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Nr. 28/2002

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r m on in Not 9 Für alle Angelegenheiten in Sachen Tierschutz - Tabor Tierschutz e.V. gerne als Ansprechpartner zur

ä Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern:

1 Vorsitzender Klaus Böckling, Tel. 02602/180826 oder

917653, Mobilfunk 0171/2439685

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den Zähne beschlossen die Kinder des KindergartensHimmelfeld, nachdem sie zusammen mit ihren Erziehern festgestellt hatten, dass viele Süßigkeiten ohne Zähneputzen und täglichesMilchschnitten- und Süßigkeitenfrühstück zwar den Zahntierchen Spaß machen, nicht aber den Kindern, denn Löcher in den Zähnen tun sehr weh. So wurde gemeinsam überlegt, was die Zähne gesund erhält und danach beschlos­sen, Milchmixgetränke selbst zuzu­bereiten und ein zahngesundes Frühstück in Form eines Obst- und Rohkostfondues mit Quarkdip zu gestalten. Die Kinder schnippelten und rührten mit Begeisterung und stellten fest, dass Gesundes sogar gut schmecken kann.

Damit man aber auch in den Genuß von Süßigkeiten ohne anschließen­de Reue und Zahnschmerzen kommt, organisierten die Erzieher und Kinder einSchnuckelfrühstück mit anschließender Zahnputzaktion, die durch die vom Jugendzahnpfle­gedienst gespendeten Zahnbecher und -bürsten unterstützt wurde. Ein Besuch beim Zahnarzt Hagelauer war für alle sehr interessant: durch Einfärben der Zähne konnten Kinder und Erwachsene feststellen, ob sie ihre Zähnepicobello geputzt hat­ten. Ganz Mutige durften sich auf den Behandlungsstuhl setzen und die Zahnarztinstrumente kennenler­nen. Im Kindergarten wurde das Erlebte durch ein selbstgeschriebe­nes Lied, Bilderbücher, Rollenspiele und Experimente aufgearbeitet und

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ema vertieft. Die Kinder gestalteten selbst Zähne aus Styropor. Kle lderFreizeHfundpdding wurden eingesetzt um zu demonstrieren, wie Zucker 02 in Urlaub. Nr in die Zähne frißt. Zum Abschluss der AktionGesunde Zähne i der Gemeiiwin Kinder und Erzieher ein Zahntheater, das in einer Bettuch-Mund- n der Pfaneipialfgeführt wird und das neue Kindergartenjahr einläutet.

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Sommerfest im Kindergarten Holler

Unter dem MottoNatur pur stand das Sommerfest des Kindergartens am 16.06.2002. Los ging es am Nachmittag mit den Kindergartenkindern, die die Besucher mit Darbietungen in der Halle begrüßten. Die toll eingeübten Musikstücke, Lieder und Gedichte erfreuten alle Zuschauer. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnte am Gelände des Kindergartens der Fühl- und Riechparcours besucht werden. Ob barfuß über Erbsen und Heu, Rasier­schaum und Tannenzapfen mit den Hän­den erfühlen, Gerüche in Dosen erkennen oder den Seilparcours meistern, die Kinder waren begeistert. Bei strahlendem Son­nenschein, leckeren Würstchen vom Grill und kalten Getränken war es für alle ein rundum gelungenes Fest.

Überwältigende 94 % stimmen Fusion zu

NamengebungVolksbank Montabaur-Höhr-Grenzhausen eG sorgt für Diskussion

Weit über 500 Vertreter, Mitglieder, Gäste konnte Aufsichtsratsvorsitzen­der Eduard Born von der Volksbank Montabaur zur 143. Vertreter-/Gene- ralversammlung in der Stadthalle Montabaur begrüßen. Neben der Berichterstattung über die geleistete Arbeit der Volksbank im Geschäfts­jahr 2001 und den Beschlußfassungen über die Feststellung des Jahres­abschlusses, sowie die Gewinnverwendung, war der Tagesordnungspunkt Verschmelzung mit der Volksbank Höhr-Grenzhausen eG, sicher der bedeutendste.

Den Bericht über die Entwicklung der Volksbank Montabaur trug Vorstand Detlef Nießen vor. Zunächst skizzierte Nießen das wirtschaftliche Umfeld, in dem sich die Bank im Jahr 2001 bewegte.

2001 bezeichnete er als ein schwieriges Wirtschaftsjahr mit dem schwäch­sten Wirtschaftswachstum (0,6 %) seit der Wiedervereinigung, mit Insol­venzrekorden, insbesondere im Mittelstand.Deutschlands Wirtschaft, der einstige Musterschüler wurde zum Sorgenkind in Europa, so Nießen. Nur durch politische Tricks blieb der blaue Brief der Europäischen Union in Sachen Staatsverschuldung in 2001 noch einmal aus. Schlimmer noch als in der Wirtschaft sah demzufolge auch das Börsenumfeld in 2001 aus. Regelrechte Kurseinbrüche und ein 20%-iger Rückgang des DAX waren die Folge.

Konkret zur Entwicklung der Volksbank Montabaur wartete Nießen mit fol­genden Zahlen auf, die letztmals in D-Mark bilanziert wurden. Die Bilanz­summe von 581 Mio. DM war leicht rückläufig. Gründe hierfür lagen in der Verlagerung von Bankgeschäften der Volksbank-Kunden in das außerbi­lanzielle Kredit- und Investmentgeschäft innerhalb des genossenschaftli­chen Finanz-Verbundes. Trotz Börsenflaute war ein starker Zuwachs im Investmentsparen zu verzeichnen. Die gesamten Kundeneinlagen betru­gen 653 Mio. DM, wobei 437 Mio. DM auf Bankeinlagen und 216 Mio. DM auf Anlagen innerhalb des Finanzverbundes entfallen. Dies insbesonde­re auf die Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V Versicherung.

Die Entwicklung im Kreditgeschäft war durch die schwache Kreditnach­frage in der Region geprägt. 25 % Minus bei den Baugenehmigungen, und die sehr verhaltene Investitionsneigung bei Firmen führte dazu, dass die Kreditneuzusagen von 90 Mio. DM in 2000 auf 76 Mio. DM in 2001 zurückgingen. Insgesamt stellt die Volksbank ihren Kunden 626 Mio. DM Kredite zur Verfügung. Davon entfallen 446 Mio. DM auf bilanzwirksame Volksbankkredite und 180 Mio. DM auf Kredite im FinanzVerbund wie z.B. bei der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank DG HYP in Ham­burg, der Münchener Hypothekenbank, der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung.

Den wohl deutlichsten Rückgang hatte das Wertpapiergeschäft zu ver­zeichnen. Hier lag die Volksbank Montabaur mit 38 % Rückgang noch sehr gut, wenn man bedenkt, dass diese Geschäftssparte bei anderen Banken teilweise Einbrüche von mehr als 50 % zu verzeichnen hatte. Nach den Worten von Nießen ist die Volksbank Montabaur trotz dieser Zahlen mit dem Gesamtergebnis nicht unzufrieden. Denn dem anhalten­den Druck auf die Zinsmarge und den Ertragsrückgängen im Provisions­geschäft stand auch ein erfreulicher Rückgang der Kosten gegenüber (minus 2,5 %). Somit erhalten die über 11.000 Volksbank-Mitglieder auch wiederum eine attraktive überdurchschnittliche Rendite von 7 % für ihre Volksbankanteile, die mittlerweile auf über 90.000 angewachsen sind. Somit stellen die Mitglieder 4,5 Mio. DM Eigenkapital für die Bank zur Ver­fügung.

In seinen weiteren Ausführungen dankte Nießen allen Volksbank-Mitar­beitern, insbesondere aber den Mitgliedern und Kunden, dass es bei der größten logistischen Herausforderung, der Eurobargeldeinführung, kein­erlei Probleme gab. Alle Privat- und Firmenkunden konnten reibungslos mit der neuen Währung versorgt werden.

Sehr engagiert und leidenschaftlich trug Nießen dann die Begründung zur Verschmelzung mit der Volksbank Höhr-Grenzhausen vor. Demzufolge eindeutig war auch das Abstimmungsergebnis, in dem 95 % der Vertre­ter der Verschmelzung zustimmten. In der anschließenden sehr lebendi­gen Diskussion um die Namengebung für das neue Kreditinstitut zeigte sich danngelebtes Genossenschaftswesen. Viele Pro- und Contra-Argu- mente wurden offen und ehrlich angesprochen und sorgten für eine kon­struktive Diskussion.