Amtsblatt
der Verbandsgemeinde Montabaur
und der Ortsgemeinden
Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligenroth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach, Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf
Jahrgang 5
FREITAG, den 22. April 1977
Nummer 16
ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN
AUSSCHREIBUNG der Jagdverpachtung des bisherigen Gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Montabaur I der Jagdgenossenschaft Montabaur
Die Jagdnutzung des Gemeinschaftlichen Jagdbezirkes der Jagdgenossenschaft Montabaur I - Westerwaldkreis wird rückwirkend ab 1, April 1977 für die Dauer von 12 J ahren verpachtet.
Die Reviergröße beträgt 56o Hektar.
Es handelt sich um ein hervorragendes Hochwildrevier im Kerngebiet des Rotwildringes Montabaurer Höhe mit Rot-, Schwarz- Muffelwild sowie Rehwild als Standwild.
Das Jagdrevier liegt im Naturpark Nassau in landschaftlich reizvoller Lage und ist von der Autobahnabfahrt Montabaur an der BAB Köln - Frankfurt schnell erreichbar.
Die Besichtigung des Jagdbezirkes ist nach vorheriger Vereinbarung mit dem zuständigen Revierbeamten, Forstamtmann Reifenberger, Hohe Straße 16, 543o Montabaur, Telefon (o26o2) 3551, möglich.
Die bisherige Ausschreibung wurde aufgehoben. Die neuen Pachtbedingungen können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 25, eingesehen bzw. gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 5,oo DM angefordert werden.
Die Verpachtung erfolgt durch Abgabe schriftlicher Gebote, Diese sind mit der Aufschrift “Ausschreibung Jagdbezirk Montabaur I" bis zum 23. 5. 1977, lo,oo Uhr, an den Jagdvorstand, Bürgermeister Mangels, Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, 543o Montabaur, zu richten.
Die Eröffnung der Gebote erfolgt am Montag, dem 23. 5. 1977,
um lo.oo Uhr im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Montabaur, Rathaus, 543o Montabaur,
gez. Mangels, Jagdvorstand
Manöver der Bundeswehr
Nachstehende Einheiten der Bundeswehr beabsichtigen, Manöver durchzuführen:
Die Panzerbrigade 15 Koblenz
Ort bzw. Raum:
Koblenz - Montabaur - Westerburg - Bad Ems Ballungsraum: Ransbach - Hillscheid - Welschneudorf
Zeitraum:
27. April 1977
Fahrzeuge: 30 Räderfahrzeuge und 17 Kettenfahrzeuge
Sonstiges:
Straßen mit voraussichtlich mehr als verkehrsüblicher Benutzung:
Koblenz Fritsch - Kaserne - B 49 - Horressen - Dernbach - Ransbach - zurück nach Horressen - Niederelbert - Oberelbert - Welschneudorf - zurück nach Koblenz Fritsch Kaserne
Die Bevölkerung wird für mögliche auftretende Verkehrsbehinderungen um Verständnis gebeten,
Manöver ausländischer Streitkräfte
Die zuständigen Kommandodienststellen der in der Bundesrepublik stationierten britischen Streitkräfte haben unter Berufung auf Art. 45 des Zusatzabkommens zu dem Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrages über die Rechtsstellung ihrer Truppe hinsichtlich der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten ausländischen Truppen vom 3.8,1959 in Verbindung mit dem Abkommen zu Abs. 5 dieses Artikels vom 3,8.1959 davon Kenntnis gegeben, daß in der Zeit vom 2. - 6.5.1977 in einem größeren Raume, in den auch der Westerwaldkreis einbezogen ist, ein Manöver durchgeführt wird.
An dem Manöver nehmen 200 Soldaten mit 80 Räderfahrzeugen teil.
Bodennutzungserhebung, Agrarberichterstattung, EG-Strukturerhebung und Obstanbauerhebung 1977
Aufgrund der einschlägigen Rechtsvorschriften sind im Jahre 1977 vorgenannte Erhebungen durchzuführen. Sie finden Anfang Mai statt. Die einzelnen jeweils geltenden Rechtsgrundlagen sind auf den Erhebungsbogen angegeben.
Die Erhebungen erfassen u.a.
- die Bodenflächen,
- den Rechtsgrund ihres Besitzes,
- ihre Nutzung nach Hauptnutzungs- und Kulturarten,
- die Nutzung des Ackerlandes,
- Grundeigentumswechsel,
- personelle Ausstattung,
- Beschäftigungs- und Einkommensverhältnisse
- Obstanlagen.
Ein großer Teil der Sachverhalte wird repräsentativ erhoben, d.h,, es werden hierzu nur die ausgewählten Auskunftspflichtigen befragt, Die Befragung erfolgt in diesen Fällen durch unterwiesene Erheber,
Angaben über die Bodenflächen, den Rechtsgrund ihres Besitzes, die Hauptnutzungs- und Kulturarten sowie die Nutzung des Ackerlandes sind dagegen von allen Auskunftspflichtigen zu machen. Soweit diese nicht zum Kreis der mit Erhebern befragten Betriebe gehören, werden sie mit besonderen Erhebungsbogen von der örtlichen Verwaltung befragt.
DIENSTSTUNDEN der VERBANOSGEMEINDEVERWALTUNG: Rathaus, Großer Markt und Wasserwerk (Neubau an der Eidiwiese), Montag, Mittwoch bis Freitag 8.00 bis 12.00, Dienstag 8.00 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr. Bauamt (Gelbachstraße) Dienstag 8 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr. Mittwoch U.OO bis 16.00 Uhr, Donnerstag 8.00 bis 12.00 Uhr. FERNSPRECH ANSCHLÜSSE Verbandsgemeindeverwaltung 02602/2041, (nach Dienstschluß über Anrufbeantworter unter Nr. 02602/2041), Bürgermeister Mangels 02602 2044, Ver handsbeigeordneter Reusch 02602 / 2045, Wasserwerk Montabaur noch Dienstschluß: siehe Bereitschaftsdienst.
KONTEN DER VERBANDSGEMEINDEKASSE: Kreissparkasse Montabaur Nr. 500017, Nassauische Sparkasse Montabaur Nr. 803000212, Volksbank Montabaur Nr. 108, Postscheck amt Frankfurt/Main Nr. 10800 603.

