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VG Montabaur
Nr. 37/2001
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und seine Eigenschaften
Glatt, ohne sandige Bestandteile. Oft feucht, klebrig, schmierigglitschig im Winter und fest klumpig bis steinhart im Sommer.
NACHTEILE
Die sehr feinkörnigen Bestandteile kleben, wenn sie naß sind, zusammen und bilden eine feste, kaum durchlüftete Masse, die schwer zu bearbeiten ist und sich nur mühsam umgraben und aufbrechen läßt. Kalt, braucht lange Zeit, um sich im Frühjahr zu erwärmen. Trocknet langsam und ungleichmäßig aus und bildet Klumpen. Die Samen keimen wegen Luftmangels kümmerlich, und das Wurzelsystem kann sich, weil der Boden so schwer und fest ist, oft nur ungenügend entwickeln.
VORTEILE
Meistens reich an Nährstoffen. Kann im Sommer sehr gut Wasser speichern und nimmt chemisch, physikalisch oder bakteriell zersetzte, organische Substanzen pflanzlicher oder irischer Herkunft, die sogenannten Humusstoffe, gut Q uf. Humus ist reich an Nährstoffen. Er verleiht dem Boden seine Struktur und
erhält ihn nährstoff-, wasser- und luftreich. Da der Humus für eine bessere „Krümelstruktur" sorgt, trägt er dazu bei, daß sich schwere Tonböden leichter bearbeiten lassen.
VERBESSERUNGEN
Wenn der Boden nicht schon alkalisch (kalkhaltig) ist, verteilen Sie im Herbst Kalkdünger (375 g auf einen qm) auf den umgegrabenen Boden und lassen das Wetter ei nwirken. Oder Sie arbeiten ihn im Februar mit einer Gabel ein. Kalkdünger erleichtert das Umgraben und Kultivieren. Um eine dauerhafte Verbesserung zu erreichen, bringen Sie im Frühjahr eine große Menge organisches Material in Ihren Boden ein; und das über mehrere Jahre hinweg. Auch Kuhmist (Stalldünger) eignet sich gut, außerdem Torf, am besten aber Gartenkompost. Mischen Sie den Kalkdünger nicht mit anderem Dünger, sondern bringen Sie einen Monat vorher oder zwei bis drei Monate nachher die anderen Bodenverbesserer ein. Wenn der Tonboden sehr schwer ist, könnte eine Entwässerung durch Gräben und Dränagen nötig werden.
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