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STIFTUNG WARENTEST

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Mit falschem Lorbeer geschmückt

Oberlandesgericht untersagt Daubert GmbH Irreführung mit “test“- Ergebnissen in der Prospektwerbung

(te) Im Prospekt der Daubert GmbH, Köln, war im letzten Jahr zu le­sen : “NOX RUST Unterbodenschutz test sehr gut“; verbunden war diese Werbung mit dem kleingedruckten Hinweis, daß der Test “nach dem Prüfprogramm und Auswertungsschema der STIFTUNG WA - RENTEST“ vorgenommen worden sei. Der Schriftzug “test“ war identisch mit dem “test“-Zeichen der STIFTUNG WARENTEST. Die Stiftung hatte jedoch das Unterbodenschutzmittel nie testen las­sen, vielmehr hatte Daubert von sich aus die Bundesanstalt für Ma­terialprüfung in Berlin beauftragt, ein Gutachten zu erarbeiten.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat jetzt der Firma Daubert durch einstweilige Verfügung diese Werbung untersagt. Der “blickfangartige herausgestellte Text“, so die Begründung der Richter, sei eine Irrefüh­rung des breiten Publikums, das die STIFTUNG WARENTEST und die von ihr herausgegebene Zeitschrift “test“ kennt. Die einstweilige Verfügung war vom Verein zum Schutz der Verbraucher gegen unlauteren Wettbewerb (Verbraucherschutzverein) beim Landgericht Frankfurt beantragt worden. Die Kammer hatte jedoch die Irreführung als nicht ausreichend belegt angese­hen und dem Antrag nicht stattgegeben.

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Damit der Urlaub nicht baden geht

"test für Kinder" ist auf Namenssuche

Nachdem der Bekanntheitsgrad der STIFTUNG WARENTEST vor dem Oberlandesgericht dokumentiert worden war, kam der 6. Zivilsenat zu der Auffassung, daß auch der im Daubert-Prospekt kleingedruckte Hinweis auf die Bundesanstalt für Material­prüfung eine Irreführung der Verbraucher nicht verhindere, das Gericht bezog sich in seiner Begründung auf die Zahlen (Stand 1976), die von der Stiftung vorgelegt worden waren : “test“ hatte damals eine verkaufte monatliche Auflage von 540.000 Exemplaren, Sonderhefte erschienen mit einer Auflage von 200.000, das Jahrbuch der STIFTUNG WARENTEST erschien in 300.000 Exemplaren. Nachdrucke von Testergebnissen und Hörfunk- oder Fernsehsendungen in Zeitung und Zeitschriften er­reichten 1976 eine durchschnittliche monatliche Gesamtauflage von über 43,8 Millionen. Im Januar 1978 betrug die verkaufte Auflage von “test“ über 650.000 Exemplare.

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STIFTUNG WARENTEST informiert in Berlin auf der 12. “Internationale Tourismus-Börse“

Ein Mißgriff in der Urlaubsplanung ist nicht nur ärgerlich, er kann auch ins Geld gehen. Das Angebot der Touristik ist in den letzten Jahren weiter gestiegen, der Konkurrenzkampf ist härter geworden, das Werbematerial hat sich zu einer bunten Schwemme entwickelt. Woran soll sich der Reiselustige hal­ten ?

Im allgemeinen kann der Urlauber den Reiseprospekten heute eher vertrauen als früher, denn insgesamt ist die Darstellung der Urlaubsorte, der Hotels und des Freizeitangebots informa­tiver geworden. Dazu hat die Konkurrenz ebenso beigetragen wie das 1977 in Kraft getretene neue Gesetz über die Allge­meinen Geschäftsbedingungen (AGB).

Aber natürlich ist kein Anbieter neutral und objektiv. Hier will der “reise-service“ der STIFTUNG WARENTEST weiter­helfen : Rund 3100 Hotels in 50 Zielgebieten hat er bisher überprüft, die Daten sind mit Akribie aufgelistet und bewer­tet worden. Jeder Urlauber sollte diese Erfahrung nutzen, an­statt uninformiert ins Blaue zu fahren. Denn die pauschale Ge­bühr von fünf Mark für eine objektive und ausführliche Be­schreibung von fünf Hotels (jedes weitere Hotel 50 Pfennig) können manchen teuren Mißgriff und viel Ärger verhindern. Eine Liste der untersuchten Gebiete und Hotels gibt es kosten­los bei : STIFTUNG WARENTEST, Versand-Service, Post­fach 700, 7107 Neckarsulm.

Die pfiffigsten Vorschläge werden mit Preisen belohnt !

“test“ bringt seit Januar in jeder Ausgabe zwei Seiten für Kin­der. Anleitungen zum konsumkritischen Verhalten, zum Über­legen und Vergleichen beim Kaufen und Informationen über die Arbeitsweise der STIFTUNG WARENTEST sind der In­halt von “test für Kinder“. Vorgestellt werden die beiden Sei­ten von zwei “Gören“, die bisher Mark und Penny hießen. Nun hat das Schicksal zugeschlagen und die Beiden vorüberge­hend zu namenlosen Wesen degradiert : Der Deutsche Genos­senschaftsverlag in Wiesbaden bringt bereits zwei Sprößlinge eben dieses Namens unter die Leute - wovon “test“ nichts wußte.

Im März-Heft fragt “test für Kinder“ deshalb die jungen Le­ser : Wie sollen die Kinder in Zukunft heißen ? Der Gewin­ner des Preisausschreibens kann zwischen Radiorecorder, Go- Kart und Handfunksprechgerät wählen - alle Geräte stammen selbstverständlich aus einer Modell-Serie, aus der ein Gerät im Test der STIFTUNG WARENTEST gut abgeschnitten hat. Unter allen, die sich bei der Namenssuche beteiligen, werden außerdem Jahresabonnements für “test“ ausgelost.

Zuschriften (mit deutlich geschriebenem Absender !) bitte auf einer Postkarte mit dem Kennwort “Preisausschreiben“ an die STIFTUNG WARENTEST, Postfach 4141, 1000 Berlin 30, Einsendeschluß ist der 23. März, die neuen Namen und die Ge­winner werden im Mai-Heft bekanntgegeben.

Wen es im Sommer nach Bulgarien, Rumänien oder Jugosla­wien zieht, der sollte sich das am Kiosk erhältliche “test“- Sonderheft “Urlaub ‘78“ besorgen. Früher erschienene Hefte die nicht mehr im Handel sind, könne» direkt bei der STIF­TUNG WARENTEST, Versand-Service, Postfach 700, 7107 Neckarsulm, bestellt werden.

Das März-Heft von “test“ bringt einen Report über “Reise- Veranstalter : Scharnow“ und beschäftigt sich mit der Ostsee die vielen lieb, aber auch teuer geworden ist.

Auf der 12. “Internationalen Tourismus-Börse“ in Berlin ist der “reise-service“ der STIFTUNG WARENTEST in Halle 4/5, Stand 4.52 präsent und bietet neben dem gedruckten Info-Material Tips und Hilfe bei allen anderen Urlaubsfra­gen.

"test"bringt außerdem im März :

- Tips zum Gebrauchtwagenkauf mit DAT-Tabelle

- Tests von :

Spiegelreflexkameras, Waschvollautomaten, Benzinrasenmähern, Kopfhörern,

- Reports über :

Abholmöbel, Wartezeiten beim Arzt Zehn Urlaubsorte an der Ostsee

- und wie immer viele Tips und Informationen !