Montabaur 2/28/79 Kneipp-Verein Montabaur Benutzung der Kneipp-Anlage
Die Kneipp-Anlage der Stadt Montabaur ist über den Prome'a- denweg am Biebrichsbach und über den Trimmpfad (St.8) zu erreichen. Sie steht der Bevölkerung zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung. Mitglieder des Kneipp-Vereins treffen sich gewöhnlich am 1. Sonntag des Monats um 10 Uhr zu einer Aussprache an der Anlage.
Hier nochmals einige Regeln für das Wassertreten:
1. Das Wassertreten ist unmittelbar vor und nach Mahlzeiten unbedingt zu vermeiden. Zwischen der Anwendung und einer Mahlzeit sollte wenigstens eine Stunde liegen.
2. Ein Grundsatz: Nie mit kalten Füßen Wassertreten! Sind die Füße kalt, so muß durch Gymnastik, zügiges Spazierengehen oder Laufen für eine gute Erwärmung gesorgt werden.
3. Im Wasser bewege man sich im Storchengang, d.h. daß ein Bein voll aus dem Wasser herausgehoben wird und mit der Luft in Berührung kommt.
4. Die Dauer des Wassertretens richtet sich nach der Verträglichkeit. Gewöhnlich beginnt man mit etwa 30 Sekunden und steigert sich später bis zur Höchstdauer von 2 Minuten.
5. Die Anwendung muß jedoch in dem Moment abgebrochen werden, in dem sich ein unangenehmes oder sogar schmerzliches Kältegefühl in den Beinen bemerkbar macht.
6. Anschließend werden die Beine nicht abgetrocknet,sondern lediglich abgestreift.
7. Danach werden (möglichst) Wollsocken angezogen. Für eine Erwärmung ist durch Bewegung zu sorgen.
8. Bis zur nächsten Anwendung sollte wenigstens eine Stunde vergehen. Eine täglich einmalige Anwendung ist jedoch völlig ausreichend.
9. Es ist ein ausgesprochener Fehler, an das Wassertreten ein Armbad (oder umgekehrt) anzuschließen. Die Folgen können Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerz sein.
10-Nieren- und Blasenkranke dürfen nicht Wassertreten. Es empfiehlt sich ganz allgemein, einen Badearzt zu befragen.
Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Daubach
Am Mittwoch, dem 18. Juli, findet unser nächster Blutspendetermin in der Schule Horbach statt.
Von 17.00 bis 21.00 Uhr ist unsere Aufnahme geöffnet.Alle Personen von 18 bis 60 Jahren laden wir herzlich dazu ein. Helfen Sie Leben retten mit Ihrem Blut.
Aus den Gemeinden
MONTABAUR
AUS DER SITZUNG DES STADTRATES
Bericht über die konstituierende Sitzung des Stadtrates
Verpflichtung der Ratsmitglieder
In der konstituierenden Sitzung des Stadtrates vom 4.7.79 verpflichtete Bürgermeister Mangels die Ratsmitglieder durch Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung der Pflichten, die mit ihrem neuen Mandat verbunden sind. „Nicht als Lektion", sondern als Information" wollte er den Hinweis auf einige dieser
Pflichten verstanden wissen, nämlich die Treuenfi' über der Stadt (Verbot Interessen Dritter geqend' treten), die Pflicht zur Verschwiegenheit überqeir de Angelegenheiten, die dem Ratsmitglied in amtlich F Schaft bekanntgeworden sind. Bürgermeister Man ! einer kurzen Ansprache zunächst dem bisherigenSta^ 1 von ihm geleistete Arbeit. Er bescheinigte diesem Sta<y Sachverstand und Engagement viel zur Weiterentwickl 2 Stadt getan zu haben. Vor allem lobte der Bürgermeister' te Zuammenarbeit in den vergangenen 5 Jahren *
An den neuen Stadtrat richtete er die Bitte, gemeinsam^ stehenden Probleme anzupacken, damit sich die Stadtaud den nächsten Jahren weiterentwickeln könne.
Anschließend gaben die Sprecher der StadtfraktionenEdi gen ab.
Für die CDU-Fraktion erklärte Dr. Hütte, seine Fraktion! Zusammenarbeit mit den übrigen Fraktionen bereit. Dia] mentiere die Entscheidung, daß die CDU jeweilseinenA sitz, der ihr nach dem Höchstzahlverfahren zugestandenH die FDP abtritt.
Dr. Hütte vertrat die Auffassung, es soll te im Stadtratnij parteipolitischen Aspekten, sondern allein im Interesse! ger und der Stadt entschieden werden.
Auch der Sprecher der SPD-Fraktion, Paul Widner,erkl| Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den übrigen Fraktj Gleichwohl werde es sicher aber uch Konfrontationen^ Der CDU-Fraktion bescheinigte er, die Abtretung einest sitzas an die FDP sei „hervorragender demokratischerStJ
Die FWG-Fraktion kündigte durch ihren SprecherF Schweizer eine sachgerechte und vernunftsbezogenePo| an. Er kritisierte die Absprachen der übrigen Fraktion»] die Besetzung der Ausschüsse und die Wahl der BeigeonJ
Jürgen Vogel zum 1. Beigeordneten wiedergewählt Für die Wahl zum 1. Beigeordneten schlug die CDU Frl den bisherigen Amtsinhaber Jürgen Vogel vor. DieFWGl Gerd Wiesmann für die Wahl zum 1. Beigeordneten vor,|
Für Jürgen Vogel stimmten 19 Ratsmitglieder, für Gerd! mann 7, somit war Jürgen Vogel im 1. WahlganggewätiT
Bürgermeister Mangels ernannte den neuen und altenI.J ordneten durch Überreichung der Ernennungsurkunde.! Vereidigung konnte entfallen, da bei der ersten I ein Amtseid abgelegt wurde.
Gerhard Stühn zum II. Beigeordneten gewählt Für die Wahl zum II. Beigeordneten wurde Gerhard 1 vorgeschlagen. 17 Ratsmitglieder stimmten mit Ja, 9*1 sich der Stimme. Für die Wahl war nur ein Wahlvorsc | macht worden. Gerhard Stühn war damit zum H. W gewählt. Bürgermeister Mangels überreichte ihm die ™| nungsurkunde und nahm die Vereidigung vor.
I.llfl
Willy Fresenius ist III. Beigeordneter'
Zum III. Beigeordneten wählte der Stadtrat im mit 18 Stimmen bei 8 Enthaltungen Willy ^ resenius Für diese Wahl war gleichfalls nur ein Wahlvorsc a worden.
Bürgermeister Mangels ernannte ihn durch err Ernennungsurkunde und vereidigte ihn.
Wahl der Mitglieder und Stellvertreter für die Auscli Vor Beginn der Wahlen zur Besetzung der us * j seitens der FWG-Fraktion eine kurze Unter re ^ beantragt. Während dieser Unterbrechung z°9 .^.
Fraktion zu einer Unterredung zurück, um n ° ^ rungen in den Sitzverteilungsplänen für einze
zunehmen.

