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Nicht davor und nicht darin:
Was geht in uns vor beim Betreten einer fremden Wohnung? Hier stehen wir nun - nicht mehr davor, aber auch nicht wirklich darin. Wie ein Spion beobachten wir jede Einzelheit und versuchen Eigenschaften über unseren Gastgeber herauszufinden. Freundlich und behutsam stimmt uns der Eingangsbereich in die übrige Wohnlandschaft ein und wir gewinnen bereits einen ersten Eindruck vom Lebensstil des Gastgebers. Der häusliche Empfangsraum sollte einladend wirken und Lust auf mehr machen. Die Wandflächen eröffnen uns einen Einblick und führen zu den übrigen Wohnräumen mit der Funktion eines zentralen Verteilerkreuzes. Die Neugier auf das Wohninnere kann nur durch einen eindrucksvollen Auftakt erzeugt werden.
Der Flurbereich signalisiert einen ersten Willkommensgruß: Er nimmt den Gast herzlich in seine vier Wände auf und bereitet ihn auf das vor,
was ihn hinter den Türen erwartet. All in one:
Das Entree muss den ersten Ansturm auffangen. Wer kennt dos nicht? Kaum in seiner Wohnung angekommen, hetzen wir auch schon zum nächsten Termin. Kleider- und Schuhwechsel stehen an, vielleicht wäre auch der Schirm ganz sinnvoll- es könnte ja regnen. Die Einrichtung soll daher trotz relativer Unordnung ein Bild der Ordnung vermitteln- ist der Raum doch ein Stück weit Visitenkarte. Sicherlich bezweckt unser Raum mehr als optische Reize und den Verweis auf weitere Zimmer. Der Eingangsraum ist primär Durchgang und nie für einen längeren Aufenthalt bestimmt. Es ist daher wenig sinnvoll, ihn mit Möbeln voll zu stellen und ein mehrmaliges Durchqueren somit zu erschweren. Hinsichtlich seines praktischen Nutzens sind wir kreativ gefordert. Denn aufgrund der beengten Raumverhältnisse, aber hohen Nutzeranforderungen sind
Wohnideen gefrogt, die beides vereinen. Nützlich sind Vorrichtungen für Mäntel und Jacken, Hüte, Schuhe, Taschen, Schirmständer, Schlüssel elc Alle diese Dinge, die man beim Verlassen seiner Wohnung schnellstmöglich zur Hand haben möchte, allerdings ohne dabei lange Umwege vornehmen zu müssen. Glücklicherweise hat sich die deutsche Möbelindustrie bereits auf den Platzmangel im Dielenbereich eingestellt und entwirft unter anderem multi* funktionale Ankleidesysteme mit Handschuhfach, Hutablage, Kleiderhaken, Schirmständer und Spiegel oder auch Uberecklösungen Je mehr Garderobe, Schuhe und Kleinkram unsichtbar verstout sind, desto ruhiger und klarer wird der Gesamteindruck Die Lichtverhältnisse lassen in den meisten Fällen doch zu wünschen übrig. Zu wenig Togeslicht erfordert Altemativlösungen wie Wandleuchten mit Dimmerfunktion Noch Bedarf kann hier eine helle Aus
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