Wochenblatt VG Montabaur
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Einsammlung von Problemabfällen aus Haushalten (haushaltsübliche Mengen) in der Ortsgemeinde Neuhäusel
Seitens des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes (WAB) wird darauf hinge- wiesen, dass die Einsammlung von Proble- — ^ - mabfällen aus Haushalten in der Ortsge-
meinde Neuhäusel am Samstag, 26.06.2004, stattfindet.
An diesem Tag haben die Bürger der Verbandsgemeinde Montabaur in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr die Möglichkeit, an einer eigens dafür eingerichteten Sammelstelle umweltgefährdende Problemabfälle abzuliefern, und zwar in Neuhäusel, Am neuen Feuerwehrhaus, Im Feldchen. Unter Aufsicht einer chemischen Fachkraft werden dort umweltschädliche Problemabfälle aus Haushalten, wie z.B. Lackrückstände, Farbreste, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Säuren, Gifte, Medikamente, Haushaltsbatterien etc. kostenlos angenommen.
Folgende Abfälle können ab sofort nur noch kostenpflichtig angenommen werden: Feuerlöscher = 5,00 Eur/Stück, Olradiatoren = 5,00 Eur/Stück, Autobatterien bis 88 Ah = 3,00 Eur/Stück, Autobatterien über 88 Ah = 5,00 Eur/Stück, Leuchtstoffröhren = 5 Stück kostenfrei, weitere 0,70 Eur/Stück.
Außerdem können Sie beim Umweltmobil auch ausgehärtete Pflanzenfette (Frittierfett) abgeben, die anschließend einer Wiederverwertung zugeführt werden. (Die Annahme gilt jeweils nur für haushaltsübliche Mengen!) Des Weiteren können hier Korken abgegeben werden, die ebenfalls in die Wiederverwertung gelangen.
Altöl darf auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen bei den mobilen Sammlungen leider nicht mehr angenommen werden. Sie können dieses
allerdings, nach wie vor, auf unserer stationären Problemabf allannahme
stelle im Betriebshof in Moschheim fs.u.) gegen Gebühr anliefern. Bitte berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang, dass die Verkaufsstellen
von Motoröl zur kostenlosen Entgegennahme der entsprechenden Men
ge Altöl, wie gekauft, gesetzlich verpflichtet sind. Heben Sie deshalb den Kassenbon vom Kauf des Motoröls gut auf und bestehen Sie auf der Rück
nahme des Altöls im Geschäft.
Besonders wird noch darauf hingewiesen, dass aufgrund der gesetzlichen
Bestimmungen bei diesen Sammlungen nur Problemabfälle aus Haus
halten angenommen werden können.
Gewerbetreibende sollten sich mit der SAM, Sonderabfall-Management- Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH, Wilh.-Theodor-Römheld-Str. 34, 55130 Mainz, Tel.: 06131/98298-0 oder mit der Fa. Bellersheim GmbH & Co. KG, 57638 Neitersen, Tel.: 02681/802-800 bzw. anderen für die Entsorgung von Problemabfällen zugelassenen Entsorgungsfirmen unmittelbar in Verbindung setzen.
Aus Sicherheitsgründen werden die Bürger dringend gebeten, das Absteilen von Sonderabfällen vor Eintreffen der Einsammelfahrzeuge zu unterlassen, um Gefährdungen Dritter, vor allem Kinder, und der Umwelt vermeiden zu helfen.
Für Bürger, die an dem vorgenannten Termin keine Gelegenheit zur Abgabe ihrer Problemabfälle haben, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, diese von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Fuhrparkgebäude des WAB in 56424 Moschheim, Bodener Straße 15, in haushaltsüblichen Mengen in der Regel kostenlos anzuliefern. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des WAB unter Tel.: 02602/6806-55.
LEBENSHILFE Info
Haus Sonnenhöhe in Pottum am Wiesensee bald fertig gestellt - MdB Rudolf Scharping und MdL Harald Schweitzer besuchten die Integrative Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung in Pottum am Wiesensee
Das Pilotprojekt der LEBENSHILFE wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Rudolf Scharping konnte sich vor Ort einen Eindruck über die sinnvoll angelegten Mittel verschaffen. Beim Rundgang, der auch durch die Kollegen vom Vorstand begleitet wurde, konnte Silvia Weyer-Burggraf die einzelnen Umbaumaßnahmen erläutern. Der Bistrobereich ist weitestgehend erhalten und lädt mit einer prof. Musikanlage zu vielen integrativen Feiern ein. Die ehemaligen Hotelzimmer werden für Kurzzeitbetreuungen, Ferienmaßnahmen umgebaut.
Dank der finanziellen Hilfe der Unnauer Patenschaft konnten die Räume allergiearm gestaltet werden, so dass auch Kinder und Jugendliche nach einer Krebsbehandlung sich in Pottum am Wiesensee erholen können Alle Zimmer wurden durch die Unnauer Patenschaft mit qualitativ hochwertigen Möbeln ausgestattet, die den hochgradig allergiegefährdeten Kindern einen familiären Urlaub in einem besonderen Ambiente bieten Neben vielen integrativen Begegnungen, Workshops und Feiern liegt der Schwerpunkt auf der Kurzzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung, die zu Hause leben. Die Eltern sind oft bis an ihre Grenzen belastet.
Um z. B. eine dauerhafte stationäre Unterbringung zu vermeiden, die sehr kostenintensiv ist, können die Eltern sich bei der LEBENSHILFE Entlastung holen und ihre Kinder stundenweise aber auch tage- bzw wochenweise im Haus Sonnenhöhe unterbringen. Die Nachfrage im ambulanten Bereich ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, die Mitarbeiter in der offenen ambulanten Hilfe sind im gesamten Westerwaldkreis aktiv.
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Insbesondere durch die kurzfristige stundenweise Entlasti^'T'"'''’''* Eltern wieder Luft holen und neue Energien tanken dip 9 . kon nen q„ benötigen. Aufgrund unserer jahrelangen ehrenamtlipL^ drin 9en! Stätigkeit kann die LEBENSHILFE als Selbsthilfe und Eltam Bera S mit Recht sagen: “Hier muss etwas getan werden.” nver6i %ni Ebenso wichtig sind Angebote für junge erwachsene Mensch Beeinträchtigung, die auch gerne Tanzkurse, Kochkurse unr?f n f 111 * eine belegen. Die Seniorenarbeit im Behindertenbereich ist leider -i metl zu kurz gekommen. Auch hier haben wir attraktive Angebote /'t Jahri Der integrative Jugendraum wird zurzeit gemeinsam mit hl,«, e , reite l selbst gestaltet. JU Sendlichel
Insgesamt ist das LEBENSHILFE-Haus ein Ort der Beqeanunn r und Alt, welches auch die Bereiche Frühförderung und Betreunnn Ur L Jun 9 der Schulzeit abdecken wird. ©t^uung wahren!
Um dieses Konzept erfolgreich umsetzen zu können, ist ehrenamtr i und hauptamtliches Engagement eng miteinander verknüpft Sc* von den beiden Herren der Politik lautet: Es hat sich gelohnt Die r , S ungsangebote sind menschlicher und auch noch preiswerter Ein S kl Angebot bei uns im Westenwald - prima. 1 solche!
Nun dann, hier können die Kostenträger nicht anders - als zuqreifen n 3 Projekt wird ebenfalls unterstützt durch Herzenssache und Aktion MenS
Am 04. Oktober 2004 lädt die LEBENSHILFE ein zum “Tag der o «% nen Tür”; 1,6-1
Infos unter Telefon-Nummer: 02664 / 997780-0.
Vertreterversammlung der Volksbank Montabaur - Höhr-Grenzhausen eG
erfolgreiches Geschäftsjahr 2003 5 % Dividende
Rainer Raabe neuer Aufsichtsratsvorsitzender ‘Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2003 gut behaupl tef, so das Fazit der gestrigen Vertreterversammlung der Volksbank Mon3 tabaur- Höhr-Grenzhausen eG im “Haus Mons Tabor” in Montabaur.
Vor annähernd 200 versammelten Vertretern und Gästen bewertete der] Sprecher des Vorstandes, Manfred Bernhart, das Geschäftsjahr 2003 posi-j tiv. Der bisherige Geschäftsverlauf in 2004 mache darüber hinaus deutlich! dass man mit den eingeleiteten Maßnahmen auf dem richtigen Weg sei. Zufrieden zeigten sich die Vorstände der Volksbank mit der deutlichen] Verbesserung des Betriebsergebnisses, das im Vergleich zum Vorjahr} nennenswert von 2,15 Mio Euro auf 3,09 Mio. Euro in 2003 gesteigert wer-* den konnte.
Die bereits im Jahr 2002 eingeleitete konsequente Hebung von Rationalisierungspotenzialen und Synergieeffekten aus dem FusionsprozesszahK te sich hier aus.
Der Jahresüberschuss bleibt mit rd. 1,02 Mio. Euro im Vergleich zum Vor-! jahr nahezu unverändert. Aus dem Jahresergebnis wird die nach wie vorl überdurchschnittliche Kapitalausstattung des Institutes weiter gestärkt! werden. An die über 15.000 Mitglieder der Bank wird eine im Verlauf der] Vertreterversammlung einstimmig beschlossene Dividende von 5% aus-j gezahlt. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus ein sehr attraktiver Divi dendensatz.
“Wachstum ist nicht alles. Ertragsorientierung und -absicherung haben für uns eindeutig Vorrang”, beschrieb Manfred Bernhart die Geschäftspolitikf der Volksbank.
Die gesteuerte Reduzierung der Bilanzsumme auf rd. 390 Mio. Euro ist! die Folge dieser Ausrichtung. |
Zum Jahresende 2003 wurde ein Kundenvolumen von insgesamt 840 Mio.l Euro betreut, davon rd. 230 Mio. Euro bei den Partnern des genossen! schaftlichen Finanzverbundes. Von den rund 85.000 Einwohnern der Ver-I bandsgemeinden Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Wallmerod unc ^ VVir 9 66 l waren zum Jahresende über 34.000 Kunden der Bank. Uber ca. 58,000 Kundenkonten wurden Umsätze von rd. 5 Mrd. Euro abgewickelt.
Die Kundenforderungen waren mit 271 Mio. Euro in 2003 gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Die unverändert verhaltene Kreditnachfrage sei-i^
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Joachim Nowotny (2. v. l)wd\

