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Nr. 48 *

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Nr. 46/2002

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Das vergessene Denkmal

Zur Erinnerung an Gefallene des Krieges 1914/18

nähern uns langsam Zeiten, da uns die Opfer der 'hege und Gewalt und ihre Schicksale fremd werden; Jirlesen unbekannte Namen und erinnern uns hin und Werder Jahre, die uns selbst überleben ließen, den ideren aber den Tod brachten. An den Soldatengrä- rn stehen, wenn überhaupt, Enkel oder Urenkel, >n die Vorfahren in Feldgrau vielleicht nur noch vage Erzählungen bekannt sind. Ein paar Jahrzehnte leiferund die Erinnerung auch an diese Toten ist von irVergangenheit aufgesogen, ie das Gedenken an jene, denen vor den Toren der , da, wo die Segelflieger daheim sind, einst ein lenkmal errichtet wurde: Auf demKörlen läuft die und Landebahn, von der Hollerer Straße gese- len. nach etwa 800 Meter geradewegs auf eine frei ste- mde Baumgruppe von Taxus oder Eiben zu, die einen ius Bruchsteinen gemauerten, etwa einen Meter hohen lock umgibt. Alte Einwohner waren der Meinung, es odele sich um die Reste eines Denkmals, das nach lern letzten Krieg zur Erinnerung an die Gefallenen des

Infanterie-Ersatzbataillons 80, das 1937/39 in Monta­baur in Garnison lag, errichtet worden sei. Doch dem war nicht so .

Nachforschungen im Stadtarchiv führten zur WZ-Aus- gabe Nr. 166 vom 20. Juli 1960, wo sich das abgebil­dete Foto und die erläuternde Unterzeile fanden. Von einer Feierstunde nach Restaurierung des Denkmals ist keine Rede, keine Spur auch von der erwähnten Ein­heit, deren Gefallenen hier ein Denkmal gesetzt wurde. Auch die Nachforschungen der Bundeswehrverwaltung blieben erfolglos. Fest steht nur, auf wen der Verfall des Denkmals zurückgeht: Es sind die Menschen, die über Jahrzehnte diese Gedenkstätte und die Toten aus dem Gedächtnis verloren haben. An sie zu erinnern, wollte Absicht dieses Beitrags zum lokalen Volkstrauertag 2002 sein. Und die Mahnung an uns alle: Lasset uns unsere Toten nicht vergessen, auch wenn wir sie nicht gekannt haben und beherzigen wir, was ihre Gräber und Denkmale sagen: Setzet euch für den Frieden ein!

Josef Otto Schneider

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Einladung zur Gedenkstunde am Volkstrauertag

imntag, 17. November 2002

Venn wir am Volkstrauertag der Opfer H

MTerror gedenken, geht unser Blic zu ks vergangene, von zwei Weltkriegen g lete 20 . Jahrhundert.

losere Trauer ist nicht machtlos.

loser Volkstrauertag ist nicht nur ein Tag

®ms. Er ist zugleich ein Tag des Nachden üe Zukunft.

p diesem Tag des Erinnerns und Nachdenkei W eine Wirkung aus. Sie soll trotz eines w Wungsvollen Anfangs ein friedvolleres Wert werden als das vergangene. Dieses P unser aller Einsatz wert.

r ^onen der Stadt Montabaur und pdes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.

p alle Bürger und besonders die heranwac ^ Generation zur Gedenkstunde

am Sonntag, den 17. November 2002 um 17.30 Uhr auf denEhrenhain Westerwald 1939/45 Friedhof der Stadt Montabaur, an der Friedensstraße ein.

Die Kranzniederlegung erfolgt im Auftrag der Lan­desregierung. Die Ansprache hält der Landrat des Westerwaldkreises, Peter Paul Weinert.

Zur Feierstunde wirken mit

der Männergesangverein Mendelssohn Bartholdy 1855 e. V. Montabaur der Musikverein 1930 Simmern e. V. der Ehrenzug der Bundeswehr Montabaur die Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur

die Abordnung der Schützengesellschaft St. Sebastianus 1588/1957 e. V. Montabaur Dr. Paul-Josef Possel-Dölken Dieter Kanz,

Stadtbürgermeister Beauftragter des

Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.