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Iwochenb'a^VGJVlontabaur

Nr. 14/2004

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205 i ne Zeitreise durch die Bal- »ngeschichte

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i/Ke. Bunt bepflanzte und be- inte Baikone sind aus dem Bild ° ner Typlurwerer Städte nicht mehr weg- :henZei®enken. Baikone gelten heut- e Kratzsiage als begehrtes Refugium jr gestresste Großstädter und rstvierJf^len als Wunschangabe in fast Cats Wff nem Wohnungsgesuch.

arthaaÄ^ one ^ assen s ' c ^ ^' s ' n ^' e ^~ e '* aem ^ 3urt zurückverfolgen.

B ,ü Man altrömische Wandmale- ß jH en bezeugen, dass an Bauten jK r ^mischen Kaiserzeit über- jftigenfljfe^g üblich waren. In

ffällt; <4$|j en nutzte man überdachte, is Holz konstruierte Baikone und id hinter kunstvoll gestalteten ;"bebtG|terkonstruktionen Schutz vor zriante,* 1 * heißen Sonne. Im Orient er- :hnung®9^ en die geschnitzten Git- i RandÄ 30 ^ 0 .! 16 ^® 0 arabischen Frau- Steine Öffnung zur Welt, weil sie »bachtet dem Leben draußen ihen konnten. Mit der Aus- inung des Osmanischen Rei­chs gelangten diese Baikone auch Wjy' e Küstenländer des Mittel- ^nferes. Vor allem in Italien schmückten ab dem 16. Jahr- bjfidert geradlinige Baikone die ^plspalazzi.

^ dem 19. Jahrhundert sind .---x , ®^ one auch für den Volksge- Jch populär. Erst als sie zu-neh- in die Planung bürgerlicher einbezogen wurden, über- im das aufsteigende Bürgertum *!P französischstämmigen Aus- dfckBalkon" in seinen Sprach-

? es,c^ r ^- fmuwj 0T a em nac b der Reichsgrün- s/ier^V U -f^ entstanden mit zu- fofo: üf 1 ® men der Verstädterung viele n ®P e großbürgerliche Mietshäu- fai-

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zur V\aiuroase

ser mit Baikonen. Sie traten an die Stelle des eigenen Gartens; ver­körperten zunehmend ein höchst privates Stück Natur in den Stadt­zentren.

Heutzutage steht der blühende Balkon als Ort der Geselligkeit, der Romantik und der Erholung hoch im Kurs. Er ist mangels anderer Grünflächen für viele Städter ei­ne gute Gelegenheit, sich aus­giebig mit Pflanzen zu beschäfti­gen. Der üppig blühende und nach eigenen Vorstellungen ge­schaffene Balkongarten stellt außerdem vom Frühjahr bis zum Herbst eine Erweiterung des Le­bensraums dar. In diesem grü­nen Wohnzimmer lässt sich das Wachsen und Blühen von Pflan­zen aus der Nähe beobachten, die Sonne anbeten oder in lauen Som­mernächten mit Freunden oder dem Partner gemütlich feiern und das Leben genießen.

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bbs/Ke. Fröhliche Sommerfarben - viele Zwiebelblumen wie der oran­gefarbene Milchstern Ornithogalum dubium sind ideal für mobile Gär­ten. Foto: IZB

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