Montabaur 13/44/77
Mithin erwartet man einen Überschuß in Höhe von 4.755,- DM. Der Hauungs- und Kulturplan sieht für das Forstwirtschaftsjahr 1978 einen Holzeinschlag von insgesamt 1.115 fm vor.
Dieser verteilt sich auf die einzelnen Holzarten wie folgt:
Eiche 40 fm
Buche 595 fm
Fichte 440 fm
Kiefer 40 fm.
Nachtragshaushaitssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 1977
Der Ortsgemeinderat beschloß einstimmig die Nachtragshaushaitssatzung und den Nachtragshaushaltsplan für das Haushaltsjahr 1977.
Die Haushaltssatzung setzt die Summen des Haushaltsplanes wie folgt neu fest:
1. VERWALTUNGSHAUSHALT
Die Summen der Einnahme- und Ausgabeansätze werden um 73.000,- DM auf 834.000,- DM erhöht.
2. VERMÖGENSHAUSHALT
Die Endsummen des Vermögenshaushaltes werden vermindert um 108.000,- DM auf 415.000,- DM. Die übrigen Festsetzungen der Haushaltssatzung (insbesondere Steuerhebesätze) bleiben unverändert.
Auslösend für die Aufstellung des Nachtragshaushaltsplanes war der Ausbau der Mittelstraße im Jahr 1977. Diese zusätzliche Investitionsmaßnahme war im ursprünglichen Haushaltsplan nicht aufgenommen. Gleichzeitig wurden im Nachtragshaushaltsplan alle wesentlichen Veränderungen in der Haushaltswirtschaft des Jahres 1977 erfaßt.
Die Veränderungen im Verwaltungshaushalt beziehen sich insbesondere auf den Unterabschnitt „Steuern und Umlagen“, Aufgrund der wesentlichen Verbesserung der Steuerkraft ist es möglich, die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt um 47.000,- DM zu erhöhen. Dies führt gleichzeitig zu einer enormen Verbesserung der freien Finanzspitze, die nunmehr für das Haushaltsjahr 1977 155.000,- DM beträgt.
Damit verfügt die Ortsgemeinde Niederelbert zur Zeit über die zweitgrößte nominale freie Finanzspitze innerhalb der Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur.
Dies ist bei einem relativ niedrigen Gewerbesteueraufkommen von netto 81.000,- DM ein beachtenswertes Ergebnis, welches sicherlich nur dadurch erreicht werden konnte, daß Ortsgemeindeverwaltung und Ortsgemeinderat im zurückliegenden Jahrzehnt eine ausgewogene Finanz- und Investitionspolitik betrieben haben. Dies wird noch bestärkt durch die Tatsache, daß die Ortsgemeinde völlig schuldenfrei ist.
Soweit die geänderten Ansätze im Vermögenshaushalt das Investitionsprogramm berühren, wurde dieses entsprechend angepaßt.
Beteiligung der Ortsgemeinde en den Kosten für die geplante Schulturnnalle
In der gleichen Sitzung beschloß der Ortsgemeinderat die Vereinbarung zwischen der Verbandsgemeinde Montabaur und der Ortsgemeinde Niederelbert bezüglich der Aufteilung der Baukosten und der Nutzung der geplanten Schulturnhalle an der Grundschule in Niederelbert. Die Kosten für die Schulturnhalle, deren Bauherr und Träger die Verbandsgemeinde ist, betragen laut Kostenvoranschlag 1.254.000,-DM. Von den Kosten, die nicht durch Landes- oder Kreiszuschüsse gedeckt sind, übernehmen Verbandsgemeinde und Ortsgemeinde zunächst jeweils die Kosten, die ausschließlich durch sie verursacht werden, weil Einrichtungen oder Anlagen in und an der Turnhalle fiir ihre Zwecke geschaffen werden. Die verbleibenden Kosten werden zu je 50 v.H. von der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde getragen.
Sollten im Verlauf der Bauzeit Mehrkosten für die Halle entstehen, werden sie vereinbarungsgemäß nach dem Verhältnis
der Finanzierungsanteile beider Körperschaften verteilt. Bei Festsetzung der außerschulischen Nutzungszeiten durch die Schulabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung ist der Bedarf der Ortsvereine und sporttreibenden Gruppen der Ortsgemeinde Niederelbert unter Mitwirkung der Ortsgemeinde Niederelbert vorrangig zu berücksichtigen. Die Vertragsparteien sind sich einig, daß die sporttreibenden Vereine aus den Nachbargemeinden die Halle mitbenutzen können. Für die -Nutzung der Schulturnhalle zu Übungszwecken durch Ortsvereine der Gemeinde Niederelbert wird keine Entschädigung erhoben. Die Betriebs- und Unterhaltungskosten für die Schulturnhalle trägt die Verbandsgemeinde.
Haushaltsrechnung 1976 beschlossen
Des weiteren beschloß der Ortsgemeinderat die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr 1976 aufgestellte Jahresrechnung. Gleichzeitig wurde beschlossen, dem Ortsbürgermeister , den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushaltsjahr 1976 Entlastung zu erteilen. Diesem Beschluß ging die Prüfung der Jahresrechnung durch den Rechnungsprüfungsausschuß der Ortsgemeinde Niederelbert voraus. Bei der Prüfung ergaben sich keine Beanstandungen, so daß der Rechnungsprüfungsausschuß dem Rat die Empfehlung aussprach,die Haushaltsrechnung und die Entlastung zu beschließen.
Außerdem beschloß der Ortsgemeinderat die Vereinbarung zwischen der Verbandsgemeinde Montabaur und der Ortsgemeinde Niederelbert über die Nutzung gemeindeeigener bebauter Grundstücke aufgrund der Aufgaben-Ubergangs-Verordnung.
Alle Mähnen von Niederelbert
sind am 11.11.1977 um 20 Uhr beim Bluna Berni herzlich eingeladen.
OBERELBERT:
Zugeflogen
Am Sonntag, 30. Oktober 1977, ist der Familie Josef Schönberg, Hauptstraße, in Oberelbert ein Singvogel mit Fußring zugeflogen. Der Besitzer kann diesen Vogel bei entsprechendem Eigentumsnachweis abholen.
DRK-Sammlung
Auch in diesem Jahr haben sich in Oberelbert junge Leute bereitgefunden, bei der Herbstsammlung des Deutschen Roten Kreuzes mitzuwirken.
Das Ergebnis war für unsere Gemeinde beachtlich. An dieser Stelle sei den Spendern und Sammlern herzlich gedankt.
Martinszug in Oberelbert
Unser diesjähriger Martinszug findet am Donnerstag, dem 10.No- vember 1977, unter Mitwirkung des Spielmannszuges der Freiw. Feuerwehr Niederelbert und unter Begleitung der Freiw.Feuerwehr Oberelbert statt.
Die Kinder werden gebeten, sich wegen der Durchführung eines St. Martinsspieles gegen 18.00 Uhr in der Pfarrkirche einzufin- den.
Gegen 18.30 Uhr erfolgt die Aufstellung vor der Kirche.
Der Weg des Martinszuges führt vom Kirchplatz über die Hauptstraße - Waldstraße - Südstraße zu der Feuerstelle an der Schule. An der Schule werden auch in diesem Jahre wieder Brezeln an unsere Kinder verteilt.
An unsere Einwohner ergeht die herzliche Bitte, wie in den Vorjahren, Lichter an ihren Fenstern aufzustellen.
Oberelbert, den 31. Okt. 1977 Weyand, Ortsbürgermeister.
Erziehungsseminar
In der letzten Zeit rücken Erziehungsfragen immer mehr in den Vordergrund der Betrachtungen. Wir möchten Ihnen bei der Klärung und Überwindung der Schwierigkeiten helfen.Herr Dr. Ottinger, Koblenz, hat sich bereiterklärt, ein Erziehungsseminar mit Ihnen zu gestalten.
Folgende Termine sind vorgesehen:
Dienstag , der 8.11., Dienstag, der 15.11., Dienstag, der 22.11. und Dienstag, der 29.11.
Für den ersten Abend ist ein Vortrag über Lern- und Konzentrationsstörungen der 6 bis 10 Jahre alten Kinder vorgesehen.

