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■nblatt VG Montabaur
Nr. 25/2001
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Stellenausschreibung
Der Verein “Haus der Jugend Montabaur e.V.” besetzt zum 1. August 2001 die Stelle des
Heimleiters
(Dipl- Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter, pjpl. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge).
Das Haus der Jugend wird als zentrales Angebot der offenen Jugendarbeit für den Bereich der Kreisstadt Montabaur (13.500 Einwohner) und der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur (40.500 Einwohner) betrieben.
Das Mitarbeiterteam umfasst neben dem/der Heimleiter/Heimleiterin eine Sozialarbeiterin, eine Erzieherin und einen Zivildienstleistenden. Außerdem gibt es viele nebenberufliche Mitarbeiter. Mit der für die dezentrale offene Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Montabaur zuständigen Jugendpflegerin besteht eine enge Zusammenarbeit.
Von den Bewerbern wird erwartet:
- Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der offenen Jugendarbeit - Pädagogisches und organisatorisches Geschick - Fähigkeit, ein Mitarbeiterteam kompetent und teamorientiert zu leiten.
Die Vergütung erfolgt unter analoger Anwendung des BAT. Es werden die sonst im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gewährt. Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf (Lichtbild, Zeugnis, Abschriften und Tätigkeitsnachweisen) sind bis zum 6. Juli 2001 zu richten an den Verein Haus der Jugend Montabaur e.V., z.Hd. Dr. Paul Possel-Dölken, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur. Nähere Einzelheiten können erfragt werden bei dem Geschäftsführer des Vereins Haus der Jugend Montabaur e.V., Herrn Alfons Henkes, Tel.: 02602/126.322.
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Geschwindigkeitsüberwachung in der Verbandsgemeinde Montabaur
in der kommenden Woche ist in folgenden Bereichen der Verbandsgemeinde Montabaur mit Geschwindigkeitskontrollen innerhalb geschlossener Ortschaften zu rechnen:
Montabaur (einschließlich der Stadtteile)
Ahrbachgemeinden (Boden, Heiligenroth, Ruppach-Goldhausen)
Augst (Eitelbom, Kadenbach, Neuhäusel, Simmem)
Buchfinkenland (Gackenbach, Horbach, Hübingen)
Eisbachgemeinden (Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Nentershausen, Niedererbach, Nombom)
Elbertgemeinden (Niederelbert, Oberelbert, Welschneudorf)
- Gelbachhöhen (Daubach, Holler, Stahlhofen, Untershausen)
Die Geschwindigkeitsüberwachung soll zur Verhütung von Unfällen, der Minderung von Unfallfolgen und zu einem verkehrsgerechten und rücksichtsvollen Verhalten der Verkehrsteilnehmer beitragen. Kontrollen sind insbesondere in den Ortsdurchfahrten, aber auch an sonstigen Gefahrenstellen in Gemeinde- und Stadtstraßen vorgesehen, und zwar tagsüber, abends, nachts sowie am Wochenende und an Feiertagen. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um eine den Vorschriften und den örtlichen Verhältnissen angepaßten Fahrweise, denn überhöhte Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nr. 1.
Verbandsgemeinde Montabaur Ordnungsamt
Gesünder Wohnen
Ein neuer Blauer Engel für emissionsarme Möbel
Möbel und Holzprodukte bekommen einen neuen Blauen Engel. Händler und Verbraucher konnten die mit dem neuen Umweltzeichen ausgezeichneten Waren das erste Mal auf der Internationalen Möbelmesse in Köln im Januar 2001 erleben. Der neue Blaue Engel ersetzt das alte Umweltzeichen für formaldehydarme Holzprodukte. Neben dem ausdünstenden Formaldehyd werden für die Vergabe des neuen Zeichens die Emissionen aller Schadstoffe während der Nutzung begrenzt. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat hierfür im Auftrag des Umweltbundesamtes eine neue Prüfmethode für das Emissionsverhalten entwickelt. Darüber hinaus enthalten die Vergaberichtlinien auch Standards für eine umweltverträgliche Herstellung und die Entsorgung. Zukunftsweisend an dem neuen Umweltzeichen ist, daß es die Anforderung an-die Nutzungszeit - geringe Emissionen in die Innenraumluft - mit den Kriterien für den Lebensweg der Produkte - umweltverträgliche Herstellung und Entsorgung - verknüpft.
Da Möbel, Paneelen und andere Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen eine große Oberfläche haben und jahrelang benutzt werden, können sie eine wesentliche Quelle für Schadstoffausdünstungen in Innenräumen sein. Dabei ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der möglicherweise ausdünstenden Substanzen gestiegen. Das liegt vor allem daran, daß Produzenten heutzutage mehr auf das Design setzen und deswegen viele unterschiedliche Materialien verwenden.
Die wesentlichen Anforderungen für den neuen Blauen Engel beziehen sich daher auf das Emissionsverhalten der Holzprodukte in der Wohnung oder am Arbeitsplatz. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat ein leistungsfähiges Prüfkammerverfahren entwickelt, daß auf jüngste internationale Erfahrungen für derartige Messverfahren aufbaut. Der darüber erstellte Forschungsbericht “Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Ermittlung der Emission flüchtiger organischer Verbindungen” ist in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes erschienen (Bericht Nr. 74/99). Zum ersten Mal in Deutschland wird hiermit ein Messverfahren zur Emissionsprüfung von Produkten als Grundlage für die Vergabe einer unabhängigen Kennzeichnung geführt. Dieser Prüfmethode stellen sich neben den Kandidaten für den Blauen Engel auch die Möbelproduzenten, die das Gütezeichen der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel erhalten möchten. Zukunftsweisend an diesem Konzept ist, daß es auf andere Produktgruppen übertragen werden kann.
Außerdem wurde bei den Anforderungen für dieses Umweltzeichen ein integrativer Ansatz umgesetzt. Die Vergaberichtlinien berücksichtigen neben den Emissionen während der Nutzungsdauer schließlich den gesamten Lebenszyklus der Produkte: Die Kandidaten für den Blauen Engel müssen überwiegend aus der nachwachsenden Ressource Holz bestehen. Außerdem muß der Produzent während der Herstellung die Kriterien einer “Cleaner Production” berücksichtigen. So darf zum Beispiel der Lösemittelgehalt der verwendeten Lacke und Beschichtungen gewisse Grenzwerte nicht überschreiten. Und auch am Ende der Produktionszeit dürfen bei der Entsorgung keine Schadstoffe freigesetzt werden. Die Jury Umweltzeichen hat damit Forderungen der EU-Umweltminister umgesetzt.
Auf einem informellen Treffen in Weimar im Mai 1999 stimmten die Minister darüber überein, daß die Umweltpolitik der Europäischen Union stärker als bisher die Umwelteffekte des gesamten Lebenszyklus von der Herstellung über die Verwendung bis zur Entsorgung von Produkten beachten muß. Denn nur so kann es gelingen - trotz Wirtschaftswachstum und höherem Konsum - den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Verwendung von umweit- und gesundheitsschädlichen Stoffen zu verringern. Somit ist mit dem neuen Umweltzeichen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu nachhaltigen und emissionsarmen Produkten erreicht worden. Weitere Informationen sind beim Umweltbundesamt, Fachgebiet III 1.4, Postfach 330022, 14191 Berlin, Fax: 030/8903-3232 kostenlos erhältlich.
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