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02602/5590
02602/18410
02620/2273 (privat)
02603/972286
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02602/4761
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rlsbezirk II gehören die Gemeinden Eitelborn, Kadenbach, Zimmern. Zum Schiedsamtsbezirk III gehören die Gemein- •ih, Horbach, Hübingen, Niederelbert, Oberelbert, Wel- ■*, Untershausen, Stahlhofen und Daubach. risbezirklV gehören die Gemeinden Girod, Großholbach, Heilberscheid, Niedererbach, Nomborn, Nentershausen, .".d Ruppach-Goldhausen.
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haftsförderung eingestellt
! Saben und Ziele der Verbandsgemeinde Montabaur sind »angebundenen Erwartungen hoch. Allein die Realisie- jftyojekten” wie ICE-Park oder Westerwald-Kaserne in der risrngroße Anstrengungen. Neue Denkansätze und Her- zen sind für die Organisation und Vermarktung notwendig.
Die Verbandsgemeinde Montabaur geht diese Herausforderung offensiv an. Ein Baustein ist die Verstärkung des Teams im Bereich Wirtschaftsförderung durch eine neue Mitarbeiterin: Lydia Berressem ist 27, geboren in Polch und wohnhaft in Koblenz. Nach dem Fachabitur im Bereich Wirtschaft studierte sie Stadtplanung. Zuletzt war sie im “Forum Konversion und Stadtentwicklung” tätig, das im Auftrag des __ Landes Kommunen bei der Umnut- rf&j zung ehemaliger militärisch genutzter Flächen unterstützt. Bei dieser Tätigkeit konnte sie einige Erfahrungen bei der Entwicklung von Projekten sammeln, wie z.B. in Zweibrücken oder Koblenz. Wirtschaftsförderung ist keine neue Aufgabe für die Verbandsgemein- 1 int Rathaus de, seit Jahren ist je ein Mitarbeiter Berressem, in der Verwaltung damit betraut.
I ^Schwerpunkten Neu ist ein offensive Vermarktung Begionalpla - und Positionierung der Verbands- 1 ~' gemeinde als Gewerbestandort in
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^Ä^ h ^ a, ;. seit 1. Januar 2002 im Amt, hat für die nattsförderung eine Stabstelle geschaffen. Ihre
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Zuordnung zur Verwaltungsleitung soll zeigen: “Die Wirtschaftsförderung , n . aer .'' er ‘ 3an d s ge |T| eind e Montabaur Chefsache!” Um den schnellen d kontinuierlichen Informationsfluss mit den zuständigen Fachberei- cnen zu gewährleisten, wird eine Projektgruppe gebildet, in der alle Mit- roeitermnen und Mitarbeiter, die mit der Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen befasst sind, integriert sind. Die Wirtschaftsförderung soll Schnittstelle sein und über die Vermarktung der Flächen hinaus die Projekte verbinden. Faktoren, wie z.B. Unternehmerfreundlichkeit in der Verwaltung oder Umwelt- und Lebensqualität in der Region werden neben guter Verkehrsanbindung oder Flächenverfügbarkeit immer wichtiger. Wichtige Aufgabe ist es daher alle Beteiligten zusammenzubringen und gemeinsam für diese Entwicklungschance zu arbeiten. “Denn nur wenn alle an dieser Zukunft arbeiten, kann es gelingen.”
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Keine FSME-Fälle im Westerwald bekannt
Kreisgesundheitsamt gibt Negativbescheid über Frühsommer- Meningoenzephalitis Erkrankungen, warnt jedoch vor der Borellio- se-lnfktion durch Zeckenbisse
“Bei einem Zeckenbiss denken leider noch viele Menschen nur an die Möglichkeit der FSME-Erkrankung,” so Dr. Ursula Kaiser vom Kreisgesundheitsamt. “Dabei ist die Gefahr der Infektion durch diesen Virus relativ klein und für den Westerwald besteht überhaupt kein Infektionsrisiko. FSME ist eine meldepflichtige Erkrankung. Weder in den vergangenen Jahren noch im laufenden Jahr wurde uns eine Erkrankung gemeldet”. Eine Impfung wird laut STIKO (Ständige Impfkommission) nur für sogenannte Risikogebiete empfohlen. Diese sind für Deutschland in Teilen von Baden- Württemberg, Bayern und Hessen (Odenwald). Risikogebiete sind Landkreise, in denen mindestens fünf FSME-Erkrankungen in fünf Jahren oder mindestens zwei FSME-Erkrankungen innerhalb eines Jahres registriert werden. In Deutschland erkranken jährlich etwa 100 bis 200 Menschen an FSME, dagegen 100.000 an Borelliose. “Die Borelliose-Erkrankung halte ich für viel gefährlicher, weil sie viel harmloser als die FSME-Erkrankung beginnt und deshalb oft nicht rechtzeitig erkannt wird.” Kaiser weiter: “Grippesymptome können die Erkrankung ankündigen, oder das sogenannte Erythema migrans, eine Rötung und Schwellung um die Einstichstelle tritt auf. Dann kann es Monate dauern, bis sich gelenk- und Muskelschmerzen einstellen, weshalb oftmals ein Orthopäde aufgesucht wird. Fehldiagnosen wie Ischialgie und Bandscheibenschaden kommen vor. Die Betroffenen fühlen sich müde und schlapp. Eine Ursache wird oft nicht gefunden und die Erkrankten werden entweder als Hypochonder abgestempelt oder wandern zum Psychiater. Im letzten Stadium, der Neuroborelliose, die Jahre nach der Infektion auftreten kann, kommt es zu Nervenentzündungen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Auch Herzmuskelentzündungen und Hörstürze können auftreten.
Die FSME-Erkrankung verläuft dagegen relativ rasch. Bereits nach ca. 2 Wochen komme es ebenfalls zu grippeartigen Symptomen. Kurze Zeit später treten Nervenentzündungen und Lähmungen auf.
Gegen die Borelliose gibt es im Gegensatz zur FSME keine Impfung. Dafür aber bei rascher Diagnose wirksame Antibiotika. “Entscheidend ist, dass man die Zecke so schnell wie möglich mit einer Pinzette entfernt. Je länger die Zecke saugen kann, desto größer ist die Gefahr der Bakterienübertragung. Auf kleinen Fall dürfen Öl oder sonstige Klebstoffe auf die Haut aufgebracht werden, da im Erstickungskampf die Zecke die Erreger in die .Blutbahn presst.” Trotzdem sollte man sich nicht die Freude an der Natur verderben lassen. “Möglichst eine lange Hose und feste Schuhe beim Wandern anziehen und jeden Abend den Körper auf Zecken absuchen”.
Infos unter Tel.: 02602/124-724.

