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Wochenblatt VG Montabaur

Investitionsschwerpunkt

Neubaugebiete

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Nr. 1/2001

In den letzten Jahren hat die Verbandsgemeinde Montabaur einen starken Bevölkerungszuwachs zu ver­zeichnen. Um Zahlen zu nennen: 1972 hatte die Verbandsgemeinde Montabaur 31.153 Einwohner; in 2000 bereits 40.792 Einwohner, d.h. innerhalb von 28 Jahren ergab sich eine Steigerung um 30%. Ein wesentlicher Grund für die vielen Zuzüge ist, dass die Verbandsgemeinde Montabaur die niedrigste Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz hat. Doch auch ihre günstige Lage zwischen den Ballungsräumen Frankfurt - Köln/Bonn, sowie die verkehrsgünstige Anbindung an ICE und Autobahn, macht die Verbandsgemeinde als Wohnort attraktiv.

Übersicht über die Neubaugebiete, die in diesem Jahr fertiggestellt und für die Bebauung freigegeben wurden:

Gesamtkosten

Anzahl

Bauplätze

der

Heiligenroth:

Am hohlen Weg

1,75 Mio DM

42

Oberelbert:

Flürchen

1,85 Mio DM

53

Großholbach:

Kreuzwiese

1,40 Mio DM

59

Montabaur:

Christches Weiher

3,30 Mio DM

173

Montabaur-Bladernheim:

In Hehl

0,30 Mio DM

15

Niedererbach:

Auf dem Hahn

1,95 Mio DM

83

Stahlhofen:

Kleiner Dielkopf 1

1,34 Mio DM

60

Untershausen:

Krautgarten

0,58 Mio DM

24

Sportförderung wird großgeschrieben

Die Förderung des Sports und der Vereine hat in der VG Montabaur einen hohen Stellenwert. Im Olympia- Jahr 2000 wurden drei Sportlätze eingeweiht.

Eschelbach erhielt im Juli 2000 nach knapp zwei Jah­ren einen Rasenplatz. Er liegt oberhalb des Gleisver­laufs der Eisenbahnstrecke Siershahn-Montabaur und ersetzt das alte Sportgelände am Ufer des Aubachs, das den Schienen der Reaionalbahn weichen mus­ste. Die Deutsche Bahn-AG trug für die Fußballer die

Kosten des Neubaus als Ersatz für den alten Sport­platz.

In Montabaur-Horressen und in Stahlhofen wurden in 2000 die Sportplätze saniert und mit einem neuen Belag aus Kunststoffrasen versehen. In beiden Fäl­len hatte' der alte Belag den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. Die Baukosten belaufen sich jeweils auf ca.650.000 DM.

Die Förderpraxis im Rahmen der Dorferneuerung zeigt weitere Erfolge

Ziel der Dorferneuerung ist es, dem Ortsbild durch gelungene Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten ein Stück seiner ursprünglichen Identität zurückzu­geben. Auch in 2000 wurde auf diesem Gebiet viel geleistet: So können im Dezember 2000 fünf Objek­te privater Investitionen prämiert werden. In Ober­elbert konnte ein weiterer Dorfladen in der Erweite­rung der Stelzenbachhalle eröffnet werden. Mit die­sen Investitionen wird die Lebensqualität erheblich und langfristig verbessert. Deshalb werden wir auch in 2001 die erfolgreiche Förderpraxis der VG-Orts- gemeinden im Rahmen der Dorferneuerung fortset-

Liebevolt restau riertes Fachwerk­haus in Großhol­bach, Lindenstraße Foto: Bernd Pöhler, Montabaur

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