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Linz (cf) - Der wunderschöne kleine Weihnachtsbaum ist zu einer stattlichen Fichte gewachsen, immer noch eine Augenweide. Aber nach dem heißen und trockenen Sommer droht Gefahr: Fichten sind Flachwurzler, und wenn jetzt der Herbstreaen das Erdreich aufweicht, könnte sie in den Herbststür­men den Halt verlieren. Das gilt umso mehr, wenn die Trockenheit das dicht an der Oberfläche lie­gende Wurzelwerk beschädigt und Mangelernährung den Baum geschwächt hat. Mit Rat und Tat hilft der Baumdienst Siebengebirge. Vielleicht ist die Fichte ja noch zu retten und mit ihr die Erinnerungen. Vorbeugen ist besser als heilen könnte der Wahlspruch des Unternehmens lauten, das vor fast 20 Jahren von dem Briten Gary Blackburn gegründet wurde. Kehren wir zu dem in die Jahre gekomme­nen Weihnacntsbaum zurück: Blackburns Spezialisten um Koordinator Ralf Frings würden die Standfestigkeit des Baumes prüfen, nachschauen, ob die Wurzeln ihn noch ausreichend ernähren und alles tun, um ihn zu ret­ten. Wenn er dennoch gekürzt oder gefällt werden müsste, käme bei ent­sprechendem Schwierigkeitsgrad der Star der Truppe, der Australier Tra- vis Chance, zum Einsatz. Ihm ist kein Baum zu hoch, um ihn von überflüs­sigem oder totem Geäst zu befreien oder mit seiner Kettensäge von oben nach unten abzutragen. Spektakulär war im Herbst vergangenen Jahres das Fällen einer 30 Meter hohen Eiche im Park von Schloss Drachenburg, die umzustürzen und eine Gefahr für die Besucher zu werden drohte.

Vom Ansehen des Unternehmens mit Sitz in Linz-Kretzhaus zeugt die Kun­denliste: Gemeinden, Naturschutzverbände, Unternehmen, Forsiämterund Privathaushalte. Davon zeugt aber auch die Prominenz der Baum-Patien­ten. Die Stadt Montabaur hat den Baumdienst Siebengebirge mit der Pfle- r

§ e eines Bestandes von 600 Jahre alten Eichen und Linden betraut. Ein an- eres Naturdenkmal, eine Linde an der Dernbacher Kapelle, befreiten die Baumpfleger von totem Geäst. Der 40 Meter hohe Baum konnte bleiben, ohne das kleine Gotteshaus zu gefährden. Und dann war da noch die le­gendäre alte Eibe in der Nähe des Klosters Heisterbach. Dem Baum droh­te der Hungertod. Gezielter Rückschnitt rettete ihm das Leben.

Für ihre Arbeit ist den Männern vom Baumdienst Siebengebirae kein Waldgelände zu schwierig und kein Garten zu eng. Sie verzichten auf Hubwagen und verwenden stattdessen die Doppelseiltechnik, die Blackburn aus England mitgebracht hat. Dort sammelte er nach dem Studium am Merrist Wood College in Surrey praktische Erfahrungen unter anderem im Sherwood Forest, den Robin Hood berühmt machte.

Blackburn, Frings und ihre etwa 20 Leute haben aber nicht nur Baum-Chir­urgie vom Sanieren bis Fällen im Programm. Nach dem MottoVorbeugen statt heilen untersuchen sie mit geschulten - und regelmäßig nachge­schulten - Augen zum Beispiel, ob Bodenverdichtung die'Existenz eines Baumes bedroht. So konnten sie die Kastanie am Winzerhäuschen retten, indem sie den Grund auflockerten und einer erneuten Verdichtung mit Sty­roporflocken vorbeugten, die Rinde behandelten und den Baum mit Spe­zialdünger wieder aufpäppelten.

Noch einmal zum Thema Flachwurzler: Dazu zählen nicht nur Fichten und

? et ferSpitzahorn 2 ! s .?wi e die eben erwähnte Rosskastanie, sondern auch Birken, einige Ahornsorten il n n .- Rot b u chen, Pappeln und Platanen.

Kbeim BaumHitn rr l e oV 0 1 n Profis unter die Lupe genommen werden sollen, dann melden Sie sich ein- Paumdienst Siebengebirge, Forsthaus Reifstein, Telefon: 0800-2286343 oder per E-Mail: bu- Wiroe ril eben 9 eb,r 9e-de. Weit

/eitere Infos erhalten Sie auch im Internet unter: www.baumdienst-

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