähwagen. Auch mit diesen Leuten nahm ich Lch Fühlung auf ebenfalls wegen des Hähnchens. Der Offizier war überaus Ländlich, verwies mich aber auf den bald nachfolgenden Zivilkommandanten. U wurde gleich zu einem deutschen Verwundeten gerufen, der im Schwestem- ius (heutiger Kindergarten) lag mit leichtem Kopfschuss. Er war zusammen mit ttwa 7 anderen jungen Soldaten, die den Befehl hatten. Partisanentätigkeit aus­sen; jedoch hatten die Burschen keine Lust dazu.

[Isetwa eine Stunde später die schwere Panzerkolonne durch das Dorf rollten |jn Richtung Holler, ergaben sich die deutschen Soldaten sofort; bis dahin hatten lic sich am Kirchhof gelagert. Sie hatten ja auch keine Aussicht mehr, zu ern­ten. Ich kam gerade hinzu, wie sie auf die amerikanischen Wagen herauf- ubolt wurden. Ich teilte dann dem Panzeroffizier mit, dass ein deutscher Ver­landeter noch im Schwesternhaus sei; am Tor des Schwesternhauses hielt gera­te die Spitze der Panzer, um die deutschen Gefangenen aufzunehmen. Der Offi- ier, ebenfalls sehr freundlich, immer wieder anredendfather" (hier: Pastor/ farrer), gab mir die Weisung, an der Straßenecke stehen zu bleiben und die litätsabteilung auf den Verwundeten aufmerksam zu machen; ein Sanitätswa­gen sollte ihn dann mit nach Montabaur nehmen. So habe ich dann bis in den ibend hinein am Tor des Schwesternhauses gestanden, mit einer Rot-Kreuz-Bin- \de bewaffnet, und habe die ganze Vorbeifahrt etwa einer Division gesehen. Eine benaschende Freundlichkeit bei den Soldaten. Viele lüfteten den Helm, um den father" zu grüßen, viel freundliches Winken und Kopfnicken. Zwei Ärzte habe :hdann noch angehalten, die dann auch abstiegen und den Verwundeten besich- igten und mich ebenfalls auf den Sanitäts-Kastenwagen verwiesen. Als die aber mimen, war es bereits halbdunkel und die Wagen hatten auch ein solches Tem- jo, dass sie mich in der Kurve wohl gar nicht sahen; so ist dann der Soldat bis :hsten morgen liegen geblieben und wurde dann höchst anständig mit nach lontabaur genommen.

)ie Durchfahrt der amerikanischen Truppen dauerte die ganze Nacht an. Diens- igfrüh hielt ich beim Gottesdienst eine kleine Ansprache des Inhalts, dass wir }ott nie genug danken könnten, dass der Krieg, er doch sonst alles niederge- mkt hat, so harmlos an unserem Dorf vorüber gegangen sei. Dienstags mor­gens holten dann die Leute ihre Sachen alle wieder aus dem Keller heraus, loch am Dienstag morgen kam die erste größere Einquartierung, etwa 600 lann. Alle Waffen mußten sofort abgeliefert werden und ebenso die Fotoap- irate. Die meisten Amerikaner benahmen sich vorbildlich und waren ausge- mchen gut zu den Leuten. Kerzen, Lebensmittel, Zigaretten usw. wurden den .uten geschenkt. Es gab natürlich auch eine Reihe darunter, die plünderten, besonders auf Uhren und Wein hatten sie es abgesehen. Sonderbarerweise auch [auf unser Papiergeld. Im Laufe des Dienstag Mittag bekam ich den Feldgeist­lichen, einen capitan (capitain = Hauptmann) zu sprechen, und lud ihn ein, im farrhaus zu wohnen. Wir waren gerade auf mein Zimmer gegangen, als eini­ge Soldaten draußen an der Türe erschienen und Wein verlangten. Der Cap- tan hat dann entsprechende Bescheid gesagt. Ich hatte allerdings schon Frei­tag ein Schild in Englisch an der Hoftüre angebracht: Catholic Parich Office |katholisches Pfarramt).

i Nachmittag fuhr der Captan Rev. (Ehrwürden) Josef Patrik Mehauni weg

t und hielt mehrere Gottesdienste. Abends um neun kam er wieder und wir saßen Hs in die Nacht zusammen und erzählten uns viel. Seine Division hat 14 Feld­geistliche; er kam aus Boston, das 16 verschiedene Pfarreien hat und nach sei­nen Berichten ein tadelloses kath. Leben. Und ich muss gestehen, die Gottes­dienste, die er in der Pfarrkirche Niederelbert gehalten hat, konnten sich in jeder IlVeijf sehen lassen und waren erbauend, kein Vergleich mit den faulen Gottes­diensten, die am Anfang des Krieges von unserensiegreichen Soldaten hier in der Heimat gehalten wurden.

Da in dem großen Wald zwischen Niederelbert und dem Rhein noch deutsche Versprengte vermutet wurden, zogen die Amerikaner scharfe Wachen auf Rings umdas Dorf lagen Maschinengewehrposten. Tatsächlich wurden in diesem Wald Buch zwei Tage später noch 600 Gefangene gemacht.

Nach langem Gespräch und der Flasche Wein, den jeder Amerikaner sehr ger­ne trinkt, sind wir dann sehr müde zu Bett. Die zwei letzten Nächte hatte man ja Buch nicht schlafen können wegen der Kampftätigkeit und dann der durchrol- lenden Truppen.

Gründonnerstag rückten die Amerikaner wieder ab; aber tags darauf kamen neue 600 Mann. Dasselbe geschehen wie vorher; mehrere Häuser mußten ganz Beräumt werden; manchmal gab es auch Härten; aber im Großen und Ganzen es besser als mit den letzten deutschen Soldaten, die wir zur Einquartierung BBtten. Auch die bliebe nur 3 Tage und dann schien das Dorf wie eine Insel des Paradieses.

Et waren noch Aufträge gegeben worden (vor dem Einmarsch der Amerikaner) Ur Sprengung der Mühle und des Elektrowerkes, aber Gott sei Dank sind diese erbrechen nach den vielen anderen nicht zur Ausführung gekommen. Ein paar age waren wir ohne Licht. Dann aber hörten wir im Radio wieder von dem fan­atisch schnellen Vormarsch der Alliierten. Heute gehen die Leute alle friedlich L rer Eeldarbeit nach und wir sehen vom Krieg nur noch unglaubliche Mengen Tans portflugzeuge, die Stunde um Stunde über das Dorf ziehen. Viele Männer S * n schon wieder daheim. So kann nur ein herzliches Deo gratias (Gott sagen lr ank) diesen Bericht beschließen.

wederelbert, 17.4.45 Fiarrverwalter

Josef Erbach

Nr. 12/2005

zurückgekehrt sind:

Theodor Berg

Vermisste Clemens Denkel

Alois Ehard

Alwin Dommermuth

Engelbert Ferdinand

Paul Dommermuth

Karl Fritz

Paul Gerlach

Peter Gilles

Alois Hannappel

Heinrich Glasner

Ludwig Höber

Alois Höber

Paul Hübinger

Rudolf Christian Höber

Erich Robert Kilian

Rudolf Franz Höber

Clemens Labonte

Hugo Hübinger

Adolf Lindenblatt

Josef Kasper

Heinz Lippmann

Franz Keul

Rudolf Mahr

Karl Erich Kilian

Josef Maier

Paul Kunz

Peter Maier

Franz Merz

Helmut Merz

Alfons Müller

Josef Müller

Oskar Neuburger

Werner Seifert

Franz Neurath

Albert Simon

Robert Oster

Jakob Schneider

Josef Theis

Erhard Stenzei

Rudolf Walter

Johann Weyand

Eduard Wüst

Josef Wüst

Nicht in ihre Heimat Gefallene Willi Hübinger Hubert Dommermuth Ernst Erfurth Anton Frink Johann Gilles Aloisius Glasner Bernhard Hahn Andreas Höber Karl Kern Alois Hübinger Hans Kapitän Alois Keul Hubert Keul Herbert Kilian Franz Mahr Peter Merz Gerhard Müller August Neurath Aloisius Nitsch Ludwig Staudt Alois Trumm Josef Weyand

Tierheim des Mons & Tabor Tierschutz e.V.

Wer hilft Tieren in Not? Für alle Angelegenheiten in Sachen Tierschutz steht der Mons & Tabor Tierschutz e.V. gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern: Tierheimleitung, 1. Vorsitzender Klaus Böckling, Tel. 02602/180826 oder im Notfall 917653, Mobilfunk 0171/2439685.

Westerwald-Ticket spart Geld

Mit nur einer Fahrkarte in Koblenz umsteigen - Als Monatskarte im Abo und Schülerjahreskarte erhältlich Ohne Mehrkosten können RMV-Busnutzer aus der Augst nach Koblenz fah­ren und in weiterführende VRM-Verbindungen (Verkehrsverbund Rhein- Mosel) umsteigen. Darauf weist die Kreisverwaltung in Montabaur hin. Mög­lich macht es das Westerwald-Ticket, das vor vier Jahren als Ersatz für das weggefallene Rhein-Mosel-Ticket aus der Taufe gehoben wurde. Mit dem Rhein-Mosel-Ticket konnten Bürger aus den umliegenden Regionen mit nur einer Fahrkarte nach Koblenz und Neuwied fahren. Damit die Westerwäl­der durch den Wegfall keine Nachteile haben, wurde von Kreisverwaltung und Verkehrsbetrieben das Konzept des Westerwald-Tickets entwickelt. Das Westerwald-Ticket beinhaltet die RMV-Fahrkarte bis nach Koblenz und das VRM-Ticket für weitere Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt. Der Westerwaldkreis subventioniert das Stadtverkehrsticket mit 50 Prozent. So lassen sich monatlich zwischen 20 und 25 Euro sparen. Die RMV hat die Organisation und Abwicklung des Westenwald-Tickets über­nommen. Das Westerwald-Ticket ist bei der RMV-Geschäftsstelle in Mon­tabaur, Bahnhofsplatz 1-3, Tel. 02602/15860, erhältlich.

Kunst mit Kindern

EV

*+0

k .W'

fe

T. K-t

Am Samstag, 12. März fand im Eitelborner Kindergarten eine Kunstaus­stellung statt, in der die Kinder ihre eigenen kleinen Kunstwerke präsen­tierten, die zuvor in einem längerfristigen ProjektKunst mit Kindern ent­standen waren.

Die Kinder beschäftigten sich dort mit verschiedenen Materialien und Tech­niken. Sie gestalteten Kleistermatsch- und Fingerfarbenbilder, kreierten Nass-in-Nass- und Kullerbilder. Malten mit Zuckerkreide und Seidenmal­farben und auf Leinwände mit Acrylfarben. Arbeiten mit Ton und Gips und stellten riesige Pappmachöfiguren her. In all diesen verschiedenen Tech­niken konnten sie ihre Kreativität ausleben und viele interessante, neue Erfahrungen sammeln. Die Kinder konnten auch im Ludwigmuseum Kunst