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.. \jq Montabaur

Nr. 43/2001

Rente

Rehabilitation

uskunft und Beratung

Montabaur

bei der Vei bandsgemeindeverwaltung, Konrad-Adenauer-Platz

Termine: jeden Mittwoch

Pffnungszeiten:

bveils von 9.00 - i2.00 und 13.00- 15.30 Uhr f Ttrminvereinbarung: Tel.: 0 26 02 / 12 63 13 Ihre zusätzlichen telefonischen Verbindungen:

I ft* T Jd 06232-' IT 17 17 1 Mc-Oo 900-12 00 und 13.00-15.30 l.'hr L p f . 9.00-13 00 Uhr

BfA lei «800/ 333 1^ IV

Mo-Do 9 00-19 30 Uhr y, 0 00-13.00 Uhr (zum Nulltarif)

Bundes- Tel. : 0 1 80 1 / 200 500 knappschaft Mo-Do.: 8.00-19.30 Uhr Fr.: 8.00-13 00 Uhr

(City-Call-Tarif)

.VA Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz

j/Q Bundesversicherungsanstalt für Angestellte

^ Bundesknappschaft X

r domesticus - Der Spatz

Jes Jahres 2002

i sind bislang noch keine ernsthaften Sorgen um das Überleben von Idomesticus -wie der Haussperling lateinisch heißt- angebracht, (lieh ist das knapp fünfzehn Zentimeter kleine Tier immer noch die (am häufigsten anzutreffende Singvogelart. Auf 54 bis 180 Millio- itpaare schätzen Fachleute den europäischen Bestand, davon sol- r5,3bis 7,8 Millionen in Deutschland leben. Das bezeichneten Vogel- " jnoch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts als Massenvor- sr Seit einigen Jahren beobachten Experten jedoch einen regio- Qckgang der Bestände. Ein Beispiel dafür, daß sich die einstmals Sen Spatzenscharen lichten, belegen Untersuchungen in Hamburg. Stteil St. Georg ging die Zahl der Haussperlinge zwischen 1983 und i>n 490 auf 80 Vögel pro Quadratkilometer zurück.

Jburg-Rissen halbierte sich der Bestand zwischen 1991 und 1997 fjn3iauf 15 Vögel pro Quadratmeter. Auch in London schlagen Ornitho- Äenjlarm: Während 1975 im mehr als ein Quadratkilometer großen gier Gardens noch 486 Haussperlinge brüteten, waren es im Jahr ^ Ji! r Hoch 72 Vögel. Als Ursache sehen die Experten vor allem den 8! ^^smangel während der Jungenaufzucht. Sind die Gärten nämlich ^ m it Pestiziden gespritzt, fehlt es den Vögeln an eiweißreicher

C JJJ jaBHköst. Beruhigende Ergebnisse dagegen aus Berlin: Auf allen Pro- OTlIÄh 1 zeler * en und tschilpten die Kulturfolger um die Wette. Vor allem ft) öS* s . rliner Plattenbau mit seiner zumeist mangelhaften Verfügung Ölst* 60611 *"* auss P er l' n 9 en viele Nistnischen.

a I Ä rS,en ^ ochre chnung wurde die Berliner Spatzenpopulation ähn- Q tÄ,! 6 noctl y° r zehn Jahren auf 100 000 brütende Paare geschätzt. OSKjj!n ^ er der an 9 enomrT| 6 n en Zahl von 29 000 Paaren für , a ? J' e Vorkommen der Haussperiinge in den vergangenen i^Kinnt 6 0 u ' 3e ^ ommen haben, ist nach Ansicht der Vogelschüt- Blickt le un ° emer kt geblieben. Denn Spatz und Spätzin seien sel- * Bl ^ iss ® nsc haftlicher Untersuchungen gewesen. Schließlich trifft ^nmeriinnh Um t° ie ' :,e 'P der Umgebung vor allem von Altbaubezirken MBIrlinn^D lel haufi 9 er an als jede andere Vogelart. Zur Gruppe

S iSaenphc \? sser ' c * ae ) 9ehören weltweit 36 Arten, davon sind hier- "^leverT u^ aussp ? tzen ader nur noch der Feldsperling vertre- ..I Nähcmo 6 ^lt Schneefinken. Haussperlinge bleiben das ganze Jahr Älehe-n«o,l nScd icher Siedlungen und leben in der Regel in treuer Üe^isvip | Dar ein ® arant für eine zahlreiche Nachkommenschaft. Merifcrsten'wnüh Jahr zieh t ein Paar jeweils drei bis sechs Junge groß, ^peisenianri ste ^ en ausschließlich Raupen und Insekten auf femjnd Samen ?, anach dann vegetarische Kost aus vorwiegend Kör- Mst das die Halfte der Brut überlebt das erste Lebens-

irze"1 a t7 a , f 5 Pauen sich die Männchen -gut zu erkennen am aut der Brust- einfache Nester in Nischen oder Höhlen,

vorzugsweise an Gebäuden unter Dächern, in Regenrohren und Nistkä­sten. Bisweilen sind auch kunstvolle Kugelnester in Gebüschen und Hecken angelegt. Haussperlinge machen bei der Balz und während der Begattung erheblichen Lärm. Vogelkundler haben dabei jüngst festge­stellt, daß die Kommunikation neben dem Monotonen Tschilpen und dem lautenTerrtetterterr vor der Paarung und am Nest auch sehr viel kom­plizierter und variantenreicher sein kann.

Lautes Baden im Staub

Da moderne oder sanierte Häuser nach Angaben des NABU keinen Raum mehr für den Nestbau unterm Dach oder in Nischen lassen, finden Haus­spatzen zunehmend weniger Nistmöglichkeiten. Der Verband setzt sich für eine behutsame Gebäudesanierung ein, die weiterhin Mauerspalten läßt und Fassaden begrünt. Aber auch das Versiegeln offener Flächen vertreibt die Sperlinge. Denn sie brauchen Pfützen und sandige Stellen zum Staubbaden gegen die lästigen Plagegeister in ihrem Federkleid. Die­se Säuberung des Gefieders brachte den Haussperlingen die Bezeich­nungDreckspatz ein. Da wird es jetzt Zeit, das leere Wortgeklingel und die tradierten, nicht sehr wohlwollendenKosenamen (Speicherdieb, Mist­fink) zu überdenken. Oder wollen sie immer noch mit Kanonen auf Spat­zen schießen? Und aus einem Spatz eine Nachtigall machen?

Aus: Umwelt kommunal (21/01)

Das Service-Telefon der LVA - heißer Draht in allen Rentenfragen

Unter der leicht zu merkenden Rufnummer 06232/171717 hat die Lan­desversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, ein Service-Tele­fon für ihre Versicherten und Rentner eingerichtet.

Bereits seit 1998 bietet die LVA diesen zusätzlichen Beratungsservice an. Montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.30 Uhr und freitags, von 9.00 bis 13.00 Uhr beantworten die Fachberater der LVA Fragen zu allen The­men der gesetzlichen Rentenversicherung, z.B. zur Beitragszahlung, zu Rehabilitationsleistungen und Rentenansprüchen oder auch zur neuen staatlich geförderten Altersvorsorge.

Wichtig ist, dass in bereits laufenden Verfahren, wenn z.B. bereits eine Rente oder eine Rehabilitationsleistung beantragt wurde, nicht das Ser­vice-Telefon angewählt wird. Hier sollte unmittelbar die Telefonnummer des Sachbearbeiters, die aus dem Schriftverkehr zu ersehen ist, gewählt werden. Selbstverständlich kann sich jeder Versicherte und Rentner in einer der Auskunfts- und Beratungsstellen der LVA in Speyer, Andernach, Mainz, Bad Kreuznach, Kaiserslautern und Trier oder bei einem Versi­chertenältesten der LVA persönlich beraten lassen. Die LVA empfiehlt hierzu, vorab einen Termin zu vereinbaren.

Herbstzeit ist Erntezeit

- das gilt auch für den Wald

In diesen Wochen läuft im überwiegenden Teil der umliegenden Wälder wieder der Holzeinschlag aufHochtouren an. Da diese Maßnahmen - für die Holzgewinnung und die Pflege unserer Wälder unabdingbar not­wendig! - mit erheblichen Gefahren verbunden sind, können die Waldbe­reiche, in denen Fällarbeiten stattfinden, vorübergehend gesperrt werden. Da es aber immer wieder vorkommt, dass sich einzelne Waldbesucher nicht an diese Absperrungen halten (Das gilt ja nur für die anderen, nicht für mich ...!) und dabei nicht erkennen, dass sie sich in Lebensgefahr begeben, möchten wir Sie an dieser Stelle nachdrücklich bitten, sich unbe­dingt aus den abgesperrten Bereichen fernzuhalten!

SchilderAchtung, Holzfällarbeiten - Lebensgefahr! oder mit ähnlicher Aufschrift, sowie in der Regel rot-weiß-gestreifte Absperrbänder werden nicht zum Spaß angebracht, sondern dienen Ihrem Schutz! Bitte haben Sie Verständnis für diese vorübergehenden Sicherheitsmaßnahmen und behindern Sie nicht die Arbeit der Forstwirte.

Forstamt Neuhäusel

VERLAG

WITTICH

IMPRESSUM:

Die Heimat- und Bürgerzeitung mit den öffentlichen Bekanntma­chungen sowie der Zweckverbände nach § 27 der Gemeindeord­nung für Rhld.-Pfalz (GemO) vom 31. Jan. 1994 -GVBI. S. 153 ff.- und den Bestimmungen der Hauptsatzungen in den jeweils gel­tenden Fassungen, erscheint wöchentlich.

Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus-Wittich KG, 56195 Höhr- Grenzhausen, Postf. 1451 (PLZ 56203 Rheinstr. 41). Tel.: 0 26 24 / 911 - 0. Fax: 0 26 24 / 911-195. Internet-Adresse: www.wittich.de

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Redaktions-eMail: montabaur@wittich-hoehr.de

Verantwortlich für den amtlichen Teil: Verbandsgemeindeverwaltung, der Bür- germeister.Verantwortlich für den nichtamtlichen Teil: Franz-Peter Eudenbach, unter Anschrift des Verlages. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette Steil, unter Anschrift des Verlages.

Innerhalb der Verbandsgemeinde wird die Heimat- und Bürgerzeitung kostenlos zugestellt; im Einzelversand durch den Verlag DM 1,10 + Versandkosten.

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