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Montabaur 12/45/78

Eine Änderung der Reihenfolge vorstehender Maßnahmen ist durchaus möglich.

Die vorrangigste Maßnahme ist und bleibt der Ausbau der Sieben­bornstraße, womit in 1979 begonnen werden soll. Die Verbands­gemeinde wird hier als erstes den Ortskanal verlegen.

Einstimmig hat der Ortsgemeinderat das Investitionsprogramm genehmigt.

BebauungsplanSiebenborn" - Bedenken und Anregungen Träger öffentlicher Belange

Das Kreisbauamt des Westerwaldkreises, welches mit der Durch­führung des Bebauungsplanverfahrens beauftragt ist, hatte gemäß § 2 Abs. 5 BBauG alle Träger öffentlicher Belange aufgefordert, Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplanentwurf vorzu­tragen. Nach Beendigung dieses Verfahrens konnte festgestellt werden, daß keine wesentlichen Bedenken und Anregungen vorgebrathtwurden bzw. wurden diese in den Bebauungsplanent­wurf und Text aufgenommen oder entsprechende Änderungen im Planentwurf vorgenommen.

Nachdem die Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan Siebenborn" ausgeräumt waren, stimmte der Ortsgemeinderat ebenso einstimmig der Offenlage gern. § 2a Abs. 6 BBauG zu.

Vom 13.11. bis 13.12.1978 liegt der Bebauungsplanentwurf nebst Text und Begründung offen. Bedenken und Anregungen können während dieser Zeit bei der Verbandsgemeindeverwaltung Monta­baur und der Ortsgemeinde Simmern mündlich oder schriftlich vorgebracht werden.

Auf eine entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt Nr.

44/78 vom 3.11.78 wird hingewiesen.

Jahresrechnung 1977 beschlossen und Entlastung erteilt

Mit großer Mehrheit hat der Ortsgemeinderat die von der Ver­bandsgemeindeverwaltung Montabaur aufgestellte Jahresrech­nung für das Haushaltsjahr 1977 beschlossen und dem Orts­bürgermeister , den Ortsbeigeordneten sowie dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushalts­jahr 1977 Entlastung erteilt.

Zuvor hatten die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses die Möglichkeit alle Unterlagen - Einnahmen und Ausgabenbelege etc. - bei der Verbandsgemeindeverwaltung einzusehen und zu überprüfen.

Zuschuß an Musikverein 1930

Musikinstrumente im Werte von 3.000,- DM beabsichtigt der Musikverein anzuschaffen, die für die Jugendausbildung benötigt werden.

Da aus Eigenmittel des Musikvereins der gesamte Betrag nicht finanziert werden kann, beschloß der Ortsgemeinderat einstim­mig, in 1978 einen Zuschuß in Höhe von 500,- DM zu gewähren. Ferner sollen bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 1979 für diese Anschaffung ein weiterer Zuschuß in Höhe von 500,- DM veranschlagt werden, vorausgesetzt, die Gesamtfinanzsituation läßt dieses zu.

Zuvor wurde ein Antrag der SPD-Fraktion, der die Zuschußgewäh­rung von 1.000,- DM im Haushaltsjahr 1978 vorgesehen hatte, mit großer Mehrheit abgelehnt.

Auftragserteilung für Ausbau des Wegestückes ab K 113 zwischen Lay/Müller und Ausbau des Bolzplatzes in der verlängerten Waldstraße

Im nichtöffentlichen Teil befaßte sich der Ortsgemeinderat mit Vergabe von Tiefbauarbeiten.

Die Firma Hölzgen, Helferskirchen, die aufgrund einer beschränk­ten Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben hatte, erhielt den Auftrag für den Ausbau des Bolzplatzes in der ver­längerten Waldstraße im Bereich des Gemeindewaldes. Aus­geklammert wurde bei diesem Auftrag die Position 11 des Ange­botes, die Lieferung und Auf stellen von 2 Fußballtoren vorsieht.

Diesen Auftrag erhielt die Firma von Entress-Fürsteneck.

Bei günstiger Witterung sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr durchgeführt werden, so daß der Bolzplatz in diesem Jahr von unseren Jugendlichen und Kindern schon bespielt werden kann.

Für den Ausbau des Wegestückes ab der Hauptstraße (K 113) zwischen Lay und Müller) auf einer Länge von 50 - 60 Ifdm, erhielt die Firma Saal, Neuhäusel, die aufgrund einer öffent­lichen Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben hatte, den Auftrag. Der Ausbau dieses Wegstückes erfolgt in Verbund steinen.

Die Firma Saal wird bei günstiger Witterung, mit diesen Arbei­ten noch in diesem Jahr beginnen.

AusschreibungAusbau Parkplatz am Sportplatz" aufgehoben

Für den Ausbau des Parkplatzes wurde das günstigste Angebot mit 49.500,- DM abgegeben. Im Hinblick auf den sehr hohen Angebotspreis, und daß im Haushaltsplan 1978 für diese Maß­nahme nur 25.000,- DM bereitstehen, wurde die Ausschrei­bung aufgehoben.

Es soll lediglich die Zufahrt zum Parkplatz , mit einer Anbin­dung zu dem dahinter liegenden Grundstück sowie zum Sport­platz (hinter den Umkleideräumen) mit Teer oder Verbund­steinen befestigt werden.

Die Parkflächen sollen eine provisorische Beschüttung mit Lava oder Basalt erhalten. Der Einbau soll durch den Gemeinde­arbeiter erfolgen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Kosten zu ermitteln und vor Beginn der Arbeiten den Ortsgemeinderat in Kenntnis zu setzen.

BebauungsplanIn der Trift"

Als letzter Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, das Planungs verfahren für den Bereich des BebauungsplanvorentwurfesIn der Trift fortzuführen, nachdem festgestellt wurde, daß eine Entwässerung bei Aufschüttung der neu anzulegenden Wohnstraß im mittleren Bereich ohne Hochpumpen möglich ist.

Unter PunktVerschiedenes" teilte Ortsbürgermeister Schnei­der mit, daß die Unwetterschäden aus 1977 am Wambach durch die Firma Schwickert, Otzingen, im Auftrag und für Rechnung der Verbandsgemeinde Montabaur, durchgeführt werden und z.Zt. auch abgeschlossen sind.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 160.000,- DM, wozu das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuß von 50 % gewährt.

MöhnenEwig Jung"

Die MöhnenEwig Jung" laden ein, am Samstag, dem 11.11. 1978,mit Helau und Tam-Tam fängt bei den Simmerner Möhnen die Fassenacht an.

Es wird getanzt und auch gelacht und manch lustiger Vortrag gebracht. Für gute Laune und viel Schwung, sorgen die Möhnen Ewig Jung". Beginn 20.11 Uhr im Saal Hilpisch.

Die Volkshochschule Montabaur dezentral

Lichtbildervortrag am Mittwoch, dem I5. Nov. 1978, 19.00 Uhr im Altenheim Horbach für alle

W. Meisel, ehemal. Kurdirektor v.Murnau am Staffelsee zeigt Von den Ammerbergen an der Zugspitze vorbei nach Mitten­wald unterm Karwendel".

Sozusagen eine Großwanderung über die ganze westliche Hälfte der Bayerischen Alpen. Beginn Schloß Neuschwanstein, über die bizaar zerklüfteten Ammerberge zwischen den