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Nr. 4/2001

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Karl Tilch, ein gebürtigerMontabäurer hat jetzt sein neues Buch über sei­ne Geburtsstadt vorgestellt und Bürgermeister Dr. Possel-Dölken eines der ersten Exemplare überreicht. Er erzählt darin Geschichten auf einem histo­rischen Spaziergang durch Alt-Montabaur in der Zeit von 1870 bis 1930.

Tilch, der als rüstiger historisch interessierter und bewanderter ehemali­ger Montabaurer Bürger jetzt schon seit Jahren in Andernach lebt, hat sei­ne Geburtsstadt niemals aus den Augen verloren. In mehreren Veröf­fentlichungen schrieb er über Montabaur und trug damit dazu bei, daß Ereignisse, Personen, Geschichten undHistörchen für die Nachwelt erhalten bleiben. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Der diesjährige Neujahrsempfang 2001 der Verbandsge- neinde Montabaur stand unter dem MottoTag des [Ehrenamtes.

Aus diesem Anlass lud der Bürgermeister der Verbands- iemeinde ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bür­ger ein, die sich in Vereinen, Verbänden und Selbsthilfe­gruppen besonders verdient gemacht haben.

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Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements. In der Regi­on seien diese Tätigkeiten besonders stark ausgeprägt und schon mit Tradition behaftet. Dieses Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen sei mit Geld nicht zu bezah­len und fördere in erheblichem Maße die Gemeinschaft. Gerade in der heutigen Zeit könne die Abhängigkeit von der Technik die Menschen einsam machen. Die Einbindung in Vereine und Gruppen würde das verhindern.

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Lj ü ^traditionell geladenen Ehrenamtlichen zählten auch P e Mitglieder des Verbandsgemeinderates, die Ortsbür- |/ rneis j | er un d Stadtteilvertreter sowie Vertreter der Kir- I. n u nd der Verwaltung. Dr. Possel-Dölken unterstrich die

Dr. Possel-Dölken forderte in diesem Zusammenhang die Vereinsvertreter dazu auf, bereits die Jugend für ehren­amtliche Tätigkeiten zu begeistern. Viele, die im Alter Ehrenämter bekleiden, hätten in ihrer Jugend positive Erfahrungen gemacht.

Dr. Possel-Dölken erklärte, die Ver­bandsgemeinde sei bereit, die Vereine in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und wünschte ihnen für das Jahr 2001 alles Gute, neue Motivation und Kraft für ihre Arbeit.

Anschließend lud der Bürgermeister alle Gäste zu einem Imbiss und Umtrunk ein. Das Jugendmusikorchester Holler und die Gesangsformationcannibale vocale sorgten für musikalische Abrundung des Neujahrsempfangs, der auch Raum für viele Gespräche ließ.