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Montabaur 2/31/78

Grußwort

Das erste Augustwochenende steht in Montabaur ganz im Zeichen der Erinnerung an die Weihe derPfl kircheST. PETER IN KETTEN". Diese Tage nehmen seit alter Tradition die Bürger unserer Stadt ] laß, dieMontabäurer Kirmes" zu feiern. 2um \

Wir hoffen, daß das zeitliche Zusammenspiel von Radrennen und Kirchweihfest in diesem Jahr den FeJ Feiercharakter noch erhöhen kann und damit noch weiterer Anreiz zu geselliger Begegnung von jung uni geschaffen wird. 1

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich vier Kirmestage voll Freude und Geselligkeit.

Unseren Gästen aus nah und fern rufe ich ein herzliches Willkommen zu und wünsche ihnen frohe und J same Stunden in Montabaur. I

Vogel, I. Beigeordneter

Perspektiven zur Kirmes 1978 I

Die Unterhaltungsbetriebe auf der Eichwiese, die Einrichtung einer Fußgängerzone und die dort angestrel Belebung der Innenstadt, das alles gehört zur Kirmes. Was den letztgenannten Platz des Geschehens betrl kann es allerdings nicht schaden, einmal offen auszusprechen, daß es vom Umfang des Programmablaufei der Mitwirkung und -gestaltung einiger, in jeder Hinsicht wohlgesonnener Helfer bedarf. j

Durchführung und Organisation eines Volksfestes ist zwar Aufgabe der Verwaltung, die jedoch gerne ind Hintergrund tritt, wenn von dritter Seite Initiativen entwickelt werden. So z.B. von den Montabaurer Al len, die sichtbar und unsichtbar die Sache ins Rollen bringen. Daßmontabaur aktuell" den örtlichen EU handel aktivieren möchte, ist schließlich Aufgabe dieses Vereins.

Hinzu kommen die Initiativen ansässiger Bankinstitute, aber auch geschäftlicher Unternehmen. Wenn i los ist in der Fußgängerzone, ist es nicht zuletzt denen zu danken, die nicht nur etwas los, sondern aucl i] einiges locker gemacht haben

Die Fußgängerzone, das sagt schon der Name, sperrt alles, was sich auf Rädern bewegt, aus. So haben a Kinder auf Fahrrädern und schon gar nicht Mopeds und Mofas dort etwas zu suchen. Bürgersteige undf bahn sind den Fußgängern Vorbehalten, die ein Recht darauf haben, sich gefahrlos und unbelästigt im Sp gebiet bewegen zu können. Einzige Ausnahme - nur Fahrzeuge, die am direkten Geschehen, also an eine Programmgestaltung beteiligt sind, können die gesperrten Straßenzüge benutzen.

Was anderen Ortes längst zur alltäglichen Gewohnheit wurde, hat bei uns noch immer Seltenheitswert. Zi| keiten und Überraschungseffekte positiver und negativer Art sind immer mit im Spiel.

Was tut sich in der Fußgängerzone

Samstag, 5. August 1978

16.15 Uhr Eröffnung der Fußgängerzone

18.00 - 23.00 Uhr Kapelle Rudi Saarn, Weilmünster 19.00 Uhr EröffnungstanzRot-Weiß"-Ballett, Frickhofen

20.00 Uhr 2. Tanz

21.00 Uhr 3. Tanz

Viele gastronomische Betriebe in der Fußgängerzone bewirten ihre Gäste im Freien und bieten SpeziM\ nicht alltäglicher Art.

Etwas Besonderes bietetmontabaur aktuell":

Ochs am Spieß" eine Delikatesse, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Herausgeber des Amtsblattes: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Großer Markt 10 (Rathaus) 5430 Montabaur, (Tel- ,

Druck und Verlag eriolgen durah: Verlag + Druck Linus Wittioh, Rheinstr. 41, Postfach 7, 5410 Höhr-Grenzhausen, (Tel. 026 j

Verantwortlich für den Inhalt sind: für den amtlichen Teil: Oberamtsrat Piwowarsky (Verbandsgemeindeverwaltung Mon

Für den Anzeigenteil: Robert Degen, (Verlag+ Druok Linus Wittioh) Vsibandsä '* 1

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