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Montabaur 7/79

berichte Meldungen der COLA

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Bessere Freizeitmöglichkeiten für die Jugend Die Jugendpolitik im Westerwaldkreis muß anders sein als die in einer Großstadt. Von dieser Voraussetzung gehen wir im We­sterwaldkreis aus, wenn wir mehr Möglichkeiten für junge Leu­te schaffen wollen, sich in ihrer Freizeit zu betätigen. Wir wis­sen, daß man ein noch so perfektes Angebot an Freizeitmög­lichkeiten schaffen kann, ohne damit für die Jugendlichen das Richtige erreicht zu haben. Wir gehen davon aus , daß es zu­nächst darauf ankommt, vorhandene eigene Initiativen von Ju­gendlichen zu unterstützen.

Wir, also die Kreistagsfraktion der CDU, haben im Kreistag da­für gesorgt, daß die freien Jugendverbände, wie die katholische und evangelische Jugend, Gewerkschaftsjugend und andere Ju­gendverbände, in ihrer Arbeit finanziell unterstützt werden. Da­durch wird es diesen Verbänden und Jugendgruppen erleichtert, den Jugendlichen in ihren Ortsgemeinden bei ihrer Arbeit zu helfen. In erster Linie wollen wir mit diesen Maßnahmen gute Gruppenleiter auszubilden helfen. Ohne eine gute Ausbildung von Leitern für Jugendgruppen würden sehr viele Gruppen in den einzelnen Ortsgemeinden in kurzer Zeit nicht mehr existie­ren ; deshalb wollen wir die Ausbildung von Gruppenleitern weiterhin unterstützen und werden, falls dies notwendig sein sollte, auch die finanzielle Förderung weiter steigern.

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CDU-Politik für unsere Kinder : wir fordern freundlichere und kindergerechte Schulhöfe. Die Pausen sollen der Entspannung dem Spiel und der leichten Bewegung dienen. (Foto : Meister)

Die zweite Säule der Jugendpolitik im Westerwald sollen nach unserer Überzeugung die Ortsgemeinden sein. Weil wir wissen, daß Jugendliche im Alter von 14 bis 16 oder 18 Jahren kaum die Möglichkeit haben, zentrale Jugendzentren zu besuchen und deren Angebote zu nutzen, halten wir es für besser, wenn in den einzelnen Ortsgemeinden Räume für die Jugend geschaf­fen werden. In diesen Räumen sollten die Jugendlichen ihren Treffpunkt haben und sich dort selbst ein eigenes Programm erstellen können. Weil wir wissen, daß es schwierig ist, in eige- , ner Initiative immer ein gutes Programm zu organisieren, hat die CDU den Kreis aufgefordert, möglichst bald wieder einen Kreisjugendpfleger einzustellen, damit die Arbeit in den Ju­gendräumen durch Ausbildung von Gruppenleitern und Unter­stützung der Jugendlichen in Organisationsfragen vorangetrie­ben wird.

15 % mehr Schüler - 90 % mehr Lehrer In den letzten 12 Jahren wuchs die Zahl der Schüler in allen Schulen um rd. 15 %, die Zahl der Lehrer stieg um fast 90%, Die Folgen : Das Unterrichtsangebot hat zugenommen, der Unterrichtsausfall entscheidend abgenommen, die Klassenfre­quenzen wurden gesenkt. Ab 1.2. 1979 wurden durch weiten Einstellungen weniger als 5 % des Unterrichts an Realschulen und Gymnasien und weniger als 1 % an Grund- und Hauptsch len ausfallen. In den Hauptfächern fällt kaum mehr Unterricht aus, es gibt noch einige Mangelfächer: Relijj etwa, Kunst, Sport und in manchen Gegenden noch Naturwis­senschaften. Hier fehlen die notwendigen Fachlehrer. Unterrichtsausfall entsteht u. a. durch langes Fehlen einer Leh kraft (Mutterschaftsurlaub, Krankheit) : Die Stelle ist zwarb setzt - aber der Unterricht findet nicht statt.

Deshalb sind die Stellen für "Feuerwehrlehrer" von 245 auf 330 im Schuljahr 1978/79 erhöht worden. Ein weiterer Austei ist notwendig und vorgesehen. Die durchschnittliche Klassen] ße wurde erheblich gesenkt. Sie betrug 1965 in Grund- und Hauptschulen 38 Schüler, 1978/79 sind es knapp 29. SelbstlJ Gymnasien und Realschulen, in denen immer noch der "Schüj lerboom" anhält, sind die Klassenstärken zurückgegangen.

Gaddum schlägt Steuererlaß für Vereine vor

Wie Finanzminister Gaddum dem Vorsitzenden der CDU-La« tagsfraktion, Rudi Geil, mitteilte, hat er dem Bundesfinanzmij ster vorgeschlagen, den Vereinen Steuerschulden, die vordem 1.1. 1977 entstanden sind, dem Zeitpunkt des Inkrafttreteraj der neuen Abgabenordnung, generell zu erlassen. Gaddumäuj Verständnis für die Probleme, die sich aus der Besteuerungdel Vereine ergeben und für den Ärger der Bürger, die sich oftaui| Idealismus in diesen Vereinen engagieren. Dabei gebe est ders Schwierigkeiten mit Steuerfestsetzungen für eine wirtsclj liehe Betätigung, die bereits mehrere Jahre zurück liege, da dil wirtschafteten Gewinne inzwischen längst aufgebraucht seieal Das Land Rheinland-Pfalz sei bereit, diese Steuern zu erteil Da die in Frage stehenden Steuern indes vom Land imAuftis des Bundes verwaltet werden, sei ein genereller Verzicht nurj Zustimmung des Bundesministers der Finanzen möglich.

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M. Berger, MdB,Liebenscheid, DorfgemeinscMy Dr. Schreckenberger, Meudt, Nassauer Hof Bgm. R. Eckes, Nordhofen, Gasth. Hess Bgm. J. Hörster, Quirnbach, Gasth. Schnell

K. Hoppe, MdL, Hartenfels, Gasth. Strüder Ulla Schmidt, Obererbach, Gasth. Sucke H. Gerz u. W. Daum, Oberrod, Gasth. Espanion I H. Sturm, Arnshöfen, Gasth. Hehl H. Reusch, Irmtraut A. Schuth, Nister, Gasth. Röder C. Henzler, Oberhaid, Gasth. Bayernstübl Landrat Dr. Heinen, Schenkelberg, Gasth. I