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Nr. 39/2003

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ICE-Bahnhof Montabaur:

Fahrgastzahlen steigen!

Der Schein trügt nicht! Wer das Geschehen am ICE-Bahnhof und im Umfeld betrachtet, hat den Eindruck, dass der Bahn­hof immer besser angenommen wird. Die Fahrtgastzählung und Befragung in der 38. Kalenderwoche (15. bis 19. Sep­tember 2003) bestätigen dies. Gegenüber der Zählung im Februar ist ein Anstieg der Ein- und Ausstiege am ICE-Bahn­hof um 34,5 % zu verzeichnen.

Im Februar 2003 hatte die Stadtverwaltung Limburg die ein- und aussteigenden Fahrgäste an den Haltepunkten in Limburg und Montabaur gezählt. Im September 2003 haben der Wester­waldkreis und die Verbandsgemeinde Montabaur gemeinsam eine Zählung der Fahrgäste am ICE-Bahnhof Montabaur initi­iert. Die Zählung wurde durchgeführt durch das Berufliche Gym­nasium an der Berufsbildenden Schule Montabaur. Die Fahr­gäste wurden nicht nur gezählt, sondern auch befragt. Von die­ser Befragung versprechen sich Westerwaldkreis und Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur nützliche Anregungen für ihre Bemühungen, das Bahnhofsumfeld weiter zu entwickeln und mit der Deutschen Bahn AG zu verhandeln, um zu erreichen, dass diese das Innere des Bahnhofs attraktiver gestaltet. Das Berufliche Gymnasium wird die Fahrgastzählung und -befra- gung in einem Projekt aufarbeiten.

Die Befragung der Fahrgäste wird in den nächsten Tagen aus­gewertet. Die Zahl der Fahrgäste in der Zeit vom Montag. 15. bis Freitag, 19.09.2003 liegt schon vor. Landrat Peter Paul Wei- nert und Bürgermeister Edmund Schaaf, die Initiatoren der Zäh­lung, sind damit sehr zufrieden. An den fünf Tagen im Sep­tember 2003 wurden 6.990 ein- und aussteigende Fahrgäste gezählt. Im Vergleichszeitraum im Februar waren es 5.196. Somit ist ein Anstieg um 1.794 zu verzeichnen. Das entspneht einer Steigerung um 34,5 %. Im September lag der Tages­durchschnitt bei 1.398 ein- und aussteigenden Fahrgästen; im Februar bei 1.039.

Es spricht sich zunehmend herum in der Region, dass mit dem ICE-Bahnhof Montabaur komfortable Reisemöglichkeiten für Berufspendler, Geschäftsreisende und Urlaubsreisende beste­hen. Das erweiterte Angebot in Montabaur an haltenden Zügen, das am 15. Dezember nochmals verbessert wird, stei­gert die Attraktivität des ICE-Bahnhofs Montabaur weiterhin erheblich. Wenn auf der Rheinschiene im Zuge der anste­henden Sanierungsmaßnahmen erhebliche Beeinträchtigun­gen hingenommen werden müssen, rechnet man in Monta­baur mit weiteren Fahrgästen aus dem Koblenzer Raum. Gera­de für Fahrgäste, die zur Zeit vom Koblenzer Hauptbahnhof mit dem IC nach Mainz oder Frankfurt fahren und auf der Rhe­instrecke während der Bauzeit mit erheblichen Verspätungen rechnen müssen, dürfte der ICE-Bahnhof Montabaur mit sei­ner Anbindung an die A 48 und den kostenlosen Parkmög­lichkeiten eine attraktive Alternative darstellen. Landrat Peter Paul Weinert und Bürgermeister Edmund Schaaf sind optimi­stisch, dass es auch in Kürze ein attraktives Angebot für Bahn­reisende im Bahnhof selbst gibt, um ihren Reisebedarf zu decken und einen Imbiss einzunehmen.

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Geschwindigkeitsüberwachung in der Verbandsgemeinde Montabaur

ln der vergangenen Woche wurde im Verbandsgemeindegebiet eine Rei­he von Geschwindigkeitsüberwachungen ausgeführt.

In dieser Woche möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Messungen in der

Eifelstraße, Montabaur

vorstellen.

Diese Straße darf mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h

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befahren werden.

Insgesamt 23 Fahrzeuge wurden während der einstündigen Kontrolle gemessen.

Hier mussten Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 km/h festgestellt werden.

Innerhalb einer Stunde fuhr 1 Fahrzeug bis 40 km/h, 5 Fahrzeuge bis zu 45 km/h, und 2 Verkehrsteilnehmer wurden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h gemessen.

Insgesamt 15 Verkehrsteilnehmer hielten die zulässige Höchstgeschwin­digkeit ein.

Wir weisen darauf hin, dass in der kommenden Woche in den folgenden Bereichen der Verbandsgemeinde Montabaur mit Geschwindigkeitskon­trollen innerhalb geschlossener Ortschaften zu rechnen ist:

* Montabaur (einschließlich Stadtteile)