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sucht: Mittelstandsfreundliche Kommunen
Sage. Ab sofort können Kommunen benannt werden/Bewer- jsslomulare liegen vor
«minister Hans-Artur Bauckhage hat nach der gelungenen Pre- 5 diJahr 2001 in diesem Jahr erneut den Landeswettbewerb “Mit- njslreundliche Kommunen” ausgeschrieben, jesebmerund Freiberufler aus Rheinland-Pfalz können ab sofort und 02 eine Kommune (Gemeinde, Verbandsgemeinde, Stadt |landkreis) aus Rheinland-Pfalz benennen und bewerten. Der Erheben für die Vorschläge ist nun erhältlich.
^wichtige Rahmenbedingung für den wirtschaftlichen Erfolg der mit- rjsehen Unternehmen ist die reibungslose Zusammenarbeit mit ihrer ! sie. Nur Kommunen, die die Anliegen der Wirtschaft ernst nehmen, {«Unternehmen halten und neue Betriebe ansiedeln”, begründete pBauckhage die erneute Ausschreibung. Eine mittelstandsfreund- pentierung zeige sich beispielsweise in schnellen Genehmigungs- shen oder in der Flexibilität und dem Engagement der kommunalen Mungsträger. Mittelstandsfreundliche Kommunen bildeten damit Nament einer erfolgreichen Standortpolitik des Landes, pbewerb solle eine aktive wirtschaftsorientierte Haltung der Kom- »auszeichnen und so in der Verwaltung noch mehr Bewusstsein für freundliche Strukturen wecken. Im Multimedia-Zeitalter spiel- psiInformations- und Serviceangebote über das Internet eine immer Rolle. „Bei der Ausschreibung des Wettbewerbs wird deshalb *011 Sonderpreis für den mittelstandsfreundlichsten Internetauftritt ^Kommune vergeben”, sagte Bauckhage.
^bewert) wird gemeinsam mit den Handwerkskammern, den Indu- ■ralHandelskammern, dem Landesverband der Freien Berufe, dem ^verband Einzelhandel Rheinland-Pfalz e.V., der Landesvereini- panland-pfälzischer Unternehmerverbände (LVU), den kommuna- wenverbänden und dem Institut für Mittelstandsökonomie Trier 'durchgeführt.
rfögen können beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landend Weinbau, Tel. 06131/162658, Fax: 06131/164033, E-Mail: ^.«wow$ki@nnwvlw.rlp.de oder bei den Kammern, Verbänden und kL. n ' an 9 e lordert werden. Sie sind auch über die Internet-Seite des d min ! s,eriums (www.mwvlw.rlp.de) in der Rubrik Aktuelles -
■-«erbe abrufbar.
fe 6rw ? lder Gründerkoffer überreicht - artet mit Online-Blumenversand
[L, a ® aller Geschäftsgründungen scheitern.
n!L en . 1 me ' s,en Fällen: Informationsmängel des Jungunter- W| H die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) des
Nr. 09/2002
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Westerwaldkreises jetzt mit dem Westenwälder Gründerkoffer begegnen, der eine Fülle von kostenlosen Informationen rund um das Thema “Existenzgründung” enthält. Den ersten Gründerkoffer konnte Landrat Peter Paul Weinert jetzt Ute Jung zusammen “mit den besten Wünschen für eine unternehmerische Zukunft” überreichen.
Die junge Unternehmerin aus Meudt plant einen Online-Blumenversand, der bundesweit operiert. “Art-Blumenversand ist ein Unternehmen des aufstrebenden E-Commerce. Die Idee, Blumen auf Bestellung über das Internet zu versenden, ist zwar nicht neu, aber dieser Markt wird zur Zeit von der Konkurrenz nicht befriedigend bedient”, ist sich Ute Jung sicher. Kunden wählen auf den Internetseiten (www.art-blumenversand.de) die gewünschten Sträuße, die dann gut verpackt per Logistikunternehmen ins Haus geliefert werden. Die Besonderheit von Art-Blumenversand soll eine Sieben-Tage-Frischegarantie sein, die Mitbewerber nicht böten.
Die Geschäftsidee wurde mehr oder weniger, so Ute Jung, “aus der Not geboren”. In und um Meudt suchten viele junge Mütter eine Vormittagsbeschäftigung, während die Kinder in Schule und Kindergarten seien. Die Mitarbeiterinnen werden sich hauptsächlich aus dieser Personengruppe rekrutieren. Ute Jung, die Inhaberin, kümmert sich um die kaufmännischen Belange sowie Marketing und Werbung. Eine gelernte Floristin ist der kreative Kopf und für die Endkontrolle der ausgehenden Ware zuständig. Sie bildet auch die anderen Mitarbeiterinnen aus.
Mit dem Gründerkoffer erhält die Jungunternehmerin verschiedene Gutscheine.
So für die Teilnahme an einem Gründerseminar, für die Beratung bei einem Steuerberater oder Unternehmensberater und für ein Coaching, bei dem dem Gründer im ersten Jahrein Fachmann zur Seite gestellt wird, der jederzeit um Rat gefragt werden kann. “Nach unseren Erfahrungen legt der Unternehmer schon in der ersten Phase der Existenzgründung den Grundstein für den späteren Erfolg oder Misserfolg”, meint Diplom- Volkswirt Michael Jodlauk von der WfG. Gut vorbereitete Gründungen scheiterten in der Regel nur zu 25 Prozent.
80 Prozent von schlecht vorbereiteten Gründungen überlebten dagegen nicht die ersten drei Jahre. Die Gründe: mangelnde Vorbereitung, keine unternehmerische Erfahrung, fehlende Marktkenntnisse, geringe Kapitalausstattung, falsche Gründungsfinanzierung und fehlendes Finanzcontrolling.
Der “Westerwälder Gründerkoffer” ist Teil des Sonderprogramms zur Unterstützung von Existenzgründungen im Westerwaldkreis. Interessenten wenden sich an die WfG, Dipl.-Volkswirt Michael Jodlauk, Tel. 02602/124308, E-Mail MichaelJodlauk@westerwald.rlp.de.
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