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Nr. 28/2002
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den Zähne” beschlossen die Kinder des Kindergartens “Himmelfeld”, nachdem sie zusammen mit ihren Erziehern festgestellt hatten, dass viele Süßigkeiten ohne Zähneputzen und tägliches “Milchschnitten- und Süßigkeitenfrühstück” zwar den Zahntierchen Spaß machen, nicht aber den Kindern, denn Löcher in den Zähnen tun sehr weh. So wurde gemeinsam überlegt, was die Zähne gesund erhält und danach beschlossen, Milchmixgetränke selbst zuzubereiten und ein zahngesundes Frühstück in Form eines Obst- und Rohkostfondues mit Quarkdip zu gestalten. Die Kinder schnippelten und rührten mit Begeisterung und stellten fest, dass Gesundes sogar gut schmecken kann.
Damit man aber auch in den Genuß von Süßigkeiten ohne anschließende Reue und Zahnschmerzen kommt, organisierten die Erzieher und Kinder ein “Schnuckelfrühstück” mit anschließender Zahnputzaktion, die durch die vom Jugendzahnpflegedienst gespendeten Zahnbecher und -bürsten unterstützt wurde. Ein Besuch beim Zahnarzt Hagelauer war für alle sehr interessant: durch Einfärben der Zähne konnten Kinder und Erwachsene feststellen, ob sie ihre Zähne “picobello” geputzt hatten. Ganz Mutige durften sich auf den Behandlungsstuhl setzen und die Zahnarztinstrumente kennenlernen. Im Kindergarten wurde das Erlebte durch ein selbstgeschriebenes Lied, Bilderbücher, Rollenspiele und Experimente aufgearbeitet und
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ema vertieft. Die Kinder gestalteten selbst Zähne aus Styropor. Kle lderFreizeHfundpdding wurden eingesetzt um zu demonstrieren, wie Zucker 02 in Urlaub. Nr in die Zähne frißt. Zum Abschluss der Aktion “Gesunde Zähne” i der Gemeiiwin Kinder und Erzieher ein Zahntheater, das in einer Bettuch-Mund- n der Pfaneipialfgeführt wird und das neue Kindergartenjahr einläutet.
Barbara verst. die Pfa neinde
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Sommerfest im Kindergarten Holler
Unter dem Motto “Natur pur” stand das Sommerfest des Kindergartens am 16.06.2002. Los ging es am Nachmittag mit den Kindergartenkindern, die die Besucher mit Darbietungen in der Halle begrüßten. Die toll eingeübten Musikstücke, Lieder und Gedichte erfreuten alle Zuschauer. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnte am Gelände des Kindergartens der “Fühl- und Riechparcours” besucht werden. Ob barfuß über Erbsen und Heu, Rasierschaum und Tannenzapfen mit den Händen erfühlen, Gerüche in Dosen erkennen oder den Seilparcours meistern, die Kinder waren begeistert. Bei strahlendem Sonnenschein, leckeren Würstchen vom Grill und kalten Getränken war es für alle ein rundum gelungenes Fest.
Überwältigende 94 % stimmen Fusion zu
Namengebung “Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzhausen eG” sorgt für Diskussion
Weit über 500 Vertreter, Mitglieder, Gäste konnte Aufsichtsratsvorsitzender Eduard Born von der Volksbank Montabaur zur 143. Vertreter-/Gene- ralversammlung in der Stadthalle Montabaur begrüßen. Neben der Berichterstattung über die geleistete Arbeit der Volksbank im Geschäftsjahr 2001 und den Beschlußfassungen über die Feststellung des Jahresabschlusses, sowie die Gewinnverwendung, war der Tagesordnungspunkt Verschmelzung mit der Volksbank Höhr-Grenzhausen eG, sicher der bedeutendste.
Den Bericht über die Entwicklung der Volksbank Montabaur trug Vorstand Detlef Nießen vor. Zunächst skizzierte Nießen das wirtschaftliche Umfeld, in dem sich die Bank im Jahr 2001 bewegte.
2001 bezeichnete er als ein schwieriges Wirtschaftsjahr mit dem schwächsten Wirtschaftswachstum (0,6 %) seit der Wiedervereinigung, mit Insolvenzrekorden, insbesondere im Mittelstand. “Deutschlands Wirtschaft, der einstige Musterschüler wurde zum Sorgenkind” in Europa, so Nießen. Nur durch politische Tricks blieb der blaue Brief der Europäischen Union in Sachen Staatsverschuldung in 2001 noch einmal aus. Schlimmer noch als in der Wirtschaft sah demzufolge auch das Börsenumfeld in 2001 aus. Regelrechte Kurseinbrüche und ein 20%-iger Rückgang des DAX waren die Folge.
Konkret zur Entwicklung der Volksbank Montabaur wartete Nießen mit folgenden Zahlen auf, die letztmals in D-Mark bilanziert wurden. Die Bilanzsumme von 581 Mio. DM war leicht rückläufig. Gründe hierfür lagen in der Verlagerung von Bankgeschäften der Volksbank-Kunden in das außerbilanzielle Kredit- und Investmentgeschäft innerhalb des genossenschaftlichen Finanz-Verbundes. Trotz Börsenflaute war ein starker Zuwachs im Investmentsparen zu verzeichnen. Die gesamten Kundeneinlagen betrugen 653 Mio. DM, wobei 437 Mio. DM auf Bankeinlagen und 216 Mio. DM auf Anlagen innerhalb des Finanzverbundes entfallen. Dies insbesondere auf die Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V Versicherung.
Die Entwicklung im Kreditgeschäft war durch die schwache Kreditnachfrage in der Region geprägt. 25 % Minus bei den Baugenehmigungen, und die sehr verhaltene Investitionsneigung bei Firmen führte dazu, dass die Kreditneuzusagen von 90 Mio. DM in 2000 auf 76 Mio. DM in 2001 zurückgingen. Insgesamt stellt die Volksbank ihren Kunden 626 Mio. DM Kredite zur Verfügung. Davon entfallen 446 Mio. DM auf bilanzwirksame Volksbankkredite und 180 Mio. DM auf Kredite im FinanzVerbund wie z.B. bei der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank DG HYP in Hamburg, der Münchener Hypothekenbank, der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung.
Den wohl deutlichsten Rückgang hatte das Wertpapiergeschäft zu verzeichnen. Hier lag die Volksbank Montabaur mit 38 % Rückgang noch sehr gut, wenn man bedenkt, dass diese Geschäftssparte bei anderen Banken teilweise Einbrüche von mehr als 50 % zu verzeichnen hatte. Nach den Worten von Nießen ist die Volksbank Montabaur trotz dieser Zahlen mit dem Gesamtergebnis nicht unzufrieden. Denn dem anhaltenden Druck auf die Zinsmarge und den Ertragsrückgängen im Provisionsgeschäft stand auch ein erfreulicher Rückgang der Kosten gegenüber (minus 2,5 %). Somit erhalten die über 11.000 Volksbank-Mitglieder auch wiederum eine attraktive überdurchschnittliche Rendite von 7 % für ihre Volksbankanteile, die mittlerweile auf über 90.000 angewachsen sind. Somit stellen die Mitglieder 4,5 Mio. DM Eigenkapital für die Bank zur Verfügung.
In seinen weiteren Ausführungen dankte Nießen allen Volksbank-Mitarbeitern, insbesondere aber den Mitgliedern und Kunden, dass es bei der größten logistischen Herausforderung, der Eurobargeldeinführung, keinerlei Probleme gab. Alle Privat- und Firmenkunden konnten reibungslos mit der neuen Währung versorgt werden.
Sehr engagiert und leidenschaftlich trug Nießen dann die Begründung zur Verschmelzung mit der Volksbank Höhr-Grenzhausen vor. Demzufolge eindeutig war auch das Abstimmungsergebnis, in dem 95 % der Vertreter der Verschmelzung zustimmten. In der anschließenden sehr lebendigen Diskussion um die Namengebung für das neue Kreditinstitut zeigte sich dann “gelebtes Genossenschaftswesen”. Viele Pro- und Contra-Argu- mente wurden offen und ehrlich angesprochen und sorgten für eine konstruktive Diskussion.

