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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 1/2001

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Arbeit statt Sozialhilfe

Auch in 2000 konnte die Auswegberatung ihre Aktivitäten zur Eingliederung arbeitsloser Mitbürger/innen in das Arbeitsleben erfolgreich fortsetzen.

Um Zahlen zu nennen: Durch die Auswegberatung haben 112 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf­nehmen können. Weitere 63 Personen erhielten sofort ein Arbeitsangebot, d.h. sie wurden erst gar nicht zu Sozialhilfeempfängern.

Besondere Anstrengungen galten der Beschäftigung und Qualifizierung von arbeitslosen Jugendlichen in der Ver­bandsgemeinde. So wurde von April 1999 bis April 2000 durch drei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 39 arbeitslo­sen Jugendlichen die Chance einer Beschäftigung und Qualifizierung geboten. 22 Jugendliche haben durch diese Maßnahmen und durch Betreuung der Auswegberatung eine reguläre Arbeit oder Ausbildung aufnehmen können.

Seit Mitte April 2000 führt die Verbandsgemeinde Montabaur gemeinsam mit dem Arbeitsamt sowie einem gemeinnützigen Schulungsinstitut für arbeitslose Jugendliche eine weitere einjährige Arbeits- und Qualifizie- rungsmaßnanme in handwerklichen Tätigkeitsfeldern durch, an der bisher 10 Jugendliche teilnahmen.

f 1973-2000 |

Montabaur

Tonnerre

Brackley

Vieux-Berquin

Sebnitz

Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaften

| 2000 war ein Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaften: 30 Jahre Montabaur-Tonnerre, 25 Jahre Montabaur- Brackley, 25 Jahre Nentershausen-Vieux-Berquin und 10 Jahre Montabaur-Sebnitz gaben Grund zum Feiern. ' Eine aktive Pflege der Städtepartnerschaften ist uns als Beitrag zur Völkerverständigung wichtig. Durch sie werden freundschaftliche Kontakte auch über die Grenzen hinaus gesichert, Verständnis für die jeweiligen i Probleme einer Region geweckt, ein Gefühl der persönlichen Verbundenheit hervorgerufen.

Deshalb berührt uns auch der tragische Zwischenfall in Sebnitz. Die Unklarheiten über den Todesfall des 6- jähricjen Joseph, der durch die Medien ging, machte uns wegen der freundschaftlichen Bindungen zu unse­rer sächsischen Partnerstadt ganz besonders betroffen.

ICE-Bauarbeiten 2000

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Am 10. Juli 2000 ging der neue Regio-Bahnhof Mon­tabaur in Betrieb. Der bisherige Bahnhof wurde am sel­ben Tag stillgelegt. Alle Züge der Nahverkehrsstrecke sind nun mit dem ICE-Bahnhof verknüpft. Ab Mai 2002 werden auch hier die ICE-Schnellzüge halten.

Im August 2000 wurde an der Südseite des ICE-Bahn- hofs mit dem Bau der Tiefgarage mit 127 Plätzen begonnen. Darüber entsteht der zentrale Busbahnhof mit einem gestalteten Bahnhofsvorplatz. Die Gesamt­kosten belaufen sich auf 11,1 Mio. DM.

Um den ICE-Bahnhof ist ein neuer Stadtteil geplant, in dem Wohnraum für ca. 1.500 Neubürger/innen und bis zu 3.000 Arbeitsplätze entstehen werden. Um den neuen Stadtteil vital, städtebaulich attraktiv und wirt­schaftlich tragfähig zu machen, werden in 2001 durch geeignete Werbemaßnahmen gezielt Investoren angesprochen. Die Kosten für das Entwicklungsge­biet und seine Anbindung belaufen sich auf 100 Mio. DM. Das Land unterstützt die Stadt mit erheblichen Zuschüssen, die vor allem in die Verkehrsinfrastruk­tur zu investieren sind.

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Die Stadt Montabaur größt n 1. Zug am ICE-Bahnhof 2000

Festlicher Empfang des ersten Regionalzuges durch Eschelbacher Bürger (v.l.: Gerhard Krohmann; Dr. Paul Possel-Dölken; Heinz Jung;

Hubert Diehl; Rosemarie Pfaffhausen; Dr. Paul Hütte;

Hildegard Diehl; Heidemarie Weber; Rudi Pfaffhausen; Dr. Hermann Jacobi)

Foto: Wilfried Schardt, Montabaur