Montabaur 12/48/78
Unter Punkt „Verschiedenes" wurde beschlossen im Jahre 1979 wieder an dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" teilzunehmen, nachdem im Jahre 1978 wegen verschiedener Baumaßnahmen keine Teilnahme erfolgte. Vor allem ist vorgesehen, daß bis dahin der Ausbau des Landespflegebereiches „Dornbusch" abgeschlossen ist.
RUPPACH-GOLDHAUSEN:
Gefunden
In der Turnhalle der Schule Ruppach-Goldhausen wurde eine Herrenarmbanduhr gefunden. Der Verlierer kann diese bei entsprechendem Eigentumsnachweis während der Dienststunden des Ortsbürgermeisters abholen.
Ferdinand, Ortsbürgermeister
Möhnenverein Ruppach
Am Montag, dem 4. Dez. 1978, treffen sich die Möhnen von Ruppach zum „Hirtengulaschessen", bei Herzmanns. Um vollständiges Erscheinen wird gebeten.
Hinweis
In den Abendstunden des 21. Novembers waren Unbekannte unterwegs, die auf mehreren Grundstücken Wäscheleinen und Spanndrähte durchschnitten.
In der Brunnenstraße entfernten sie einen Kanaldeckel und warfen ihn auf ein Grundstück.
Die Polizei bittet um Täterhinweise, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden.
Wir verweisen auf die Ausführungen der Ortspolizeibehörde
zu der Schneeräum- und Streupflicht, die unter dem Stichwort „Die Verwaltung informiert" veröffentlicht wird.
Anmeldung der Schulneulinge für das Schuljahr 1979 Bitte beachten Sie unsere Bekanntmachung unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachung"
öffentliche Bekanntmachung
Die nächste Sitzung der Verbandsversammlung des Kindergartenverbandes Simmern/Neuhäusel findet am Montag, dem 4. Dezember 1978,um 20.15 Uhr im Sitzungsraum des Bürgermeisteramtes in Neuhäusel statt.
TAGESORDNUNG I. ÖFFENTLICHE SITZUNG:
1. Beratung und Beschlußfassung über die Haushaltssatzung und den -plan für das Haushaltsjahr 1979.
2. Beschlußfassung über die Haushaltsrechnung 1977 und Entlastungserteilung für das Haushaltsjahr 1977.
3. Beratung und Beschlußfassung über die Beantragung eines Telefonanschlusses für den Kindergarten.
4. Verschiedenes.
II. Nichtöffentliche Sitzung 1. Personalangelegenheiten-
Simmern, 27.11.1978 Schneider, Verbandsvorsitzender
EITELBORN:
Aus der Arbeit des Rates
Eine umfangreiche Tagesordnung war abzuwickeln, als sich die Ratsmitglieder auf Einladung durch Ortsbürgermeister Hümmerich am Freitag, dem 17.11.1978,im Gemeindehaus einfanden.
Zur Freude aller - Verwaltung und Ratsmitglieder- war zu dieser Sitzung seit langer Zeit wieder einmal eine Anzahl Gemeindebürger erschienen, deren besonderes Interesse den Ratsentscheidungen zu den einzelnen Anregungen und Bedenken zum Bebauungsplan „Buchstück/Nörrenpfad" galt.
AUGST
So standen verständlicherweise alle weiteren in gleicher Sitzung abzuhandelnden Punkte im Schatten dieser Aussagen.
Vorweg war der Rat gehalten, die in einer der letzten Sitzungen bereits gefaßten Beschlüsse über die Abrechnung der Oberdorfstraße und der Haushaltsrechnung 1977 der Gemeinde aus formalrechtlichen Gründen zu wiederholen, wobei auf die allgem. Ausspreche verständlicherweise verzichtet werden konnte, waren doch diese beiden Punkte zum früheren Zeitpunkt ausführlich behandelt worden.
Die Unterrichtung des Rates über den Stand der Aufklärung der bei der Prüfung der Wirtschaftsführung der Gemeinde für 1970 bis 1977 ermittelten Bedenken war nur insoweit möglich, wie eine Bereinigung bzw. Berichtigung der einzelnen Beanstandungen durch die Verbandsgemeinde bis heute vorgenommen werden konnte.
Ebenso wurde die letztendliche Entscheidung über den Abschluß einer Vereinbarung mit dem RWE, die die Umwandlung der jährlichen Nutzungsentschädigungszahlung in eine einmalige Abfindung vorsieht in eine der nächsten Sitzungen verwiesen, da verschiedene offene Fragen vorher noch abzuklären sind.
Die Neuwahl eines stellvertretenden Vorsitzenden für den Umlegungsausschuß infolge Ausscheidens des bisherigen Stellvertretervorsitzenden aus den Diensten des Katasteramtes Montabaur’ war ebenso Formsache wie die schriftliche Auftragserteilung ah den Kreis zur Umplanung des Teilstückes „Rest Helfensteinstraße“ unter Berücksichtigung der Belassung des Teilgärtnereibetriebes im Baugebiet.
Diese Umplanung erfolgt auf Empfehlung des Umlegungsausschus ses.
Neben der nachträglichen Genehmigung der auf Grund früherer Ratsbeschlüsse entstandenen überplanmäßigen Ausgaben erklärt die Versammlung ihre Bereitschaft, auch im Jahre 1979 an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden" teilzunehmen.
Die Teilnahme 1978 hatte sich in finanzieller Hinsicht gelohnt. Waren doch der Gemeinde auf Grund der günstigen Plazierungen auf Kreis- und Landesebene Anerkennungsbeträge in Gesamthöhe von 750,- DM zugesprochen worden, die der Allgemeinheit zugute kommen.
Bevor sich nunmehr Rat und Verwaltung mit den zum Bebauungsplan „Buchenstück/Nörrenpfad" eingegangenen Anregungen und Bedenken befaßte, war es auf Antrag des Vorsitzenden geboten, die anwesenden Bürger zu Wort kommen zu lassen.
Neben den ohnehin schon schriftlich vorliegenden Hinweisen zeigte sich auch in dieser Diskussion, daß die Eingaben der Anlieger doch recht vielseitig und zahlreich waren, so daß der Rat bei seiner letzten Entscheidung kein leichtes Amt hatte.
Bedingt durch die umfangreichen Vorberatungen des Ortsbürgermeisters mit den Vertretern der weiter am Verfahren beteiligten Behörden und dem Planer, sowie der anschließenden Diskussion in den einschlägigen Gemeindeausschüssen unter Beteiligung der Ratsmitglieder waren die Richtungen hinsichtlich der Stellungnahmen zu den einzelnen Bemängelungen gestellt.
So bedurfte es im Abstimmungsprozeß neben einer jeweiligen Erläuterung des Sachverhaltes lediglich der Bekanntgabe der Beschlußvorschläge durch den Ortsbürgermeister, um eine Entscheidung Punkt für Punkt herbeizuführen.
Die Einzelentscheidungen hier zu erläutern, würde den Rahmen dieses Berichtes weit übersteigen. Im übrigen erhalten alle Bedenkenführer durch die Verbandsgemeinde ihre Rückantwort.
Wie bereits in einem früheren Rundschreiben angedeutet, sind Rat und Verwaltung zu einer Lösung gekommen, die allen Beteiligten -Genehmigungsbehörde einerseits, betroffene Anlieger und Gemeinde andererseits - gerecht wird, zumal gerade in verschiedenen Bereichen die Festlegungen des Bebauungsplanes überwiegend richtunggebend für die Zukunftsentwicklung unserer Gemeinde sein sollen.

