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Die Erschließung des Industriegebietes Illbach macht große Fortschritte

Gute Arbeit bei der Planung, auf der Baustelle und nicht zuletzt in der Wet­terküche sorgte dafür, dass die größte je von der Verbandsgemeinde Mon­tabaur beauftragte Erschließungsmaßnahme sogar vor Ablauf des zeitu- mits dem Investor übergeben werden konnte: Zwei Millionen Euro aus dem Säckel der Verbandsgemeinde wurden im Heiligenrother Industrie­gebietIllbach innerhalb von zehn Wochen verbaut, um die Ansiedlung der FirmaAluprotect One zu ermöglichen.

VG-Werkleiter Jürgen Klaeser, der das Projekt für den Bauherrn leitet, zeigt sich äußerst zufrieden mit dem raschen und reibungslosen Fortschritt der aufwändigen Tiefbauarbeiten.

Die Gesamtbaukosten inklusive dem zweiten Bauabschnitt werden auf 3,5 Millionen Euro geschätzt, einschließlich Planungs- und anderer Nebenko­sten wird die VG für die baureife Erschließung des Geländes gut 5 Millio­nen Euro zahlen. Die Ortsgemeinde Heiligenroth gab die Aufgabe der Wirt­schaftsförderung - und damit Kosten und Erlöse - für diese Fläche an die Verbandsgemeinde ab, da zwar die Ansiedlung des Betriebes gewünscht, aber die Mittel für die Baureifmachung durch die Ortsgemeinde allein nicht aufzubringen waren. Durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde Montabaur sowie den Ortsgemeinden Heiligenroth konnte die Schaffung von 50 Dauerarbeitsplätzen ermöglicht und ein zukunftsorientiertes Unternehmen angesiedelt werden. Auch die Ortsge­meinde Ruppach-Goldhausen kooperierte vorbildlich. Das Land Rheinland- Pfalz fördert das Projekt wegen seiner strukturpolitischen Bedeutung mit 2,5 Mio. Euro. Der Bewilligungsbescheid des Wirtschaftsministers ging am Tage der Übergabe des Geländes an den Investor bei der Verwaltung ein. Eine Produktionshalle von 150 mal 50 Quadratmetern Grundfläche soll bis Ende des Jahres auf der Industriefläche eingerichtet werden, denn bereits Anfang 2004 soll dort die Produktion beginnen. Die Vorausset­zungen dafür schuf die mit den Erdarbeiten beauftragte Baufirma Weil aus Limburg in Rekordzeit: Das Gelände muss topfeben und absolut set­zungsfrei sein. Großes Lob spricht Bauleiter Jörg Reifferscheid vom Nas­sauer Ingenieurbüro Leis-Bodora der Firma Weil aus:Die Arbeiten liefen optimal, vom gelieferten Material bis hin zur Baustellenorganisation war die Qualität hervorragend.

Um das Gelände einzuebnen, mussten 100.000 Kubikmeter Erde vom oberen Teil des hängigen Grundstücks abgetragen werden, um sie am unteren Teil wieder aufzuschütten. Damit aber das eingebaute Material unter dem Druck des Bauwerks nicht nachgibt, musste zunächst der vor­handene Untergrund verdichtet werden.

Dynamische Tiefenverdichtung

Eine 15 Tonnen schwere Fallplatte donnerte aus 15 Metern Höhe viele tau­send Mal auf den feinkörnigen Boden, bis dieser so verhärtet war, dass er die Last des später aufgeschütteten Materials dauerhaft halten kann - dyna­mische Tiefenverdichtung nennt sich dieses äußerst aufwändige Spezial­verfahren, das bis in eine Bodentiefe von fünf Metern wirkt. Die Erde, die später aufgeschüttet wurde, wurde mit ca. 3 bis 5% Kalkzement vermischt und schichtweise durch schwere Walzen zusammengepresst worden, um den Druck durch die Gebäude gleichmäßig aufnehmen zu können. Uni die Qualität der Arbeiten jederzeit und nachvollziehbar sicher zu stellen, wur­den die Arbeiten täglich durch ein unabhängiges geotechnisches Institut durch modernste Feld- und Laboruntersuchungen kontrolliert.

Bewehrte Erde

Der durch die Erdarbeiten entstehende Steilhang am vorderen Ende des Grundstücks ist der Optik wegen nicht als Betonmauer gestaltet sondern besteht ausbewehrter Erde. Körbe aus dickem Eisendraht sind mit sechs Meter langen Kunststoffankern im Untergrund verhakt Gefüllt sind die Korbe mit einem genau definierten Steinerde-Gemisch, so dass es von außen scheint, als wäre die sechs Meter hohe Steilwand direkt aus der Erde gehauen. Doch das Verfahren garantiert die notwendige Standsi­cherheit und Beständigkeit.

Damit die Hochbauarbeiten an der ersten Produktionshalle noch im Mai beginnen können, wurde zunächst eine 20.000 Quadratmeter qroße Teilflache des insgesamt 50.000 Quadratmeter umfassenden Geländes baureif gemacht. Die übrigen 30.000 Quadratmeter müssen vertrags­gemäß bis 15. Juli für die Hochbauarbeiten vorbereitet sein. y

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Reiten im Wald

Liebe Reiterinnen und Reiter, liebe Pferdetreunde,

das neue Landeswaldgesetz am 01.01.2001 in Kraft getreten, die Rechte und Pflichten der Waldbenutzenden.

Reiten ist im Wald nur auf Stra&en un fl Waldweflfl erlaute

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Die technisch Verantwortlichen bei der Übergabe der Bautäch Aluprotect One:

Für den Investor Architekt Walter Freischlad, Dipl.-Ing. Jörg Reifes vom Ingenieurbüro Leis-Bodora, Bauleiter Dipl.-Ing. Markus Selm (Fa. Weil) und Dipl.-Ing. Markus Lau von der Verbandsgemeindeft tung Montabaur.

Die Ver- und Entsorgungsleitungen zu der lndustrieansiedlungkreis| teils die Bahnlinie Montabaur-Limburg. Um den Zugverkehr nicht zu ls dem, wurden die Rohre durch den Bahndamm hindurch gepresst.Ai bei diesen Arbeiten muss äußerste Vorsicht walten, erklärt Jürgen® ser, denn der Unterbau der Gleise darf sich nicht setzen. Ein besond dickes Rohr von 1,4 Metern Durchmesser musste gar imhändischenfl trieb" durch den Damm geschoben werden: Zwei Mann gruben siet« Hand vorwärts, während das riesige Stahlrohr nachgeschoben wdef Abraum wurde in Wägelchen durch das Stahlrohr hinausgefahren, r

bishfir d aM lJt>er9an ® 8be8tlmmun 9 en de ® Landeswaldgesetzes bleiben < des Naw^t? enen Reitwe fl e bestehen Hierzu gehört auch das f >P rks Nassau. Auch hier darf weiterhin geritten werden.

Wir bitten Sie um Beachtung.

Sollten Sie Fragen hinsichtlich der Thematik .Reiten im WakT ^^0.0 sich nnmo mit Wem untftr Tot

sich gerne mit dem zuständigen Sachbearbeiter unter Tel.

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