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Wochenblatt VG Montabaur

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Wer jetzt Blumenzwiebeln pflanzt, erlebt im Frühjahr sein buntes Wunder. Nicht nur Tulpen und Narzissen müssen ab September (bis spätestens Frostbeginn) in den Boden. Zu den ausge­fallenen, aber nicht minder dekorativen Frühjahrsblühem gehören Kibitzei (Frittilaria meleagris), Winterling (Eran- this hyemalis), Frühlings­lichtblume (Colchicum bul- bocodium), Schneestolz (Chinodoxa), Blumenlauch (Allium), Berganemone (Ane­mone blanda), Hundszahn . (Erythronium), Zwiebeliris, Märzbecher (Leucojum ver- num), Milchstern (Ornitho- galum umbellatum), Pusch- kinie (Puschkinia scilloides), Blaustern (Scilla bifolia) und andere mehr. Da nicht alle Blumenzwiebeln zur glei­chen Zeit blühen und auch die einzelnen Sorten unter­schiedliche Blühtermine haben, kann man bei ge­schickter Auswahl einen Blü­tenflor vom Vorfrühling bis in den Frühsommer erreichen. Lichte Gehölzränder, Stau­denrabatten und Rosen­beete sind ideale Standor­te für fast alle Blumenzwie­beln. Die schönsten Blühef- fekte werden erzielt, wenn man mehrere Zwiebeln einer Art in Tuffs zusam­menpflanzt.

Blumenzwiebeln lieben einen gut durchlässigen Boden.

Unter Umständen muss er mit Sand vermischt werden.

In schweren, zu Staunässe neigenden Böden können die Zwiebeln leicht verfaulen. Schutz vor Mäusefraß bie ; ten gitterartige Blumen­zwiebelschalen, die in den Boden gesenkt werden. Je nach Art pflanzt man die Blumenzwiebeln zwischen fünf und 15 cm tief. Aus­nahmen bilden zum Beispiel Kibitzei und Lilien, sie be­nötigen Pflanztiefen bis zu 25 cm. Uber Winter ist eine leichte Schutzdecke aus Fichtenreisig und Laub an­gebracht, sofern starke Kahl­fröste drohen. Winterhärte Blumenzwie­beln bleiben über Jahre im Boden. Um jedes Frühjahr, einen schönen Blütenflor zu erleben, müssen die ver­blühten Blüten abgeschnit­ten werden. Das Laub lässt man ganz langsam abwel- 5 ken, weil dadurch Nähr-jf stoffe in die Zwiebeln trans- ^ portiert werden, die die °l Pflanzen für die Blüfenbil-1 düng benötigen. |f

Während des Sommers gj müssen Blumenzwiebeln oi nicht besonders gepflegt werden. Am besten mar- 4 kiert man die Stellen, an |l denen sich die Zwiebeln o.

befinden, um dort eine vor-|i sichtige Bodenbearbeitung | vornehmen zu können, ij

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