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t alle intp, ' 2003 , *
henblatt VG Montabaur
ien " unterstrich Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin der Maria Hilf RLP fi’bH, in ihrer Begrüßung.
dem Richtfest am 17.12.2002 waren auf allen Ebenen Fenster einut worden. Die Installationsarbeiten im zukünftigen intensivmedizi- ,en Bereich sind auch schon fast abgeschlossen, so dass in einem nisten Schritt die Ständerwände geschlossen sowie die Estrich- Flie- "yesetzt m Decken- und Malerarbeiten erfolgen können, um danach mit dem ur na cl)CMau der Einrichtung abschließen zu können. Die Fertigstellung ist für !' MWerbst 2003 geplant. Dr. Andreas Wechsung, Chefarzt der Klinik für ■! nU| lasJfi»thesiologie und Intensivmedizin, erläuterte bei dem Rundganq die lf1r e Ka^ffinftige Nutzung der Räumlichkeiten. Bei dieser Gelegenheit interes- in da(urO;Efte sich Schmidt auch für das neue Neuromonitoringgerät Dr Klaus K Hindrichs, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Unfall- und Viszeralchir- tes tun p. Jä^ . schilderte die Vorteile der jüngsten Neuanschaffung bei Schilddrü- iperationen.
läß dem Konzept des Herz-Jesu-Krankenhauses, für die Patientin- jund Patienten ein umfangreiches Leistungsspektrum ohne lanae „„je Vorhalten zu können, werden in den Neubau auch niedergelassene Jrztpraxen einziehen.
Und danach geht es im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach selbstver jdlich weiter. In einem zweiten Bauabschnitt sind Umbaumaßnahmen Hie Zentralsterilisation, den Aufwachraum und die OP-Vorräume nbacfi Bant, m auch in diesen Bereichen optimierte Versorquna für die Pati m men und Patienten bieten zu können. y y ur uie rati-
Jonnenschein und gute Laune
ijmerfest im Alten- und Pflegeheim St. Josef in Dernbach
Jas diesjährige Sommerfest im Alten- und Pflegeheim St. Josef in Dernbach fand wieder volle Zustimmung und Anerkennung. Zahlreiche Gäste _®nten bei strahlendem Sonnenschein nicht nur das reichhaltige Spei- Jisen dnd Getränkeangebot, sondern auch das bunte Programm genießen. tDer|Gottesdienst wurde von vier Solisten des Männerchors Ebernhahn figvoii unterstützt. Diese sangen ebenso wie der Männerchor Dernbach fzm Frühschoppen, bei dem zusätzlich auch der Musikverein Frisch Frei f|D#ibach aufspielte. Für die musikalische Gestaltung des Sommerfestes Igten im weiteren Verlauf der Chor Salome der Kirchengemeinde Wir- fi [ges und am Spätnachmittag die Akkordeonfreunde Wirges.
[knf estsaal des Alten- und Pflegeheims St. Josef in Dernbach konnte man Inem Holzschnitzer bei der Arbeit über die Schulter schauen. Außerdem Irden handgearbeitete Decken, Puppen und Figuren angeboten. In der fWgsterwaldstube des Hauses konnte eine Bilderausstellung zum Thema eine alten Hände haben viel erlebt” bewundert werden. Diese ist im Rahmen einer hauseigenen Projektgruppe erstellt worden und konnte bereits bef einer früheren Gelegenheit der Öffentlichkeit präsentiert werden, fleh für die kleinen Besucher war gesorgt. Diese konnten sich in einer pfburg ausgiebig vergnügen. Zum Gelingen des Festes hatten viele i el$enamtliche Helfer tatkräftig mitgewirkt und für die Leckermäuler unter en Besuchern waren über 40 Kuchen gestiftet worden. Dank zahlreicher enden ortsansässiger Unternehmen war auch die Tombola mit vielen [ at^aktiven Preisen ein großer Erfolg.
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Festlicher Rahmen für die Rronleichnamsprozession in Dernbach uptgottesdienst vor dem Alten- und Pflegeheim St. Josef
Auf dem festlich geschmückten Platz vor dem Alten- und Pflegeheim St. jsef in Dernbach fand auch in diesem Jahr wieder der Hauptgottesdienst am Fronleichnamsfest statt. Über 300 Gottesdienstbesucher nahmen an fern Festgottesdienst teil, der unter dem Thema “Jesus Christus - Brot des Lebens" stand. Begleitet wurden Messe und Gottesdienst von dem KIFchenchor und dem Dernbacher Musikverein. Die Fahnen der Frauengemeinschaft und der Kolpingfamilie sowie die Teilnahme der diesjährigen Kommunionkinder in ihren weißen Kleidern und Anzügen gaben der Feier den passenden festlichen Rahmen, im Wunsch Christian Krautscheids, Heimleiter des Alten- und Pflege- ims St. Josef in Dernbach, nach gutem Wetter, wurde leider nur teilte Gehör geschenkt.
Fflinktlich zum Beginn der Messe setzte Nieselregen ein, der jedoch zum $ide der Messfeier nachließ. So konnte sich die Prozession trockenen ljj(ßes zu den verschiedenen festlich geschmückten Altären am Silbernen und am Mutterhaus der Dernbacher Ordensschwestern in Bewegung setzen. Den Abschluss fand die Prozession schließlich in der Dern- Iföcher Pfarrkirche. Für die Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. 4psef, die fast alle am Gottesdienst teilnehmen konnten, wird auch dieser fjjonleichnamstag in guter Erinnerung bleiben.
f Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
mährungsberatung Koblenz informiert: it auf Reisen -
Verbraucherzentrale rät, genügend Getränke mitzunehmen
Für die Fahrt in den Urlaub rät die Ernährungsberatung der Verbrau- ■nerzentrale Rheinland-Pfalz e.V. einen ausreichenden Getränkevorrat roitzunehmen. Am besten jedes Familienmitglied hat seine eigene Half:; 16 ’ bei der die individuellen Geschmacksvorlieben berücksichtigt sind, gtern können so bewusst darauf achten, dass ihre Kinder regelmäßig pwas trinken bzw. anderenfalls sie hierzu ermuntern. Als Durstlöscher Jjseignet sind Getränke wie Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, selbst gemixte Fruchtsaftschorlen sowie Früchte- und Kräutertees. Weniger geeignet sind zucker- und süßstoffhaltige Getränke und Limonaden.
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Nr. 27/2003
Wenn sich ein Durstgefühl einstellt, besteht im Körper bereits ein Flüssigkeitsdefizit, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Kreislaufschwäche, Müdigkeit und mangelnde Konzentration sind die Folge des “Austrocknens”. Im Übrigen haben Studien gezeigt, dass ein Flüssigkeitsmangel, der erst abends ausgeglichen wird, noch am nächsten Tag zu Leistungseinbußen führt.
Mindestens 1,5 Liter sollten Jugendliche und Erwachsene über den Tag verteilt trinken, Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren mindestens einen Liter. Hochsommerliche Temperaturen und starke Anstrengung bei Arbeit oder Sport erhöhen den Bedarf um ein Vielfaches.
Seit einiger Zeit bietet der Handel auch Wässer an, die mit Aromen geschmacklich aufgepeppt werden. Für manche durstige Kehle wird Mineralwasser dadurch gleich akzeptabler im Geschmack. Ungünstig ist jedoch der Zusatz von Zitronensäure. Er fördert die Zahnschmelzerosion, die Zahnoberfläche wird rau und leichter angreifbar.
Fragen rund um das Thema Trinken, neue Mixgetränke und aromatisierte Wässer beantworten die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale telefonisch montags von 9 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0180/5005270 (0,12 € pro Minute).
Weitere Ratschläge zu diesem und anderen Themen gibt Ihnen gerne die Ernährungsberaterin der Verbraucherberatung Koblenz, Pfuhlgasse 11, in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung unter 0261/12727 (montags, mittwochs und donnerstags 9-10 Uhr, montags u. mittwochs 15-17 Uhr).
Die Probleme nehmen zu
Aus der Versammlung der WWV-Naturschutzwarte in Freilingen
Zahlreiche Naturschutzwarte aus Zweigvereinen des Westenwald-Vereins (WWV) trafen sich unter Leitung von Hauptnaturschutzwart Dr. Georg Geißler (Montabaur) in Freilingen.
Dr. Geißler berichtete von den Ergebnissen der Resolution gegen die Westerwald-Autobahn Dernbacher Dreieck - Siegen. Dazu hatte ein Gespräch des WWV-Vorstandes mit Staatsminister Artur Bauckhage stattgefunden (wir berichteten). Inzwischen sei bekannt geworden, dass die Autobahn wohl nicht in den neuen Bundeswegeplan aufgenommen werde, mit einem Bau also nicht zu rechnen sei. Die Zweigvereine des WWV in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen sollen einen besseren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit erhalten durch vermehrte Exkursionen, Angebote an Schulen zur Begleitung von Schulklassen und naturkundliche Vorträge. Besondere Sorge bereiten in Hessen die fehlenden öffentlichen Mittel und die immer geringere Landschaftspflege. Die im vergangenen Jahr in Hessen vereinbarte Zusammenarbeit zwischen den Naturschutzverbänden und dem Land hat sich möglicherweise nicht so positiv entwickelt. Erwähnt wurde, dass in Bayern zum Teil beträchtliche Summen aus Lotterie-Einnahmen für den Naturschutz zur Verfügung stehen sollen. Zu den Planungen des neuen Regionalen Raumordnungsplans im rheinland-pfälzischen Westenwald wurde gefordert, bei der Landespflege auch die Aufforstung von Wäldern zu erwägen.
Die Forstwirtschaft sei sehr wohl in der Lage, große Flächen zu pflegen und artenreich zu erhalten. Dem gegenüber stehe die Offenhaltung der Landschaft. Aber immer größere Flächen, zunehmend auch im Obenwesterwald, werden von den Landwirten nicht mehr gepflegt. Es wurde ergänzt, dass sich manche Landwirte enttäuscht aus der Landespflege zurückzögen, weil die Riegeprogramme wenig schlüssig und nicht lange genug finanziert seien. Die Naturschutzwarte lehnen es ab, eigene Riegetrupps für die Landespflege zu bilden.
Die Zahl der freiwilligen Helfer reicht gerade einmal aus, um die bereits im Besitz der Zweigvereine befindlichen Biotope zu unterhalten. Auch wurde darauf hingewiesen, dass auch die Kommunen, wohl aus Geldmangel, nicht mehr ihren Riegeaufgaben nachkommen, die sie auf Grund von Bauplanungen eingegangen sind. Das Ergebnis lasse sich immer deutlicher beobachten: Die Landschaft vertauscht immer stärker, nicht beseitigte wilde Müllablagerungen nehmen zu. Dazu wurde ergänzt, dass durch ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz die Genehmigung für Windkraftanlagen wieder erleichtert wurde, also auch das Landschaftsbild weiter leiden werde. Dr. Geißler erläuterte kurz die grobe Strukturierung des neuen Bundesnaturschutzgesetzes. So sind die Naturschutzverbände nicht mehr nach § 29, sondern jetzt nach § 60 berechtigt, ihre Stellungnahmen abzugeben. Sport- und Naturschutz-Verbände sollen stärker zusammen arbeiten. Geplant ist, im Herbst für die schwierige Materie einen Juristen als Referenten einzuladen. Der Westerwald-Verein wurde Mitglied in der Initiative Mittelrhein e.V. Dabei sind die Naturschützer Mitglied der Arbeitsgruppe „Tourismus”. Sie glauben dort besser als in der Gruppe “Freizeitsport” aufgehoben zu sein. Bezüglich Windkraftanlagen erläuterte Dr. Geißler, dass eine Entschließung des Eifelvereins im vergangenen Jahr vom Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Wanderverbandes als Resolution angenommen wurde: „...sind der Auffassung, dass zwischenzeitlich die Anzahl und Verbreitung von Windkraftanlagen ihre zumutbare Obergrenze erreicht haben. (...) es sollen die Betreiber von WKA verpflichtet werden, diese bei Nutzungsaufgabe auf eigene Kosten zu beseitigen und die Baufläche landschaftsgerecht zu rekultivieren”.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die einzelnen Zweigvereine des WWV unentschieden für oder gegen Windkraftwerke abgestimmt hatten. Der Westerwald-Verein plant, im nördlichen Teil seines geographischen Gebietes, d.h. vor allem in den nordrhein-westfälischen Teilen, enger mit dem Sauerländischen Gebirgsverein zusammen zu arbeiten. So fand im Winter eine Zusammenkunft verschiedener Naturschutzverbände in der Universität Bonn statt, um die Ausweisung weiterer Naturschutzflächen gemeinsam abzustimmen. Im Juli gibt es eine gemeinsame Sitzung der Hauptvorstände beider Vereine.

