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Wochenblatt VG Montabaur
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Nr. 01/2004 '
"Festgeklopft "
Mammut-Projekt im Industriegebiet "Illbach H" r Heiligenroth
Rund 50.000 Quadratmeter Erdreich wurden Anfang des Jahres im wahrsten Sinne des Wortes “festgeklopft’’,jjrni die Grundlage für die Ansied- lung der Fa. ALUPROTECT ONE zu schaffen. Für die Erschließung und Baureifmachung des neuen Gewerbegebietes Illbach I in Heiligenroth wurden rund 100.000 Kubikmeter Erde bewegt. Mit “dynamischer Tiefenverdichtung’’musste der Boden regelrecht festgeklopft werden, damit er den produktionstechnischen Anforderungen genügte und “topfeben” wurde. Bei Gesamtkosten von 5,7 Mio. Euro ist dies die größte der bisherigen Erschließungsmaßnahmen in der Verbandsgemeinde. 2,8 Mio. Euro übernimmt dabei das Land. ....
Als gemeinschaftliches Mammut-Projekt zeigt sich die Ansiedlung der Fa. ALUPROTECT ONE auch insgesamt: Realisiert wird hier eine Produktionsstätte, die die Verbandsgemeinde, die Ortsgemeinden Heiligenroth und Ruppach-Goldhausen, die Wirtschaftsforderungsgesellschaft
a des Westerwaidkreises und das Land Rheinland-Pfalz
in einer sehr unkonventionellen, eng ineinander ver-
Die Rohbauarbeiten an den Produktionshallen der Fa. ALUPROTECT ONE sind abgeschlossen. 150x 50 Meter Grundfläche misst das imposante Gebäude.
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zahnten Zusammenarbeit für die Region gewinnen konnten. 50 Arbeitsplätze im ersten Bauabschnitt, bis zu 150 in der zweiten Stufe sind anvisiert. Die Produktion soll in 2004 starten.
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ALUPROTECT ONE beschichtet Oberflächen mit Aluminium, und zwar vonwiegend für die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen und Elektrotechnik. Die Firma besitzt das weltweite Patent auf ein vom Max-Planck-Insti- tut entwickeltes Verfahren. 25 Mio. Euro investiert die Friedhelm-Loh-Gruppe in das Unternehmen ALUPROTECT ONE.
Spatenstich zu Beginn der Erschließung des Gewerbegebietes “Illbach II”, Heiligenroth. (v.l.n.r.: Herr Reifferscheidt, Planungsbüro Leis-Bodora; Ortsbürgermeister Erich Herbst, Heiligenroth; Bürgermeister Edmund Schaaf; Erster Beigeordneter Andree Stein)
waltischule Montabaur-Hotressen
Erste Ganztagsschule In Her verbandsgemeinde
ln der Verbandsgemeinde Montabaur gibt es seit dem Schuljahr 2003/04 erstmals eine Ganztagsschule: die Waldschule in Montabaur-Horressen. Von Anfang an fand das Projekt in der Politik, seitens der Schulleitung, sowie unter Lehrern, Schülern und Eltern viele Befürworter. Um 152 Schüler, die das Ganztagsbetreuungsangebot nutzen möchten, sinnvoll verköstigen zu können, wurde - anstelle eines alten, abbruchreifen Schulpavillons - eine Mensa errichtet. Innerhalb von vier Monaten war das Gebäude fertig gestellt. Ein modernes Pultdach, große Fensterflächen, viel warmes Rot und Orange machen es - innen wie außen - zu einem ansprechenden Blickpunkt. In seiner Ansprache anlässlich der Einweihungsfeier lobte Bürgermeister Edmund Schaaf die freundliche Umgebung, in der nun die Schüler ihr Mittagessen einnehmen können. Der Neubau, dessen Gesamtkosten sich auf rund 300.000 Euro belaufen, wird mit Haushaltsmitteln der Verbandsgemeinde und in Aussicht gestellten Zuschüssen von Land und Kreis finanziert.
Ganztagesschüler beim Mittagessen
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Teilansicht des neuen Mensagebäudes
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