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Montabaur 4/29/79

Daubach, Gackenbach, Heilberscheid, Holler, Horbach,

Hübingen,

Montabaur (Innenstadt und Sommerwiese, sowie Stadtteile Bladernheim, Ettersdorf, Reckenthal, Wirzenborn und Eigendorf) Niederelbert, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

Anzahl und Größenordnung richten sich nach den auf den jeweili­gen Grundstücken wohnenden Personen. Als Bemessungsgrund­lage soll dabei der durchschnittliche Müllanfall von 35 I pro Kopf und Woche gelten. Die betroffenen Haushalte werden von der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung besonders unterrichtet bzw. benachrichtigt. Nach Ablauf der Versuchszeit soll in einer Fragebogenaktion ermittelt werden, wie die Anschlußpflichtigen den MGB sehen bzw. wie er sich bewährt hat. Erst nach Auswer­tung der Fragebogen soll die Entscheidung über die evtl. Einfüh­rung der 240 I MGB in den politischen Gremien fallen. Damit ein repräsentativer Meinungsquerschnitt erreicht wird, werden alle an dem Versuch beteiligten Bürgerinnen und Bürger um Mit­hilfe gebeten. Der Fragebogen sollte gewissenhaft und vollstän­dig ausgefüllt werden. Der frühest mögliche Termin zur Einfüh­rung des neuen Müllabfuhrsystems könnte der 1.1.1981 sein.

MGB = Müllgroßbehälter

Auflösung des Hebammenbezirkes Selters und Bildung eines HebammenbezirkesUnterwesterwald"

Durch eine vorzeitige Berufsaufgabe der bisher freiberuflich tätigen Hebamme, Frau Elfriede Kuch, wohnhaft in Selters, Bergstraße 8 , ist ab 20. Februar 1979 eine Auflösung des Hebam­menbezirkes Selters notwendig geworden.

Zur Sicherstellung und Gewährleistung der Hebammenhilfe im gesamten unteren Kreisteil wird ab sofort gemäß § 13 Hebam­mengesetz vom 21. Dez. 1938 (BGBL I Seite 1893) ein He- beammenbezirkUnterwesterwald" gebildet, der von der He­bamme Maria Bertram in 5431 Hundsangen, Bergstraße 22, betreut wird und die Verbandsgemeindebereiche Höhr-Grenz- ha'usen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Selters, Wirges und von der Verbandsgemeinde Wallmerod die schon bisher von Frau Bertram betreuten Ortsgemeinden Dreikirchen, Hundsangen, Obererbach, Steinefrenz und Weroth umfaßt.

Frau Bertram ist fernmündlich unter der Telefon-Nummer 06435/8158 zu erreichen.

Montabaur, den 10. Juli 1979

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises I.V. Sturm, Kreisverwaltungsdirektor

Westerwjldpreis" für Keramik vergeben.

Der mit 34.000 DM dotierte Westerwaldpreis für Keramik, größter deutscher Keramikkunstpreis, wurde jetzt zum vierten Mal verge­ben. Nach über einwöchiger Arbeit ermittelte die zehnköpfige Jury unter der Leitung von Professor Johannes Gebhardt, Falken­dorf, aus den 2.509 Einsendungen der 670 Bewerber um den Westerwaldpreis" die Sieger Helmut Neitzert aus Stuttgart, Eberhard Linke aus Saulheim/Pfalz, Gotlind Weigel aus Gabs­heim bei Darmstadt, Karl Scheid aus Büdingen-Düdelsheim und die drei Jungkeramiker Toni Maurer, Augsburg, Cathy Fieckstein aus Kiel und Norbert Langhammer aus Pressrath (Bayern) , die sich den Förderpreis für junge Keramiker (bis zu 25 Jahren) teilen.

Die Preisverleihung desWesterwaldpreises'' an dem sich diesmal im internationalen Vergleich, jedoch ohne Wertung, Keramikkünst­ler aus Österreich und der Schweiz beteiligten, findet am 31. August im Rastal-Haus in Höhr-Grenzhausen statt. Die Eröffnung der AusstellungDeutsche Keramik 1979" ist am 2. September. Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober geöffnet.

Bereitschaftsdienste

Ärztlicher Notfalldienst am Wochenende 21./22 1 ig]j] Montabaur:

Dr. Heuster, Koblenzer Straße, j e | 02602/3 J

Tel - 02620/801

Augst:

Dr. Barthol, Neuhäusel,

Stahlhofen - Welschneudorf:

Dr. Staudt, Stahlhofen,

Tel ' 02602/34/

Wallmerod - Meudt - Nentershausen - Hundsangen

Dr. M. Mamier, Meudt, Tel. O 6435 / 15 I

Zahnärztlicher Sonntagsdienst - nur nach vorheriger Anmeldung -

Dr. Suchan, Graf-Heinrichstr. 1, Hachen­burg- Tel. 02662/7QL

ZA Müksch, Gerichtsstr. 4, Montabaur, Tel. 02602/17« Dr. Menges, Rheinstr. 56-58, 55 «

Ransbach-Baumbach, Tel. 02623/431

7222

Apothekendienst

von Samstag, dem 21.7. bis Samstag, den 28.7.79 Rathaus-Apotheke Montabaur, Großer Markt, Tel. 01

ADAC-Informations- und Notrufzentrale Koblenz täglich auch an Sonn- und Feiertagen 7.00 - 22.00 Uhr Tel. 0261/12121

Notrufe:

Polizei

Tel. 110

Feuerwehr der Verbandsgemeinde Montabaur Tel. 110-1121

oder an den örtlich bekannten Auslösestelien. Schutzpolizeiinspektion Montabaur Tel. 02602 - 51] Deutsches Rotes Kreuz mit Krankentransport Tel. 0260

Krankenwagen:

DRK-Rettungswache Montabaur Tel. 02602/32/

DRK-Rettungswache Herschbach Tel. 02626-519

DRK-Rettungswache Höhr-Grenzhausen Tel. 02624-701!

Sozialstation Montabaur Rufbereitschaft auch gültig für die Ortsgemeinde Simmtni Schw. Marigreta, Steinefrenz, Tel, 06435/8263

Schw. Margot, Wirges, Tel. 02602/60396

Rufbereitschaft des Verbandsgemeindewerkes Montabaur nach Dienstschluß

Für den Zeitraum vom 20.7. bis 26.7.79 (H.Walter Hisgffl ist über die Tel. Nr. 02602/17351 in dringenden Fällen« arbeiter des Verbandsgemeindewerkes (Wasserwerk) zu erreichen.

Beim Standesamt beurkund

30.6. bis 16.7.1979

STERBEFÄLLE:

Bodenheimer, Moritz Wilhelm, Montabaur, Colletstr.

17.1.1899