Wochenblatt VG Montabaur
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Veranstaltungen vom Bildungswerk Westerwald
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Sitzungsmoderation
Die Vorbereitung, kreative Planung und Leitung von Sitzungen (Planungsgesprächen) soll erleichtert werden. Es wird in die Grundlagen der Moderationstechnik und in rhetorische Hilfsmittel eingeführt.
Dienstag, 23.04.2002, 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr
Höhn, Pfarrzentrum
Doris Metzner und Joh. Müller-Rörig
0,00 Euro
KEB-Bildungswerk, Telefon 02602/680230 1610
Bewegung in der Seniorenarbeit
Die Teilnehmenden erfahren, welche Risiken, vor allem aber welche Chancen Bewegungsübungen für die Gruppe, wie aber auch für zu Hause bieten. Einfache Übungen und Informationen geben einen ersten Überblick. Donnerstag, 25.04.2002, von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr Westerburg, Pfarrsaal Marianne Hilger und Joh. Müller-Rörig 0,00 Euro 1620
“Das habe ich nicht gesagt”
Sprachliche Missverständnisse zwischen Partner/-in, Eltern-Kind, Kolleginnen erkennen und vermeiden. Ziel dieses Kurses ist es. den scheinbar unvermeidlichen Kom- munikationsproplemen des Alltags auf die Spur zu kommen. Durch gezielte Theorievermittlung, praktische Übungen und Kleingruppenarbeit entwickeln Sie Ihr eigenes Konzept zur Verbesserung Ihrer Kommunikationsfähigkeit.
16.04./23.04./30.04./07.05./14.05.2002, jeweils 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr
Höhr-Grenzhausen, kath. Pfarrzentrum Doris Metzner, Dipl.-Sozialpädagogin 10,00 Euro + Material KEB-Bildungswerk, Telefon 02602/680230 1701
Herausforderung Gerechtigkeit Hinschauen und Handeln
23.04.2002, 19.30 Uhr Wirges, Bonifatiushaus Anna-Maria Kremer keine
Gabriele Kreß, Telefon 06435/1373 Elke Sittig, Telefon 02602/60496
Forum Vinzenz Pallotti
“Es knistert im Gebälk”
Konflikte als Ressource nützen
Konflikte austragen oder Konflikte ertragen? Für alle, die in ihrem Alltag dieses Spannungsfeld spüren und Interesse haben, neue Wege aus den Konflikten kennen zu lernen, bietet das FORUM VINZENZ PALLOTTI (Theologische Hochschule Vallendar) von Freitag, 3. Mai, 18.00 Uhr bis Sonntag, 5. Mai, 13.00 Uhr, ein Wochenendseminar an. Unter Leitung von Dr. Angelika Eckart, Familientherapeutin, können die Teilnehmer auf der Basis eines christlichen Konfliktethos lernen, wie Konflikte als lebensförderliche Ressource nutzbar werden.
Nähere Informationen und Prospekte: Tel. 0261 / 6402-249.
Montabaur
Stadtrat tagte am 19.03.2002
Dr. Possel-Dölken zum Stadtbürgermeister ernannt und ins Amt eingeführt
Unter dem Vorsitz des 1. Beigeordnete Peter Häußler wurde die jüngste Sitzung des Stadtrates am Dienstag, 19. März 2002 im Rathaus Montabaur eröffnet, in der zu Beginn die Ernennung, Vereidigung und Einführung des Stadtbürgermeisters anstand.
Peter Häußler überreichte Dr. Possel-Dölken hierzu die Ernennungsurkunde, entsprechend er nun die Amtsgeschäfte als ehrenamtlicher Bürgermeister fortführt. Nachfolgend legte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken vor dem Stadtrat den Eid ab und übernahm unmittelbar danach den Vorsitz in der Sitzung.
Die Ernennung von Dr. Possel-Dölken nahm der Vorsitzende der CDU- Fraktion, Dr. Hermann Jacoby zum Anlass, um im Namen aller im Rat vertretenen Fraktionen dem wiedergewählten Bürgermeister zu gratulieren In seiner Ansprache verwies er darauf, dass es ein nicht alltägliches Ereignis sei, wenn ein soeben in den Ruhestand getretener hauptamtlicher Bürgermeister einer Stadt- und Verbandsgemeinde erneut gewählt werde und sodann als Ehrenbeamter die Amtsgeschäfte der Stadt ausführe’
Nr -13/2002
Namens aller Ratsfraktionen wünschte er Dr. Possel-Dölken^hT^'T
liehe Hand, Umsicht und Geschick, sowie weiterhin viel Erfoln 9 •
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Arbeit mit dem Stadtrat zum Wohle der Bürgerinnen und Büraerrior fl ner Montabaur. a aer ^tadt
Verbandsbürgermeister Edmund Schaaf übermittelte die herzlich ü Glückwünsche und Grüße der Verbandsgemeinde und bot die ZuTlr menarbeit und Unterstützung des Verbandsgemeinderates sowie derV^ waltung an. In seiner Rede verwies auch Bürgermeister Schaaf auf besondere Situation, wonach er als sein designierter Nachfolger Dr P ' 6 sel-Dölken vor kurzer Zeit aus dem Amt des Verbandsbürgermeisters" abschiedete. Jetzt, so Bürgermeister Schaaf, stehe er hier als sein Nach" folger und sei dabei, wie Dr. Possel-Dölken in ein neues Amt als Stadt bürgermeister eingeführt werde und freue sich auf die weitere gemein me Arbeit in den nächsten Jahren. ni
Abschließend dankte er noch dem 1. Stadtbeigeordneten Peter Häußler der in der „bürgermeisterlosen Zeit” in enger Zusammenarbeit mit der Ver waltung die Amtsgeschäfte für die Stadt ausgeführt hatte. r '
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Bürgermeister Edmund Schaaf überreicht Dr. Possel-Dölken einen Blumenstrauß und verbindet mit der Gratulation zur Wahl als Stadtbürgerrrii ster den Wunsch auf weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbi'
Dr. Possel-Dölken bedankte sich bei allen Ratsmitgliedern sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Montabaur, die ihn zur Fortführung der Aufgaben als nun ehrenamtlicher Stadtbürgermeister motivierten und unterstützten. Er versicherte, sich mit ganzer Kraft in dieses Amt einzubringen, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Er grüßte auch all jene Ratsnf* glieder, Bürgerinnen und Bürger, die ihn nicht gewählt hatten und versicherte, dass er sein Amt als Interessenvertreter für die gesamte Bürgerschaft betrachte. Den Fraktionen bot Dr. Possel-Dölken seine Zusammenarbeit an und erklärte: “Ich hoffe, dass wir im Stadtrat in der Sache und in den Angelegenheiten unserer Stadt zum Gesamtwohl unserer Bürgerschaft und Stadt Zusammenarbeiten. Es stehen in den nächsten Jahren wichtige Entscheidungen und Entwicklungsschritte für die Stadt Montabaur an.” In Diskussionen könne durchaus um die bestmögliche Sachentscheidung gerungen werden. Es sei jedoch wichtig, unter Einbeziehung der Bürgerschaft in fairer Meinungsbildung zur Entscheidung zu gelangen.”
Stadtrat erklärt sein „Ja” zur Bildung von Ortsbezirken
Breiten Raum nahm in der Stadtratssitzung die Diskussion und Entscheidungsfindung über die Bildung von Ortsbezirken bzw. Wahl von Ortsbeiräten und Ortsvorstehern ein.
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Für die CDU-Fraktion erläuterte deren Vorsitzender, Dr. Hermann Jacoby nochmals Inhalt und Intention des bereits im Dez. 2001 eingebrachte/i Antrages. Demnach solle ein Grundsatzbeschluss herbeigeführt werden; in den Stadtteilen der Stadt Montabaur Ortsbeiräte zu bilden. Hierzu sollten die Hauptsatzung entsprechend geändert, die erforderlichen Haushaltsmittel im Etat 2002 eingestellt, sowie die Wahl der Ortsbeiräte am Tag der Bundestagswahl (22.09.2002) durchgeführt werden.
Dr. Jacoby erklärte, dass man nach Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in den einzelnen Ortsteilen die Meinung in Erfahrung gebracht habe, zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements Ortsbezirke in den Stadtteilen zu bilden. Die Gründe dafür lägen darin, dass - auch in Anbetracht der geringen Wahlbeteiligung - die Willensbildung und die Information vor Ort verbessert werden könnten, in dem man über dieses „Institut” engagierte Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Ortsteilen finde, die dann durch entsprechende Wahl legitimiert seien, für den Ortsteil zu sprechen und auch zu handeln. In den Ortsteilen habe man gewachser}® Strukturen und diese könne man - auch im Vergleich mit den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde sicherlich noch fördern und weiterwachsen lassen. Die Kernstadt, die hier nur scheinbar nicht beteiligt sei, habe die Möglichkeit über eine Intensivierung des Stadtmarketings und über die Arbeitskreise aktiv mitzuwirken.
In seinen weiteren Ausführungen betonte Dr. Jacoby, dass nun ein Grundsatzbeschluss herbeigeführt werden sollte, in den Stadtteilen der Stau Montabaur Ortsbezirke zu bilden. Damit werde die Möglichkeit eröffne . Ortsbeiräte zu wählen, eine Verpflichtung zur Wahl ergebe sich für di Bürgerinnen und Bürger daraus nicht. ,
Gemeinsam für die übrigen Fraktionen im Stadtrat (SPD, FWG, BfM un DSM) nahm der Fraktionsvorsitzende der SPD Karl-Heinz Bächer o lung zu diesem Thema.
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