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Montabaur -6-

BODEN:

Umlegungsausschuß gewählt

Der Ortsgemeinderat Boden wählte folgende Ersatzleute für die ausgeschiedenen Mitglieder und Stellvertreter des Umle­gungsausschusses:

Mitglieder: Stellvertreter:

Ednund Paffhausen Josef Paffhausen

Herbert Fasel Ewald Noll

Baugebiet Beul II"

In der gleichen Sitzung setzte der Ortsgemeinderat zur Ab­schöpfung des umlegungsbedingten Vorteiles im BaugebietBeul II einen Flächenbeitrag von max. 30 % fest.

Entlastung des Ortsbürgermeisters

Da die vom Ortsgemeinderat Boden durchgeführte Rechnungs­prüfung zu keiner Beanstandung führte, stimmte der Ortsge­meinderat der von der Verbandsgemeindeverwaltung Monta­baur für das Haushaltsjahr 1975 aufgestellten Jahresrechnung zu und beschloß, dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsge­meinde für die Rechnungs- bzw. Haushaltsjahre 1973 - 1975 Entlastung zu erteilen.

UnterVerschiedenes sprach sich der Ortsgemeinderat dafür aus, sich im Jahre 1977 nicht am WettbewerbUnser Dorf soll schöner werden zu beteiligen.

HEILIGENROTH:

Bebauungsplanentwurf ..Im Vogelsang"

In der Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenroth am 27. Okto­ber 1976 befaßten sich die Ratsmitglieder mit dem geänderten Planentwurf des BebauungsplanesVogelsang.

Dabei wurden sechs Punkte herausgestellt, in denen der Ortsge­meinderat die Änderung des Planentwurfes wünscht

1. Die vorgesehene Linienführung der Hochspannungsleitung wur­de als nicht befriedigend bezeichnet. Durch den Gemeinderat wurde vorgeschlagen, eine Trassenführung östlich entlang der K 50 bis zu dem Wirtschaftsweg Parz. 4349 einzurichten , die dann an dem Wirtschaftsweg entlang zum bisherigen Anschluß führen sollte.

2. Entsprechend dem Antrag von zwei Grundstückseigentümern sollen deren beiden Grundstücke nach Möglichkeit mit in das Bebauungsplangebiet einbezogen werden.

3. Zwei Grundstücke sollen aus dem Bebauungsplangebiet heraus­genommen werden, da sie in dem Gebiet des rechtskräftigen BebauungsplanesAuf der Kuh liegen.

4. Es soll nach Möglichkeit eine Straßenfortführung der neuen Erschließungsstraße in südlicher Richtung in Höhe des einge­planten Spielplatzes angestrebt werden, damit im Falle einer Erweiterung ein Straßenanschluß gewährleistet ist.

5. Der Fußgängerweg, der von der Breslauer Straße als Verbin­dungsweg zu der neuen Erschließungsstraße geht, soll bis zur Planungsgrenze in südlicher Richtung fortgesetzt werden.

6. Die in dem als Sportplatzgelände vorgesehenen Gebiet einge­plante Trafostation in Flur 36 soll weiter nach Norden bis an den Rand der Planungsgrenze bei Flurstück 3180/1 gelegt wer­den. Zurrindest soll nach dem Willen der Ratsmitglieder dort der erste Mast aufgestellt werden, da andernfalls durch die Freileitung ein unschönes Bild vor der geplanten Sporthalle entstünde.

Überplanmäßige Ausgabe für das Haushaltsjahr 1976

Die Ratsmitglieder genehmigten eine überplanmäßige Ausgabe für das Haushaltsjahr 1976 in Höhe von 70.000,- DM. Nach Ausschreibung der Arbeiten zum Ausbau der Bürgersteige entlang der K 51 hat sich diese überplanmäßige Ausgabe ergeben. Die Deckung soll durch Kürzung der Zuführung zur allgemeinen Rücklage erfolgen.

Investitionsprogramm um Bau einer Sporthalle ergänzt

In das Investitionsprogramm soll für die Jahre 1977/78 der Bau einer Sporthalle aufgenommen werden. In dem Haushaltsplan 1977 sollen die Mittel für die Planung und evtl, erforderlichen Grunderwerb bereitgestellt werden..

Sperrung eines Verbindungsweges

Montab;

Um dem gefährlichen und verbotswidrigen Befahren des Ver-1 bindungsweges zwischen Rheinstraße und Kirchstraße mit Kraftfahrzeugen Einhalt zu gebieten, beantragte der Orts­gemeinderat Heiligenroth bei der VerbandsgemeindeverwaltJ Montabaur (Ortspolizeibehörde), den Weg durch Aufstellen ^ eines Pfahles in der Mitte des Weges zu sperren.

Verschiedenes

Unter PunktVerschiedenes sprach man sich dafür aus daß die Ortsgemeinde Heiligenroth sich im Jahr 1977 wieder an dem WettbewerbUnser Dorf soll schöner werden beteiligt L Außerdem unterrichtete der Ortsbürgermeister die Ratsmitgliel der f

- über den Entwurf des Landschaftsplanes für die Verbands- 1 gemeinde Montabaur,

- über die geplante Sperrung eines Wirtschaftsweges,

- über den Antrag der Ortsgemeinde an das Land auf Gewähr! rung von Zuschüssen zum geplanten Turnhallenbau,

- über die Planungen des Westerwaldkreises bezüglich vor­dringlicher Ausbaumaßnahmen an Ortsdurchfahrten. Unter! den dort aufgeführten Straßen befindet sich auch die Orts- j durchfahrt der K 103 in Heiligenroth.

Möhnenverein Heiligenroth

Die Möhnen aus Heiligenroth halten ihren Kreppelabend am 10.11.1976, 20.00 Uhr im Gasthaus Neuroth. Anmeldungen bis zum 8.11.1976 bei Frau Agnes Kohn oder Frau Brigitte Schuth. An diesem Abend wird die Satzung bekanntgegeben.

Freiwillige Feuerwehr Heiligenroth

Am Samstag, dem 6. Nov. 1976 findet um 20 Uhr der diesjäh­rige Familienabend der Freiw. Feuerwehr statt. Alle Mitgliederl sowie Angehörige sind zu diesem Familienabend herzlich ein­geladen. Für Stimmung und Unterhaltung sorgen wieder unserel Spieß bratenjodler.

RUPPACH-GOLDHAUSEN:

Hunde gehören nicht auf den Kinderspielplatz

Der Ortsgemeinderat von Ruppach-Goldhausen hat sich in seiner letzten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, daß die Einweihung des neuen Kinderspielplatzes und damit auch die Freigabe für die öffentliche Benutzung erst im Frühjahr 1977 erfolgen soll. Denn zum einen können die Arbeiten (upd| hier vor allem das Bepflanzen der Steilhänge mit Bäumen und Sträuchem) im Herbst nicht mehr beendet werden, zum ande­ren scheint es besser, die jungen Anlagen noch nicht sofort einer solch starken Beanspruchung auszusetzen. Weiter be­steht die Hoffnung, daß durch evtl. Mithilfe Dritter bis zum Frühjahr noch das eine oder andere Spielgerät aufgestellt wer­den kann.

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Verschiedene Vorkommnisse am neuen Kinderspielplatz habenI leider schon wieder gezeigt, daß es auch hier nicht ohne Ver­bote abzugehen scheint. So meinen einige Hundebesitzer, die neuen Anlagen seien für ihren Vierbeiner zumGassi gehen dal Daß dies aus logischen Gründen strengstens verboten ist, sollte sich eigentlich von selbst verstehen.

Weiter gibt es bereits Kinder, die auf der neuen Anlage anschei-| nend mit Beilen und Äxtenspielen. Hier muß im Wieder­holungsfälle ebenfalls hart durchgegriffen werden.

Auch das Befahren der Grünanlagen und Fußwege mit Fahrrä­dern kann nicht ehr länger geduldet werden, weil sie hierfür, nicht geschaffen sind und sich bereits die ersten negativen Fol' | gen zeigen.

Ich bitte alle Bürger, mit darauf zu achten, daß diese oder ande-l re Beschädigungen in Zukunft unterbleiben, damit wir im Früh-j jahr einen intakten Kinderspielplatz seiner Bestimmung über­geben können.

Solle Ihr gutgemeinter Hinweis bei dem einen oder anderen wi-1 der Erwarten nichts nützen, so bitte ich um kurze Mitteilung.

gez. Ferdinand, Ortsbürgermeister.

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